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Tour de Büsum (2) Münster-Osnabrück

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Mit dem Fahrrad nach Büsum? – 500 km Radtour in 7 Etappen
19.06.2012 – Etappe 2 (Münster-Osnabrück)

startklarNach einem ausgiebigen Frühstück im vierten Stock des Hotels, von wo aus man einen tollen Ausblick hatte, machten wir uns auch wieder auf den Weg. Die zweite Etappe wartete bei herrlichem Sonnenschein auf uns…

Zunächst holten wir die Räder aus der Radstation, wo sie sicher übernachtet hatten. Und auch nur mit unserem “Ticket” konnten wir auch wieder unsere Drahtesel in Empfang nehmen.

Als wir uns dann gemütlich vor dem Hotel reisefertig machten, wurden wir das erste Mal von einem Passanten zu unserer Tour befragt, wo es denn hingehe und wo wir den her fahren wollten. Er gab uns noch ein paar Tipps, wo es schöne Strecken geben sollte und wünschte uns noch eine Gute Fahrt.

Es ist wirklich interessant, wie viele Menschen einen unterwegs ansprechen, einfach nur weil man mit etwas mehr Gepäck auf dem Fahrrad unterwegs ist… Aber das ist sehr kommunikativ – und dass alle einem noch ein paar gute Wünsche mit auf den Weg geben, ist doch auch nett!

Bevor wir aus Münster heraus fanden (da haben wir uns trotz Navi ein kleines bisschen verfranst ) fuhren wir noch einen kleinen Abstecher am Schloss vorbei.

Schloss Münster

Weiter ging es mit einer kleinen Unstimmigkeit in unserer Streckenführung, als das Navi uns durch ein kleines Waldstück führte und der Weg auf einmal direkt vor uns an einem Zaun endete.
Ups…

Nun ja, nach etwas genauerem Hinsehen gab es doch einen schmalen Trampelpfad an dem Zaun entlang, allerdings direkt neben einem kleinen Graben. Absteigen einzige Möglichkeit.

Wander- statt Radweg ;)

Danach ging es aber flüssig weiter, zunächst ein Stückchen am Kanal entlang, so schön flach blieb es nur leider nicht die ganze Zeit…

Auf dem Weg nach Osnabrück…

Wir fanden sehr schöne, gut befahrbare Radwege oder konnten zum Teil Radfernwegen folgen, die zeitweise ausgeschildert waren, dann wiederum mussten wir uns auf unsere Navis verlassen, dass sie uns schon zum eingegebenen Routenziel führen würden. Erstaunlich dabei ist, dass die beiden Geräte (Garmin Dakota 20 und Oregon 450) unterschiedliche Routen auf dem selben Kartenmaterial (velomap Germany von OpenStreetmap) zu den selben Wegpunkten vollkommen verschiedene Routen berechnen.

Vielleicht liegt das noch an irgendeiner Einstellung im Gerät, was ich aber eigentlich nicht glaube, da ich alles gleich eingestellt habe. Sehr seltsam.
Mein Navi routet auf alle Fälle auch im Notfall auf supersteilen Wanderwegen – während Timos uns zur Umkehr aufforderte. Da wir ja nicht umkehren wollten, ereilte uns dieses Abenteuer:Waldweg

Ungefähr einen guten Kilometer schoben wir die Räder auf einem schmalen und sehr steilen Waldweg! Da merkt man es ganz besonders, dass man ordentlich Gepäck mit sich herumfährt bzw. in diesem Fall –schiebt. Mein Puls kletterte in beachtliche Höhen!

Ansonsten führte uns das Navi nicht mehr auf Abwege sondern brav in Richtung Osnabrück. Wir handhabten es meistens so, dass derjenige von uns, der gerade vorne fuhr, auch den Weg bestimmen durfte bzw. nach dessen Navi fuhren wir.
ICH verfuhr mich natürlich an einer Abzweigung, die “DEPPENGAU” hieß – sehr passend!
Zwinkerndes Smiley

Münsterland Kattenvenne

Wusstet Ihr eigentlich, dass es das Örtchen “Kattenvenne” WIRKLICH gibt? Also wir sagen häufig sowas wie “das ist irgendwo in Kattenvenne”, wenn man meint, etwas sei ziemlich am Ar… Ende der Welt. Wieder was dazu gelernt. Kattenvenne hat sogar einen eigenen Bahnhof und dort (eigentlich) keine Toilette. Dafür aber einen netten Bahnhofsvorsteher (nennt man den so?), der mir aus meiner kleinen Notlage half…

Osnabrück Haus in Osnabrück Osnabrücker Dom

Nach ungefähr 53 ziemlich hügeligen Kilometern kamen wir in Osnabrück an, wo wir uns direkt über die Touristeninformation ein Hotelzimmer besorgten. Unsere Räder bekamen einen sicheren Platz in einer Garage des Hotels.

Osnabrück erkundeten wir mit Hilfe eines ausgeschilderten Stadtrundganges, der uns die niedliche Altstadt zeigte. Wirklich hübsche Häuser, Bauwerke und den Dom bekamen wir vor die Linse.
Nur eine Eisdiele suchten wir vergebens, denn eigentlich hatten wir uns auch heute einen Nachtisch verdient…

Wer sich die Tourdaten bei Garmin Connect ansehen möchte, schaut hier -> Etappe 2 (Münster-Osnabrück)

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Tour de Büsum (1) Herne-Münster

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Mit dem Fahrrad nach Büsum? – 500 km Radtour in 7 Etappen
18.06.2012 – Etappe 1 (Herne-Münster)

DWD

Ziemlich aufgeregt schauten wir morgens aus dem Fenster, wie sich denn wohl das Wetter auf unserer ersten Etappe zeigen würde. Mit dem Ergebnis, dass es jetzt nicht ganz so vertrauenserweckend aussah, aber noch waren wir guter Dinge und packten die letzten Dinge für die Tour zusammen.

Zum Frühstück waren wir praktischer Weise erst einmal bei meiner Schwiegermama eingeladen. Immer wieder fiel der Blick nach draußen – inzwischen war es ziemlich dunkel und sah nach Weltuntergang aus.

Als dann auch noch eine SMS mit der Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes ankam, in der von schwerem Gewitter, orkanartigen Böen, heftigem Starkregen und Hagel die Rede war, überlegte ich schon ernsthaft, ob wir den Start der Tour nicht doch besser um einen Tag verschieben sollten…

Wir warteten das Gewitter und die Regenschauer ab, verschoben den Tourstart um eine gute Stunde und fuhren dann gegen elf Uhr los in Richtung Münster. Inzwischen regnete es nicht mehr, und wie das Wetter dann auf der Strecke war, seht Ihr am besten selbst:

Münsterland Münsterland
Anke on Tour Timo on Tour

Alles lief bestens. Es regnete nicht mehr, war nicht zu warm – dennoch war eincremen angesagt, denn die Sonne zeigte sich dann doch noch.
Die Strecke, auf der uns das Fahrradnavi lotste, war fahrradfreundlich mit vielen Radwegen, aber ziemlich “geradeaus” an größeren Straßen entlang ohne bedeutsame “Sightseeingpunkte”.

Tour de Büsum unterwegs

Wir fuhren ganz gemütlich los, hielten zwischendurch ein paarmal kurz an, um etwas zu trinken, ein paar Fotos zu machen oder einfach mal ein wenig die Beine auszuruhen.

Eine etwas größere Pause von einer knappen Stunde gönnten wir uns erst kurz vor Münster, als wir wussten, dass es nicht mehr weit war.

Pause

Mit der Suche nach einem Hotel brauchten wir uns nicht mehr aufzuhalten, da wir das schon übers Internet vorgebucht hatten.

Nach rund 70 km kamen wir in Münster am “Hotel Windthorst” in der Innenstadt an.
Die Statistik ergab, dass wir netto rund vier Stunden gefahren sind und mit einem Durchschnittstempo von ca. 17 km/h unterwegs waren. Angeblich bedeutete das auf der Strecke einen Kalorienverbrauch von 3900 Kal.!

Das Hotel hatten wir so zentral gewählt, um noch ein wenig in der Stadt spazieren zu gehen und ein wenig Sightseeing machen zu können. Was das Hotel leider nicht bieten konnte, war eine sichere Unterstellmöglichkeit für unsere Räder.
Aber auch das war kein Problem in der Fahrradstadt Münster, denn der nette Herr an der Rezeption gab uns den Tipp, dass die Fahrräder in der Radstation am Hauptbahnhof sicher und kostengünstig aufgehoben wären.

Radstation MünsterDiese Radstation ist wirklich sehenswert! Riesengroß und mit geschätzten 1.000.000 Fahrrädern in zwei Ebenen vollgestellt.
Auch für unsere beiden gab es noch einen Platz, wo sie für 70 Cent (!) je Kalendertag sicher und videoüberwacht bis zum nächsten Tag ausruhen konnten.

Ausgeruht und frisch gemacht haben wir uns natürlich auch erst einmal im Hotel, bevor wir uns auf die Suche nach einem Abendessen machten. Münster ist immer wieder schön, eine tolle Stadt – in der ich es allerdings ziemlich stressig finde, mit dem Fahrrad unterwegs zu sein!
Von allen Seiten nur Fahrradfahrer, die wild durcheinander rasen und keine Rücksicht auf so Vorstadt-Genussradler wie uns nehmen …
Zwinkerndes Smiley

Münster Münster

Foto-Ausflug zum Hoesch-Gelände Dortmund

Galerie

Nordsee-Urlaub 2011 – (9) letzter Urlaubstag

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01.08.2011 – letzter Urlaubstag

Zum Abschluss des Urlaubs machten wir heute einen Ausflug in das “Holländerstädtchen” Friedrichstadt. Der Einfluss holländischer Baumeister ist in diesem Örtchen unverkennbar, denn der Ort ist durchzogen von idyllischen Grachten und bebaut mit urigen kleinen Häusern.

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Wir bummelten gemütlich durch den kleinen, aber wunderschönen Ort, machten ein paar Fotos und fuhren wieder zurück.

In Westerdeichstrich setzte ich meinen lieben Mann aus, da er noch einen ausgiebigen Spaziergang in die Büsumer City und zurück zum Appartement machen wollte.
Ich hingegen wollte mich noch von meinen Leutchen vom Reiterhof Hennings verabschieden und wackelte dort spontan und mit der Kamera bewaffnet vorbei.

Neben glücklichen Pferden, Ponys und Ferienkindern gibt es dort auch ein glückliches Schwein, das dort (zumindest bisher) keine Angst haben muss, auf dem Grill zu landen.

SchweinDie Kinder und Ihre Betreuer waren gerade auf dem Weg zu einem Ausritt ins Gelände. Ich konnte sie vom Hof aus sehen und enschloss mich, mal hinterher zu gehen, um mit den Mädels vom Reiterhof ein Pläuschchen zu halten.

Ausritt 
Wenn ich bedenke, dass ich dieses “kleine Mädchen” schon so lange kenne, dass ich schon auf dem Hof war, als sie noch in Mamas Bauch war… (dann  weiß ich, dass ich alt werde!)
Nun hat sie schon ihren Traumprinzen gefunden, und ich finde, die beiden sind wirklich ein schönes Paar:

Prinz

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Wenn ich die Mädels da so galoppieren sehe, kriege ich ja doch schon ein bisschen Lust… Mal sehen, vielleicht ergibt sich das ja irgendwann noch einmal. Im Moment macht es mir auch viel Spaß, Fotos von den Vierbeinern zu machen…
Leider war es an diesem Nachmittag ziemlich Trüb, und ich habe einfach kein “besonderes” Bild hinbekommen.

EmmaAllerdings ist auch “Emma” immer ein Foto wert. Die Mischlingshündin ist einfach nur goldig, kann stundenlang mit Bällchenwerfen bzw. -holen verbringen und scheint auch damit keineswegs müde zu werden.

Nachdem die Gruppe auf dem Feld mit ihrem Nachmittagsritt fertig waren, lief ich mit zurück zum Hof und plauderte bestimmt noch eine gute Stunde über neues und altes und Pferde und Hunde und Urlaub und eben alles, was es so zu erzählen gab…

Schön, Euch mal wieder gesehen zu haben, ich hoffe das wiederholen wir in nicht allzu weiter Ferne!!!

Die Einladung zum Kaffeetrinken musste ich dann doch leider ausschlagen, da ich den Schlüssel mit hatte und Sorge hatte, dass mein lieber Mann einsam vor unserem Häuschen säße.

So weit war er dann doch noch nicht, sondern er machte inzwischen Souvenir-Einkäufe in Büsum… Wir trafen uns dann dort, machten Abschiedsfotos von meinem Lieblings-Urlaubsörtchen und gingen direkt auch zum Abendessen.

Anschließend hieß es Koffer packen und alles zusammen sammeln, Auto startklar machen und dann den letzten Abend genießen. Das besondere Highlight dabei war, dass wir gegen 23 Uhr noch einmal zu “unserem” Strandkorb liefen und eine Flasche Sekt tranken. Das Meer war wie immer nicht da (man hätte es in der Stockfinsternis eh nicht sehen können), es war aber dennoch ein sehr romantisches und ein wenig unheimliches Event.

Nordsee-Urlaub 2011 – (8) Radtour Friedrichskoog

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31.07.2011 – Radtour zum Friedrichskoog

Aktivprogramm Radfahren: Heute ging es in südliche Richtung zum Friedrichskoog. Eine Strecke ist laut Beschilderung rund 28 km lang. Das war für uns Nichtradler schon eine Herausforderung, schließlich mussten wir das ganze auch noch einmal wieder zurück.
Gut gestärkt fuhren wir nach dem Frühstück los. Verfahren kann man sich auch auf dieser Strecke nicht, denn es geht immer geradeaus am Deich entlang. Langweilig wird es dennoch auf der Strecke nicht, denn man begegnet auf dieser Strecke während der gesamten Tour ungefähr fünf Autos, drei Fahrrädern, einem überfahrenen Hasen und fünfhundert Schafen…

FriedrichskoogAls wir am Ortsschild in Friedrichskoog ankamen, war ich schon ziemlich kaputt. Die letzten zehn Kilometer waren mit reichlich Gegenwind gekrönt, was mich schon ordentlich fertig gemacht hat.
Dann aber schnell ein paar Beweisfotos gemacht, dass wir auch wirklich bis dorthin gefahren sind, danach kehrten wir gemütlich in einem Café ein und gönnten uns ein großes, wahnsinnig leckeres Stück Sahnetorte. Hmmmmm.

Es war den ganzen Tag ziemlich bewölkt und windig, wie man auf den Bildern sehen kann. Aber da wir unseren Teller ja immer leer essen, kann man das “Immerhin-kein-Regen-Wetter” durchaus als “gut” bezeichnen.

Strand FriedrichskoogBitte beachtet auf dem rechten Bild, wie weit entfernt das Büsumer Hochhaus zu erkennen ist! Da wurde mir schon ganz anders, dass ich da wieder hin zurück radeln musste…
Zumindest wurde mir da bewusst, dass wir das Vorhaben, auch noch die Seehundstation zu besichtigen, an diesem Tag ad acta legen würden, denn laut der netten Kellnerin wären es noch rund fünf Kilometer in die andere Richtung zu fahren gewesen. Nein, das kam für mich dann nicht noch zusätzlich in Frage, der Tagesordnungspunkt fiel aus.

Deich Friedrichskoog links Deich Friedrichskoog rechts

Auf dem Rückweg ging es dann wieder am Deich entlang, der mit Warnschildern dekoriert war, dass dort Militärisches Übungsgelände sei und betreten und fotografieren verboten sei. Abends googelte ich das ganze mal, weil mich interessierte, wofür das Militär das Wattenmeer und den Deich zum Üben benötigt. Kurz zusammengefasst und sinngemäß werden dort wohl einmal im Jahr Versuche mit Hochgeschwindigkeitsraketen durchgeführt, die in Richtung Wattenmeer abgeschossen und mit Hubschraubern anschließend wieder eingesammelt werden. Diese Waffentests sind wohl schon seit längerer Zeit in der Diskussion unter Natur- oder Umweltschützern, weil sie die sensible Ökologie des Wattenmeeres erheblich stören. Deshalb finden diese Tests aber wohl nur noch ganz selten statt.

Kitesurfen verbotenAuf dem Rückweg schauten wir am Strand bzw. an einem Weiher in Meldorf ein paar Campern und Kitesurfern zu und machten klammheimlich ein wenig Pause.
Wir waren zwar fest davon überzeugt, dass der Rückweg weniger beschwerlich vonstatten gehen müsste, aber weit gefehlt. Der Wind hatte natürlich gedreht, und wir hatten auch diesmal mit Gegenwind zu kämpfen. Sehr gute Sporteinheit übrigens!

Ansonsten gab es auch auf dem Heimweg nicht viel spannendes unterwegs zu sehen, geschweige denn zu fotografieren. Außer vielleicht dem Weg und den wolligen Fotomodellen auf dem Deich…

Schaffoto Schafmodel

Meldorfer Bucht

Nordsee-Urlaub 2011 – (6) Helgoland

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29.07.2011 – Helgoland

Ganz früh aufstehen, und das im Urlaub! Egal, war ja für einen “guten Zweck”, denn wir wollten heute mit dem Schiff zur Insel Helgoland fahren. Also um halb acht schon gefrühstückt, Sachen eingepackt und dann mit dem Radl zum Hafen nach Büsum.

Hafenbecken II Büsum

Es war ziemlich bewölkt, regnete aber nicht. Einzelne klitzekleine blaue Stellen am Himmel konnte man erahnen… Dabei sollte es eigentlich gutes Wetter geben.
Wir suchten uns einen Platz an Deck der “Lady von Büsum”, packten uns warm in alle (Regen-)Jacken ein, die wir mithatten und genossen die frische Nordseeluft.

Zunächst war auch alles noch prima, aber nachdem die Lady den sicheren Hafen und die Fahrrinne verlassen hatte, ging es los. Es war ziemlich windig, das Schiff schaukelte entsprechend heftig über die Nordsee…

Nur soviel dazu: MIR macht so eine Schaukelei bisher nichts aus. Ich finde das eher lustig und gehört ja auch irgendwie ein bisschen zu einer Schifffahrt dazu…
Aber viele meiner Mitreisenden konnten das nicht so gut ab, und die Spuckbeutel flogen in einer nicht enden wollenden Regelmäßigkeit über die Reling. (Nicht so angenehm für die Seekranken, denn die Überfahrt dauerte fast drei Stunden.)

Wir hatten leider nicht allzu viel Zeit für unseren Inselaufenthalt. Zunächst schlossen wir uns einer Inselführung an, die ein ziemlich alter älterer Herr durchführte. Er erklärte so einiges über die Insel und gestaltete die Führung wirklich nett, aber er sprach leider so leise, dass man ihn nur verstehen konnte, wenn man direkt neben ihm stand. Das war bei einer Gruppe von zwanzig Leuten allerdings nur schwer möglich…

Wir fuhren mit dem Fahrstuhl hinauf zum oberen Teil der Insel und konnten von dort auf den unteren Teil schauen und auf die Badeinsel, zu der man mit einer Fähre hinübersetzen kann. Dort kann man wohl auch häufig Seehunde beobachten, leider hatten wir dazu zu wenig freie Zeit…

blick auf Helgoland

Badeinsel HelgolandWir spazierten den Klippenrundweg entlang und machten ganz viele Fotos von den vielen Vögeln, den roten Felsen, der tollen Landschaft und den hübschen Häusern.
Helgoland ist wirklich eine ganz niedliche kleine Insel.

Haus Helgoland 1 Haus Helgoland 2
Helgoland 3 Helgoland 4

Wir hätten einfach einen halben Tag länger Zeit gehabt, um die wirklich schöne Insel mehr kennen zu lernen. Wir hätten bestimmt noch viel mehr hübsche Häuser und nette Ecken gesehen, wenn wir länger dort gewesen wären.

Stattdessen mussten wir uns schon fast ein wenig beeilen, um noch ein paar Reisetabletten für die Rückfahrt zu besorgen und etwas zu essen, denn das letzte Börteboot fuhr um viertel vor Vier wieder zur Lady von Büsum.

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Diesmal bezahlten wir drei Euro für einen reservierten Liegestuhl auf dem Sonnendeck, wo wir uns zwar mangels Sonne nicht sonnen konnten, dafür aber unsere Ruhe vor leidenden Seekranken hatten. Diese Idee hatten außer uns nur eine Handvoll andere Leute, und so war es wirklich ganz herrlich leer auf dem Deck.

SonnendeckSo kam uns die Rückfahrt viel angenehmer und entspannter vor, ich konnte sogar herrlich schlafen an der guten Nordseeluft, eingemummelt in meinem Liegestuhl.

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Schaukelig war es zwar auch wieder, aber nun kam uns das gar nicht mehr so schlimm vor, und es gab auch keine Zwischenfälle (zumindest nicht auf unserem Deck)…

Dennoch waren wir froh, als wir den Leuchtturm von Büsum und das Hochhaus sehen konnten und wir gegen neunzehn Uhr wieder an Land gehen konnten.

Fazit: Obwohl Helgoland sehr klein ist, hat es doch ein bisschen mehr Zeit zum Erkunden und besichtigen verdient. Ob ich meinen Mann allerdings noch einmal zu so einer Bootstour bewegen könnte, weiß ich nicht… ;-)