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Skiurlaub Nauders 23.02.-02.03.2013

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Achtung SkifahrerAuch wenn ich denke, dass es jetzt endlich Frühling werden sollte und die Sonne sich auch mal wieder zeigen könnte, muss ich mich wohl beeilen, um meine Schnee- und Skiurlaubs-Bilder noch halbwegs in der „richtigen Jahreszeit zu veröffentlichen…

In diesem Jahr ging es nach Nauders in Südtirol. Das ist unser „Lieblings-Skigebiet“, einfach weil wir dort schon so oft waren, es gemütlich-ruhig ist und auch das Skigebiet unseren Anforderungen vollkommen entspricht.

Pension TirolIn diesem Jahr gab es dennoch eine Premiere: Wir waren mit Freunden (zwei Paare und ein Kleinkind) unterwegs.
Als Unterkunft hatten wir uns diesmal die „Pension Tirol“ ausgesucht.

Leider begann der Urlaub eher besch…eiden. Auf der Hinfahrt hatte unsere Freundin noch mit
Magenproblemen gekämpft, pünktlich am Abend hatte es mich dann auch erwischt, und ich musste
das wirklich tolle Buffet im Hotel unangetastet stehen lassen und mich mit einem Tee begnügen…

So fiel auch der erste Skitag für mich aus, da ich in der Nacht ständig auf gewesen war und ich mich
auch am Tag nicht allzu weit von den sanitären Einrichtungen weg bewegen wollte…
Meine Skigruppe zog also ohne mich auf den Berg. Das einzige das zu mir hielt, war das Wetter, denn es war reichlich ungemütlich – es schneite fast den ganzen Tag leicht vor sich hin und war trüb und nass.
Erst am Nachmittag machte ich mich auf den Weg ins Dorf, um Cola und Salzstangen einzukaufen.

Okay, das Bild ist ein paar Tage später entstanden ;)

An den darauf folgenden Tagen ging es mir schon besser, auch wenn der Appetit nicht wiederkehren wollte und es der erste Urlaub wurde, in dem ich nicht zu- sondern tatsächlich noch was abgenommen habe… Aber das schadet ja bekanntlich nicht, die Umstände und dann noch im Urlaub waren nur eben nicht so schön.

Aber ich konnte mit auf die Piste und bin ab Montag dann auch mit den anderen Ski gefahren. Für meine Verhältnisse auch ganz passabel. Das gute ist eben an dem Skigebiet, dass ich inzwischen fast jede Piste kenne und weiß, welche ich wann gut fahren kann.
Auch das Wetter wurde kontinuierlich besser, wir konnten zum Schluss bei herrlichstem Kaiserwetter die Pisten genießen.

Kirchturm im ReschenseeAn einem Nachmittag fuhren wir zum nahe gelegenen Reschensee in Italien. Das war auch das einzige Mal, das ich die “richtige” Kamera mitgenommen habe, sehr viele Fotos gibt es aus diesem Urlaub also nicht.
Wir spazierten ein bisschen um den versunkenen Kirchturm herum und genossen das tolle Wetter.
Die Geschichte des Reschensees und die unschöne Geschichte der Flutung eines ganzen Dorfes ist schon sehr interessant. Als ich nachts mal wieder (aus bestimmten Gründen) auf war, habe ich das bei Wikipedia und einer anderen Webseite mal ausgiebig nachgelesen.

Mittwoch fuhren wir nach Italien ins Skigebiet „Schöneben“, das wie es der Name schon erahnen lässt, wirklich schön flach mit breiten Pistenautobahnen ist. Auch hier hatten wir tolles Wetter und genossen die Sonne ausgiebig.

Am Donnerstag beschlossen wir, einen Tag Pause zu machen, da wir eh einen „5 in 6“ – Skipass hatten.

Stattdessen bummelten wir ein wenig nach dem Frühstück herum und fuhren dann nach Samnaun zum Shopping in die Schweiz. Um die Möglichkeit des zollfreien Einkaufs zu nutzen, kauften wir Parfum, ein paar hochprozentige Mitbringsel und Zigaretten für unseren krank in der Pension gebliebenen Freund ein. (Der nächste, den es erwischt hatte)

Auch bei unserem Ausflug nach Samnaun hatten wir wieder super Glück mit dem Wetter, so dass wir herrlich in der Sonne eine riesige Pizza bzw. ein Stück Kuchen essen konnten.

Samnaun Samnaun

Am letzten Skitag strahlte die Sonne, und wir fuhren noch einmal in Nauders Ski. Schön für meinen <3-Mann ist ja wirklich, dass außer mir Ski-Schnecke auch noch seine Freunde dabei waren, mit denen er dann auch anspruchsvollere Pisten in schwarz und vor allem in höherem Tempo fahren konnte. So konnte ich mich immer nett an der Hütte ausruhen oder eben auch allein ins Tal fahren und mich schonmal in Richtung Pension begeben, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.

Rundherum war es ein gelungener Urlaub. Leider dauerte die Rückfahrt diesmal fast zwölf Stunden, das war sehr anstrengend und nervenaufreibend.
Fast so, dass man jetzt direkt schon wieder Urlaub gebrauchen könnte…Bank im Schnee

Hat Euch Nauders gefallen? Lust auf mehr Schnee- und Skiurlaubs-Fotos?
Fahrt Ihr auch Ski? Rasant oder eher so wie ich im Schneckentempo auf den Brettern?
Über Eure Meinung zu Skifahren, Schnee oder sonst was freue ich mich wie immer in den Kommentaren…

 Zwinkerndes Smiley

Hier findet Ihr die Beiträge zu den Skiurlauben der vergangenen Jahre:

>>> Nauders 2011

>>> Nauders 2010

Samnaun

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Fotoprojekt August – Nacht

Bild

Zum Thema „Nacht“ beim Foto-Projekt “12 Monate – 1 Stadt” bin ich mal wieder ganz spät dran…
Das August-Foto musste eigentlich bis zum 15.09. veröffentlicht sein. Das hat leider nicht geklappt, aber ich hoffe, ich darf trotzdem noch weiter im Projekt bleiben!?

Gestern habe ich dann doch endlich das Stativ eingepackt und das Motiv eingefangen, das ich mir für dieses Thema ausgesucht hatte.

Es hat jetzt mit Herne an sich nichts Besonderes zu tun, ist aber ein Blickfang, an dem ich jeden Morgen vorbeifahre, und den ich insbesondere im Dunklen recht ansprechend finde. Deshalb habe ich als Motiv den Blick von der Brücke der Holsterhauser Straße auf das beleuchtete Chemiewerk von SASOL ausgewählt.

Sasol

Anbei die EXIFs:
Aufgenommen mit einer Canon EOS 600D, Objektiv 24-105 f4 L USM,  ISO 100, Blende 11, Verschlusszeit 30 sec

Die Fotos der vergangenen Monate aus dem Foto-Projekt findet Ihr >>> hier, wenn Ihr mögt…

 

Fotoprojekt Juli – Sport

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Das Thema von Andys Fotoprojekt 12 Monate-1 Stadt 2012 im Juli lautet “Sport”.

Mehr aus Einfallslosigkeit als aus Zeitmangel habe ich das Thema den ganzen Monat und darüber hinaus vor mir her geschoben.

Herausgekommen ist nichts spektakuläres, da es heute (mal wieder am Tag der Deadline) was werden “musste”, und ich die Kamera einfach nur mit zu meiner Lieblingslaufstrecke genommen habe.

Zum Thema Sport war es ja nun ziemlich zwangsläufig, dass es sich dabei um mein Hobby handeln musste – das Laufen…

Laufen ist für mich Ausgleich, Entspannung und Abschalten gleichermaßen. Ich laufe nicht schnell, nicht weit, aber gern. Und neuerdings sogar mit einem Ziel und viel Motivation

Herausgekommen ist dieses hier –
diesmal keine Serie, nur eine Läufer-Momentaufnahme. Auf einer meiner Lieblingsstrecken in Herne im Gysenberg.

Ich mag die Aufnahme deshalb, weil sie so “gewöhnlich”, “alltäglich” und “lebensnah” ist. Erst fand ich das Bild langweilig, aber eigentlich zeigt es genau das, was ich am Laufen so mag – die Ruhe und Entspannung, die man nur bei einem schönen Lauf durch die Natur genießen kann…

Laufen

 

(Alle anderen Bilder aus dem Fotoprojekt findet Ihr >>> hier.)

Fotoprojekt Juni – Erholung

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Diesmal wirklich auf den allerletzten Drücker:

Normalerweise muss das Bild für Andys Fotoprojekt 12 Monate-1 Stadt 2012 bis zum Monatsletzten abgegeben werden… Diese Frist hat Andy netter Weise dauerhaft bis zum 15. des Folgemonats verlängert, und so habe ich es tatsächlich geschafft, am Tag vor der Abgabefrist die gestellte Juni-Aufgabe “Erholung” zu erledigen.

Aufgrund unseres Urlaubs hatte ich das Projekt erst einmal nach hinten geschoben, und danach keine Idee zum Thema gehabt. Und so zogen die Tage ins Land, ohne dass ich mich darum gekümmert habe. In den letzten Tagen war dann auch kein Foto-Wetter, es gab (und gibt aktuell) keine Aussichten darauf, dass das jemals wieder besser werden könnte…

Zum Thema “Erholung” wollte mir nicht wirklich etwas kreatives einfallen, denn in meiner Vorstellung haben alle Bilder zu dem Fotoprojekt in irgend einer Weise einen nachvollziehbaren Bezug zu “meiner” Stadt – und zwar Herne.

Ich muss gestehen, als mir endlich etwas dazu einfiel, hatte ich genau einen Tag dafür Zeit, und es goss wie aus Eimern… Zudem war der Akku meiner Kamera leer. Tolle Voraussetzung!
Es ist ja nicht so als hätte ich keinen Ersatz-Akku, aber wie es der Teufel so will, hatte ich nach dem letzten Shooting vergessen, ihn aufzuladen…
Eigentlich dachte ich, so etwas würde MIR nicht passieren… Aber so war es.

DAS Projektfoto habe ich noch mit dem leeren Akku hinbekommen, die restlichen Bilder der Serie musste ich dann eben mit meiner Kompaktkamera “schießen”. Und zwar in Windeseile, da ich nur einen kurzen regenfreien Moment erwischt hatte bevor es wieder anfing, Katzen und Hunde zu regnen.

Zufrieden bin ich mit meiner Leistung nicht, aber für die “widrigen Umstände” und meine minimal investierte Zeit, habe ich zumindest ein Ergebnis, das ich Euch zeigen kann:

Die Bilder sind in der Kleingartenanlage “Erholung” im Ortsteil Wanne (Emscherstraße) entstanden. Ich fand es ganz lustig, dass es einen Kleingartenverein mit diesem Namen gibt, und bin kurzentschlossen in einer Regenlücke dort hingesaust und habe es für Euch dokumentiert.

Den Bezug zu Herne finde ich auch um so mehr passend, weil es bei uns im Ruhrgebiet recht viele Kleingartenanlagen oder auch “Schrebergärten” gibt, die von fleißigen Kleingärtnern gehegt und gepflegt werden und natürlich ganz besonders zur Erholung nach der anstrengenden Arbeit unter Tage dienen.
Zwinkerndes SmileyErholung2

Ich hoffe, Ihr hat Euch auch in der Zwischenzeit alle gut erholt, hattet Urlaub und vor allem Zeit und Muße für Eure Projekte und Vorhaben!  

Anbei noch ein paar Bilder aus meiner rasant schnellen Serie zur “Erholung”. Wirklich nur eine Runde durch die Anlage, draufgehalten und die letzten Meter zum Auto zurück gerannt, damit die Kameras nicht nass werden…

Viele Grüße und bis zur nächsten Aufgabe – da wird es dann um “Sport” gehen!

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Fotoprojekt Mai – Wasserspiele

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Das Thema, das bei Andys Fotoprojekt 12 Monate-1 Stadt 2012 im Mai auf dem Plan stand, hat mir einiges an Kopfzerbrechen verursacht: “Wasserspiele” sollten es sein…

Aber irgendwie gibt es in Herne kaum Wasser. Wir haben zwar einen Kanal, aber der hat nicht viel mit Spielen zu tun. Die große Wasserfontäne im Wanner Stadtgarten, die ich noch aus meiner Kindheit in Erinnerung hatte, sprudelt nicht mehr – und den Kugelbrunnen in der Herner Innenstadt hatte Svenja sich schon als Motiv ausgesucht, wie ich gehört hatte.

Aber als ich neulich im Stadtteil Sodingen unterwegs war, fiel mir ein, dass in der Fortbildungsakademie des Innenministeriums NRW, der “Akademie Mont-Cenis” ein Wasserlauf zu finden ist. Und da ich die Akademie ohnehin architektonisch sehr interessant finde, stand mein Motiv fest.

Mit dem Wetter hatte ich auch Glück, denn durch die Sonne entsteht in dem Gebäude wirklich ein bisschen ein klimatischer Eindruck von “Nizza”, so hatte es sich zumindest der Architekt bei der Planung ausgedacht.

Das Projektfoto, das ich ausgewählt habe, ist etwas verspielt oder surreal, da durch die verschobene Perspektive die Szene nicht sofort auf den ersten Blick erfasst werden kann. Erst wollte ich es wegwerfen, aber dann fand ich es doch ganz spannend:

Wasserspiele Akademie Mont-Cenis

Damit Ihr Euch die Akademie Mont-Cenis aber doch ein bisschen realer vorstellen könnt, zeige ich Euch noch ein paar Bilder aus der Serie, die ich zum Thema “Wasserspiele” gemacht habe. Welches Bild ist Euer Favorit?

Eine kleine Auswahl an Motiven rund um den Wasserlauf – z.B. von den Caféhaustischen der Kantine, dem Wassersprudelding, verschiedenen Spiegelungen im Wasser, den Palmen, den Bücherei-Kegel und den Licht/Schatten-Spielen der außergewöhnlichen Architektur…

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Fiasko bei der Bodenarbeit?

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Bodenarbeit? Für die Nicht-Pferdeleute unter meinen Lesern klingt das wohl eher seltsam. Was soll das denn sein? Parkett schrubben oder sowas wie Bodenturnen? Allenfalls hat es etwas mit letzterem gemein, allerdings geht es hier um die gymnastizierende Arbeit mit Pferden. Und Bodenarbeit eben deswegen, weil man diese von der Erde aus und nicht wie beim Reiten vom Pferderücken ausübt.

Mitte September erreichte mich eine eMail meiner Freundin Sonja, mit der sie mich zu einer Art Wohltätigkeitsveranstaltung am 2. Oktober 2011 einlud, bei der sie interessierten Menschen verschiedene Arten von Bodenarbeit mit ihren beiden Pferden demonstrieren und erklären wollte. Die während dieser Veranstaltung eingenommenen Geldbeträge sollten dann einem guten Zweck zugute kommen.

Gern sagte ich zu und freute mich darauf, endlich mal wieder meine Freundin Sonja zu treffen, Pferde in Aktion zu sehen, und natürlich ausgiebig zu fotografieren.
Das Wetter an diesem Oktobersamstag war einfach traumhaft, für Oktober fast sogar viel zu warm, und ich hatte ernsthaft Sorge, mir einen Sonnenbrand zu holen. Dadurch auch nicht ganz ideale Foto-Bedingungen, da ich zwischendurch immer wieder mit hässlichem Gegenlicht zu kämpfen hatte.

Das Interesse an Sonjas Bodenarbeits-Demonstration war erfreulich groß. Es waren so ungefähr 25-30 Leute da, die die Vorstellung und die fundierten Erklärungen konzentriert und interessiert verfolgten.
Neben Sonja Schnietz, (selbstständige Reken-Reitlehrerin, Trainerin A (FN) Leistungssport) waren die beiden Wallache Fiasko und Twain die wichtigsten Hauptdarsteller der wirklich sehr anschaulichen und informativen Darstellung, was man mit Pferden “am Boden” erreichen kann.

Hier ein paar Eindrücke: Fiasko bei der Bodenarbeit

Mit ein paar Requisiten wie Pylonen, Stangen und Planen kann man einen abwechslungsreichen Parcours aufbauen, um in vertrauter Umgebung zu üben, sein Pferd in allen Situationen sicher zu führen. Hier werden die Basics, also die vertrauensvolle aber bestimmte Kommunikation von Mensch und Tier trainiert.

Hier sieht man Sonja mit Fiasko in einer Stangengasse Rückwärtsrichten:

Rückwärtsrichten
Im Wechsel zeigten Fiasko und Twain ihr Können. Der nächste Schnupperkurs lag in der Erklärung des richtigen Longierens. Hier liegt die Schwierigkeit darin, das Pferd nicht einfach an einer “langen Leine” unkoordiniert vor sich hin latschen zu lassen, sondern das Pferd über eine ordentliche Biegung und eine Vorwärts-Abwärts-Bewegung zu gymnastizieren.Longenarbeit

Seitengänge an der Hand – Twain macht seine Sache schon ganz prima!

Twain Longieren mit Doppellonge:Doppellonge

Und zuletzt als Highlight die Arbeit am Langzügel, sozusagen das “Reiten” vom Boden aus. Der Mensch läuft etwas versetzt dicht hinter seinem Pferd und kann mit Hilfe des Langzügels, der Gerte und der Stimme viele Lektionen erarbeiten.

LangzügelEs war wirklich ein sehr spannender und abwechslungsreicher Nachmittag, ich habe viel informatives gelernt und bin im Nachhinein ein wenig traurig, dass ich nicht (mehr) die Möglichkeit habe, die vielen interessanten Varianten der Bodenarbeit selbst auszuprobieren…

Falls von Euch nun jemand Interesse daran hat, diese interessante Form der Arbeit mit seinem Pferd mit professioneller Hilfe zu erlernen oder eine gute und engagierte Reitlehrerin im Raum Fröndenberg und Umgebung sucht, schaut einfach mal auf der Hompage von Sonja vorbei und informiert Euch dort:

www.reiterdurchblick.de