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Pause in Bremen

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Mit dem Fahrrad nach Büsum? – 500 km Radtour in 7 Etappen
22.06.2012 – Pause in Bremen

BremenVor dem Frühstück packten wir wie jeden Morgen unsere Klamotten zusammen, – alles nach einer inzwischen eingespielten Routine, was wo hingehört, damit man es während der Fahrt oder am Abend mit wenigen Handgriffen wiederfinden kann.
Das ist immer ein kleines Kunststück, zumal wir fast alle Sachen in diese Toppits Gefrierbeutel mit dem Zipper gesteckt haben, damit sie auch bei einem Regenguss nicht nass werden.
(In einem späteren Leben kaufe ich mir einfach mal ordentliche Radtaschen, die wasserdicht sind…)

Während wir dann am Frühstückstisch saßen und uns über ein atemberaubend tolles Buffet freuten, witzelten wir ein wenig herum, dass wir einfach in Bremen bleiben könnten, gar nicht mehr weiter fahren und einfach nur noch Wellness machen könnten…

Auf einmal merkte ich , dass ich das eigentlich gar nicht im Spaß meinte und sagte zu Timo: “Schatz, können wir nicht einfach noch einen Tag hier bleiben? Mal EINEN Tag nicht Fahrrad fahren, Bremen anschauen, Wellness machen und vielleicht noch eine Massage buchen???”
Nach kurzer Überlegung, dass der Zeitpunkt (vier Etappen hinter uns, drei noch vor uns) eigentlich ideal für eine Pause ist – waren wir uns einig, dass wir die Entscheidung einfach davon abhängig machen würden, ob unser Zimmer zu den selben Konditionen noch eine Nacht frei wäre.

Nach dem Frühstück fragten wir also an der Rezeption nach – und konnten bleiben! Ich war so froh!
\Smiley mit geöffnetem Mund/

im BürgerparkWas wir dann gemacht haben?
Erst einmal bis Mittag geschlafen… Zwinkerndes Smiley

Zu Fuß gingen wir dann Richtung Bremen City, was bedeutete, dass wir einmal komplett durch den Bürgerpark spazierten.
Es war zwar relativ weit, aber den Fahrrädern wollten wir ja auch eine Pause gönnen, also stiefelten wir ganz gemütlich mit Fotoapparat und guter Laune los.

Herrliches Wetter, nach drei Regentropfen kam die Sonne raus – wie sich das für einen Tag Pause gehört!

Den Bürgerpark finde ich ganz toll. Da gibt es eine Laufbahn, viele wunderschöne Wege, sogar Reitwege und kleine Wasserläufe in der riesigen Anlage. Man ist mitten in der Großstadt und dennoch im Grünen.

Idylle im Bürgerpark Häuschen im Bürgerpark

Shopping ist auf einer Radreise eher schwierig, da man ja nicht wirklich noch viel Platz im Gepäck für dieses oder jene Schnäppchen hat. Also blieb es eher dabei, dass wir gemütlich durch die City bummelten und uns einfach nur die Stadt ansahen.

Bustour BremenAm späten Nachmittag, nachdem aus unserem Erholungstag mehr ein anstrengender Sightseeing-Trip geworden war, fuhren wir noch mit einer kleinen Elektro-Bahn des Tourismusbüros mit. Das ist eigentlich eher was für gehbehinderte und ältere Menschen – aber ich war einfach nur froh, mich eine Dreiviertelstunde durch die Stadt gondeln zu lassen, der Stadtführung zu lauschen und nicht mehr laufen zu müssen…
Zwinkerndes Smiley 

Der Rückweg zum Hotel zog sich dann noch ziemlich in die Länge, aber auch das schafften wir noch – sportlich wie wir sind.

Sofort im Anschluss gönnten wir uns noch ein wenig ausgiebig Sauna und Wellness im Hotel und hatten wenigstens noch ein bisschen Erholung, so wie es eigentlich gedacht war…

Danach war fast schon wieder ein wenig Beeilung angesagt, da heute die Deutsche Mannschaft im EM-Viertelfinale gegen Griechenland stand, und wir das natürlich sehen wollten. Wie gut, dass direkt am Hotel eine Pizzeria war, wir also nicht noch einmal weit laufen mussten.

Zum Schluss noch ein paar Sightseeing-Fotos von Bremen – ob wir dann noch noch irgendwann weiter Richtung Büsum gefahren sind, erfahrt Ihr dann in den nächsten Blogbeiträgen…

Bremen

Bremen Bremen
Dom Bremen
Mühle in Bremen An der Schachte in Bremen
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Nordsee-Urlaub 2011 – (3) Flensburg

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26.07.2011 – Flensburg

on the roadSchönes Wetter! Bei tollem blauen Himmel fuhren wir morgens mit dem Auto los in Richtung Flensburg. Mein Mann wollte dort gern hin, weil er dort einmal für ein paar Wochen gewohnt hat.
Es sind ungefähr einhundert Kilometer von Büsum bis Flensburg und ca. eineinhalb Stunden Fahrtzeit. Allerdings wurde unser Ausflug schon nach ein paar Kilometern jäh unterbrochen. Kurt (so heißt unser Auto ;-) ) sagte, wir sollten doch mal bitte den Reifenluftdruck überprüfen. Und wenn Kurt etwas möchte, lassen wir uns ja nicht lange bitten und fuhren direkt die nächste Tankstelle an.
Tatsächlich! Hinten rechts war nur noch wenig Luft auf dem Reifen, und bei näherem Hinsehen konnte man den Kopf eines Nagels im Profil erkennen…
Oh Mist, was nun?
Der nette Tankstellen-Mensch machte uns nicht viel Hoffnung, auf die schnelle bei einem Reifenhändler einen Reifen “dieser Größe” zu bekommen. Aber er erklärte uns den Weg zum größten Reifenhändler der Umgebung, wenn überhaupt könnten wir dort Hilfe bekommen. Also schnell noch ein bissen Luft aufgepumpt und nach Hemmingstedt gefahren, was ungefähr zehn Kilometer entfernt war.

Kurt aufgebocktDort konnte man uns tatsächlich weiterhelfen und den Reifen reparieren. Ich verstehe zwar nicht, wie die das machen, aber irgendwie wird das halt geflickt. Wir vertrödelten die Wartezeit mit Fotos machen, zugucken, twittern und sonstigem Schabernack und konnten nach ungefähr eineinhalb Stunden unfreiwilliger Unterbrechung die Fahrt fortsetzen.
Ich war ja ein bisschen skeptisch, aber der Reifen hielt dicht, und Kurt beschwerte sich auch nicht mehr…

NagelDen Nagel behielt ich natürlich als Souvenir, denn das war ein richtig großer Brocken!
Auf dem Foto kann man das gar nicht so gut erkennen, aber der war mindestens 6-7 cm lang!
Ich frage mich, wo man so einen Monsternagel aufgabeln kann und wie Kurt es geschafft hat, sich den senkrecht ins Profil zu rammen… ???Flensburger

 

Gegen Mittag waren wir dann endlich in Flensburg und parkten direkt am Hafen. Mit unseren Kameras zogen wir los am Hafen entlang, schauten Boote und Schiffe an und bummelten in Richtung Innenstadt.

Flensburg ist ein nettes Städtchen mit hübschen Häusern, urigen Fassaden und einem dänischen Flair.

Hafen in FlensburgWas mich besonders faszinierte war, dass in den Gassen auf quer über den Straßen gespannten Seilen oder Stromkabeln lauter alte, ausgelatschte, getragene Schuhpaare hängen…
Diese “Schuhkunst” gibt es inzwischen wohl schon in mehreren Städten, es gibt auch viele Erklärungs-Ansätze über die Herkunft dieses Brauches, aber als ich abends dieses Phänomen gegoogelt habe, fiel mir zumindest dieser lokale Bericht des “Flensburger Tageblatts” in die Hände.

Schuhkunst in Flensburg

Wir bummelten gemütlich und ziellos durch Flensburg und die Shopping-Meile. Später klarte sogar der zwischenzeitlich etwas bedeckte Himmel auf, und wir wurden mit blauem Himmel belohnt.

Zuletzt bummelten wir noch ein bisschen an der Promenade entlang und überlegten, ob wir eine Hafenrundfahrt machen wollten, aber wir waren dann doch ziemlich müde und fuhren am späten Nachmittag (ohne Zwischenfälle) zurück nach Büsumer Deichhausen.

Der Abend klang urgemütlich mit “Resteessen” vom Reiseproviant auf unserer Terrasse aus.

Flensburg Hafen

Berlin-Fotos

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Momentan komme ich zwar nicht so oft dazu, meinem Hobby Fotografieren nachzugehen, aber zwischendurch entstehen immer mal ein paar Bilder, die ich gern zeigen möchte.

Da ich das Einbinden von Fotos in meinem neuen Blog noch nicht versucht habe, nehme ich das hier zum Anlass, ein paar Berlin-Fotos rauszusuchen und hier hochzuladen…

Ampelmännchen Berlin

Aussicht Berlin Hbf
P1020580 Bundeskanzleramt2

Alex

Spiegelung Alex
Aussicht Alexanderplatz Hackescher Hof
Quadriga s/w BerlinP1020535
Quadriga 2  Berlin P1020027
Brandenburger Tor Gedächtniskirche
Paul-Löbe-Allee Berlin_Denkmal
Berlin Hbf  Reichstag 

Das waren jetzt ein paar Berlin-Eindrücke aus mehreren Jahren und zu verschiedenen Jahreszeiten. Berlin ist wirklich eine sehr schöne Stadt mit tollen alten Bauwerken, älteren und neuen Sehenswürdigkeiten. Ich kann immer wieder Neues entdecken…

Meine persönlichen Favoriten in Berlin sind:

  • natürlich der Reichstag, beeindruckendes Gebäude, faszinierende Aussicht von der Kuppel
  • das Brandenburger Tor, altbewährtes Fotomotiv, leider sehr zugebaut
  • das Museum am Checkpoint Charlie: wirklich sehr interessant gestaltetes Museum zur Geschichte des Mauerbaus, Grenzübergänge, spektakuläre Fluchten von Ost nach West, deutsche Geschichte ganz hautnah…
  • Berliner Unterwelten-Führung: Der Verein Berliner Unterwelten erforscht, dokumentiert und erhält seit 1997 geschichtsträchtige Bauwerke im Untergrund Berlins. Man erforscht alte U-Bahn Tunnel und erfährt, wie früher versucht wurde, durch die Kanalisation oder das U-Bahn-Netz in den Westen zu fliehen.
  • Bootsfahrt auf der Spree, Sightseeing einmal vom Wasser aus…

Zuletzt war ich am 2. und 3. Juli 2009 in Berlin zu einer Fortbildung. Hier dazu der Blogeintrag in Windows-Live:
http://an-kas.spaces.live.com/blog/cns!5729154D3C52DA3D!362.entry

Das soll dann auch gleichzeitig der Test sein, wie man Trackbacks erstellt. Muss ich ja auch mal herausfinden…

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