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Angekommen. – Brooks Münster City Run 2013

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TitelVorgestern, am 07.07.2013 war es so weit:

Der Brooks-Münster-City-Run stand in meinem Kalender.

Der ominöse Lauf, den ich seit ziemlich genau sieben Wochen vor Augen hatte, und weswegen ich in den letzen Tagen dann doch ziemlich nervös war…

Entsprechend verlief auch der Tag. Die Wetter-Vorhersage hatte nicht zuviel versprochen – es war brütend heiß mit Temperaturen bis 30°C.
Bis zum Nachmittag versuchte ich mich abzulenken oder mit einem Bad zu entspannen, Mittagsschlaf fiel ebenso aus, mein Ruhepuls lag fast 20 Schläge über normal.

Meinen Rucksack mit Wechselsachen, Getränken, Forerunner und allem, was man so braucht, hatte ich schon am Samstag gepackt. Natürlich kontrollierte ich alles nochmal, ob ich auch nichts vergessen hatte.

Gegen achtzehn Uhr waren wir in Münster im Parkhaus angekommen. Es wurde schon alles für die Schülerläufe aufgebaut und leuchtete schon überall in fröhlichem Brooks-blau.

Die Startnummer war dann schnell im Innenhof des Münsteraner Rathaus abgeholt. Danach noch kurz in die Schlange vom Dixie-Klo gestellt (das ist ja auch so eine Erfahrung, die man nicht unbedingt machen muss… igitt.)
Zwischendurch immer mal noch etwas getrunken und eine halbe Banane gefuttert. Und den <3-Mann mit meiner Nervosität auf den Senkel gegangen.

Brooks Münster City Run (27)

vor dem Start

Brooks Münster City Run (13)Startnummer 314

Die Schülerläufe starteten um zehn nach sieben. Erst die Mädels, dann die Jungen über eine Strecke von 1,2 km.
Herr Kas suchte sich dann einen Platz zum Fotografieren, so dass ich die letzten Minuten vor dem Start noch für mich allein war. Ich kämpfte ein wenig mit der Technik, da der Garmin Forerunner 410 zwischen den Häusern immer wieder das GPS-Signal verlor.

Dann sah ich Sabrina (@runpanty) und gesellte mich für einen kurzen Wortwechsel zu ihr. In den wenigen Minuten vor dem Startschuss konnte ich dann noch schnell Matthias (@runherne), und André (@bluecherHROs) “Hallo” sagen, dann ging es auch schon los.

Tatsächlich machte Markus (@hr_markus) seine “Mission” wahr und war von Anfang an an meiner Seite! So ganz geglaubt hatte ich das noch immer nicht. Aber tatsächlich – er wollte sich der Herausforderung stellen, ein aufgeregtes, talentfreies Nervenbündel ins Ziel zu bringen und damit seinen langsamsten Lauf seiner Karriere erleben…
Auch Christian (@Koerb_de) schloss sich uns spontan an, und so konnten wir (zumindest als die Luft noch in der ersten Runde reichte) nett plaudern.

Nun aber der Reihe nach:

Brooks Münster City Run (43)

Die Laufstrecke war eine flache 2-km-Runde durch die Innenstadt von Münster, die fünf Mal gelaufen werden musste. Für die Zuschauer / Supporter / Fans / Fotografen total super, da sie so fünf Mal das Feld an sich vorbei kommen sahen! Aber auch für mich war es schön, jede Runde einmal nach dem Liebsten Ausschau zu halten.

In der ersten Runde war noch alles in Ordnung. Soweit konnte man noch von “run happy”, dem Brooks-Motto sprechen. Wir liefen “nach Gefühl” los, man könnte auch sagen “viel zu schnell”  mit einer Pace von 5:36 min/km auf dem ersten Kilometer.

Zwinkerndes Smiley 

Ein großer Teil der Strecke lief über Kopfsteinpflaster, was ich für meine “Wackelknöchel” sehr besorgniserregend fand. Sehr schön hingegen war der Abschnitt an der “Promenade” entlang, wo die Baumallee wohltuenden Schatten spendete und flacher Asphalt wesentlich angenehmer war.

Auch der zweite Kilometer war mit 6:46 min/km noch recht flott für meine Verhältnisse und im Plan. Aber es “lief” eben auch nur in der ersten Runde (1. offizielle Rundenzeit 13:11 min).
Angepeilt und insgeheim erhofft hatte ich eine 1:09 als Zielzeit – aber jeglichen Plan beim Laufen über den Haufen geworfen und fast kein einziges Mal mehr auf die Laufuhr geschaut.

Km 3 und 4 waren mit 6:50 und 7:27 min/km auch noch gut. (2. offizielle Rundenzeit 14:36).

Nach der zweiten Runde war dann aber anscheinend bei mir die Luft raus, und ich lief deutlich unentspannter, wohlwollend ausgedrückt. Anfangs versuchte ich noch, mich an meinen Vorsatz, nicht zu jammern zu halten, das wurde aber mit fortschreitender Strecke immer schwieriger und ich gab ihn letztendlich dann doch auf…

Es war unerträglich heiß. Mein Puls lag weit jenseits meiner gewohnten gemütlichen Trainingsläufe, auch wenn ich zwischendurch überhaupt nicht auf die Pulsanzeige schauen musste. Das merkte ich auch so.

Markus versorgte mich ganz lieb mit Wasser an der Verpflegungsstation, wovon ich in den ersten beiden Runden auch Gebrauch machte. Ich merkte dann allerdings, dass ich Seitenstechen bekam und entschied, nur noch mein Schweißband nass zu machen und mich damit unterwegs “abzukühlen”. Netter Versuch…

Km 5 mit 7:33 min/km war auch noch okay – an dieser Stelle hätte ich aber höchstwahrscheinlich aufgehört, wenn ich allein unterwegs gewesen wäre. Ernsthaft. Ab da fingen die negativen Gedanken an, die mir die zweite Hälfte des Laufes so vermiest haben.
Christian und Markus versuchten es unterdessen, mit einer mir unverständlichen Geduld, mich mit aufmunternden Worten, lieben Sprüchen und viel Zuspruch zu motivieren, nicht in Gehpausen zu verfallen. Und bereits hier war Markus’ Diagnose “Das ist nur der Kopf, Deine Beine können noch!” ohne Zweifel zutreffend!

Brooks-Muenster-City-RUN-2013_248_Sven-Zieseniss

Foto: Sven Zieseniß / Brooks.de

Die Stimmung an der Strecke war wirklich klasse, und eben auch als “Schlusslicht” oder “Schlusstern (Zitat André ;) wurde man von den Zuschauern unheimlich angefeuert.
Auf dem Bild sieht man, dass wir die ganze Zeit vom “Besenläufer” mit gelber Warnweste begleitet wurden – ihn neckten wir unterwegs, ob es für ihn nicht unheimlich anstrengend wäre, so langsam zu laufen, oder ob er etwa eine Wette verloren hätte ;)

Km 6 war mit 8:20 min/km dann jenseits von allem Plan – aber von nun an häuften sich meine Gehpausen. (Offizielle Rundenzeit der dritten Runde 16:07 min)
Das einzige, das ich wusste war unterdessen, dass ich irgendwie ankommen musste. Leider reichte mein Ehrgeiz nur für diesen Vorsatz, nicht mehr für irgendeinen Antrieb, nochmal die Zähne zusammen zu beißen und durchzulaufen.

In der vierten Runde wünschte ich mir nichts sehnlicher, als dass dies doch bitte die letzte sein möge, aber hier zeigte mir die km-Anzeige am Forerunner die bittere Wahrheit. Das Ziel lag noch weit entfernt… :(
Es gab eigentlich keinerlei Ausreden, die mir den Lauf so besonders schwer gemacht hätten. Noch nicht einmal eine Blase, die ich im Training regelmäßig bekam, meldete sich. Kein Zwicken (von dem kurzen Seitenstechen abgesehen, das aber auch wieder vollständig verschwand), keine Schmerzen, nix. Nur das Gefühl, der Akku sei leer.
(4. Offizielle Rundenzeit 17:25, km 7 = 7:52 und km 8 = 9:04 min/km)

Auch in der letzten Runde wurde es nicht mehr besser (km 9 = 8:21 und km 10 = 9:31 min/km).  Immerhin hatte ich nicht mehr die Sorge, die könnten inzwischen schon das Ziel abgebaut haben, denn der Besenläufer war noch bei uns und wurde von seinen Streckenposten-Kollegen immer gefragt, wie viele Runden wir denn noch laufen müssten.

Nach der letzten Kurve wollte ich nur noch ins Ziel und habe sogar noch mal die restliche Kraft für einen letzten Mini-Zielsprint zusammengekratzt. Sah dennoch eher kläglich aus, daher erspare ich mir und Euch an dieser Stelle auch die Bilder von meinem Zieleinlauf…

Im Zielkanal, in dem schon alle anderen entspannt ihr Ziel-Bierchen schlürften, hatte ich ersteinmal das Gefühl, ich müsste einem der schon aufräumenden Helfer den Müllsack entreißen, um… naja ihr wisst schon… ;) Aber auch hier noch einmal das letzte Quentchen Würde behalten und noch etliche Meter weiter gegangen, um den Puls (im Ziel Maximum 186 bpm) wieder herunter zu bekommen.

Auf der Uhr standen am Ende netto 1:19:11.
Keine Meisterleistung, aber angekommen.

Ich bin einfach nur froh und dankbar, dass Markus mich so lieb und aufmunternd begleitet hat. Ich allein wäre zu irgendeinem Zeitpunkt ausgestiegen und hätte mich danach 1000%ig schwarz geärgert. So ärgere ich mich zwar auch, dass ich es nicht fertig gebracht habe, die Strecke in einem passableren Tempo als im Training und ohne Gehpausen hinter mich zu bringen. Aber ich bin angekommen.

Danke Markus!

Ich überlege noch, wie ich das wieder gut machen kann, aber da lasse ich mir noch etwas einfallen!

laeufer

Anschließend haben wir uns noch ein bisschen unterhalten, Wasser und Weizenbier getrunken und ein natürlich ein Erinnerungsfoto von Christian, Sabrina, Markus und mir gemacht.
Manu (hatten wir unterwegs schon gesehen, als sie uns überrundet hat ;) und Sven traf ich dann auch noch kurz – für viel Unterhaltung war dann aber leider kaum Zeit, weil es schon recht spät war und der <3-Mann nach Hause wollte. Schließlich hatten wir noch eine Stunde Fahrtzeit einzuplanen und ich am Folgetag eine Tagung, zu der ich recht früh raus musste.

Ganz großartig und absolut überwältigend fand ich die unzähligen Kommentare, Anfeuerungen und Nachrichten von Euch über WhatsApp, Twitter oder Facebook. Ich habe vorher und insbesondere nochmal NACH dem Lauf so wahnsinnig viel Zuspruch und Gratulationen bekommen, dass ich wirklich sehr “gerührt” war. *schnief*

Soweit meine noch frischen Eindrücke vom Brooks Münster City Run. Ich werde in den nächsten Tagen vielleicht noch ein Fazit dazu schreiben – vielleicht noch einmal überlegen, was genau “nicht so ideal” war und was ich beim nächsten Mal (bzw. ob es ein nächstes Mal geben könnte…) anders machen könnte / sollte.
Nur eine Sache verrate ich Euch schonmal vorab: Ich habe heute (Dienstag) einen mordsmäßigen Muskelkater in den Oberschenkeln!!!

Smiley

Interessiert es Euch, ob und wie es weiter geht?

Internetbetrug – gerade nochmal gutgegangen

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Mal ein ganz anderes Thema heute, aber irgendwie auch aus meinem “Alltag”, denn hier geht es um einen Fall von “Datenklau” und einem versuchten Internetbetrug, der mir selbst im letzten Monat passiert ist.

Ich dachte eigentlich, so etwas könnte MIR doch nicht passieren, also vielleicht für Euch zur Info und als gutgemeinter Hinweis, gut auf Eure Passwörter und Daten aufzupassen. Nun aber der Reihe nach – und sorry jetzt schon, dass es eine längere Geschichte wird:

9.04.2013 – ca. 7:00 Uhr

Morgens sehe ich auf meinem Handy eine SMS-Nachricht von DHL in englischer Sprache, ich möchte doch bitte die Änderung meiner Kundendaten verifizieren, nachzulesen sei dies auch in der Mail die ich erhalten haben sollte.
Dies kommt mir komisch vor, da ich nichts geändert habe. Die Absendernummer ist aber echt, da über diesen Weg sonst auch die Benachrichtigungen von der Packstation kommen.

Ich checke meine Mails. Da ist keine von DHL.

Noch denke ich mir nichts böses und will einfach mal bei Amazon nach meiner letzten Bestellung schauen, da ich ein Ladekabel bestellt habe, was unterwegs sein müsste. Vielleicht war da ja etwas mit der Packstation schief gelaufen?

Ich versuche, mich bei Amazon einzuloggen, bekomme aber die Fehlermeldung, mein Passwort sei nicht korrekt. Seltsam, denn mein Kennwort kenne ich und ich habe es auch nicht falsch eingegeben. Mit einem Klick auf “Passwort zurücksetzen” fordere ich ein neues an und warte auf die eMail dazu. Aber in meinem Mailpostkorb kommt nichts an. Dies kommt mir nun doch etwas seltsam vor, noch denke ich an einen Fehler bei Amazon – und schreibe eine eMail mit der Problembeschreibung an den Kundenservice mit der Bitte, mich zurückzurufen.

Dann versuche ich noch, mich bei Packstation.de anzumelden, auch dies gelingt mir nicht. Hier bin ich mir allerdings nicht mehr über mein Passwort sicher – also versuche ich ebenfalls, es zurückzusetzen. Auch hier erhalte ich keine eMail, und ich schreibe wieder an den Kundenservice.

Um zu testen, ob mein Mailpostfach funktioniert, schicke ich mir selbst eine Mail, aber das klappt problemlos.

So ein leises, ungutes Gefühl beschleicht mich, aber noch komme ich nicht auf die Idee, dass da etwas kriminelles im Busch sein könnte und fahre zur Arbeit.

9.04.2013 – ca. 10:00 Uhr

Ich erhalte einen Anruf von einer netten Dame von Amazon, die mir bei der Rücksetzung meines Passwortes behilflich sein will. Ich sage ihr, dass ich die Mail nicht bekomme, und auch ihre nochmalige Rücksetzungs- und eine weitere Test-Mail landet nicht in meinem Postfach, während wir telefonieren.
Auch im Spam-Ordner ist nichts, wie sie vermutet. Ich bekomme sonst ja auch problemlos Mails von Amazon.
”Aber letztens haben Sie noch etwas bestellt? Da hat es noch funktioniert?” , fragt mich die nette Dame von Amazon dann.
”Ja genau. Ein Ladekabel, darauf warte ich noch.” , entgegne ich.

”Und ein Notebook!?”

…fragt sie dann. Und mir wird ganz anders…
(Dass ich nicht vom Stuhl gefallen bin, wundert mich jetzt noch.)

Das verneine ich, und jetzt wird auch die nette Dame von Amazon etwas hektisch. Sie erklärt mir, dass ein Ultrabook bestellt wurde, das offensichtlich auch schon versandt wurde, und sie werde jetzt schnell mit DHL klären, dass der Zugang zur Packstation gesperrt werde, damit niemand an die Sendung kommen könne und danach werde sie mich wieder anrufen.

Nun bin ich total fertig. Das bedeutet, dass jemand Zugriff auf mein Mailkonto bei web.de haben musste! Jetzt schaue ich noch einmal genau in mein Postfach und finde…

… Regeln:

  • Absender enthält amazon – dann sofort löschen
  • wenn Absender enthält dhl – dann Mail in den Ordner Papierkorb verschieben

Und wieder bricht mir der Schweiß aus. Jemand hat in meinem Mailpostfach rumgewerkelt. Ohne dass ich es bemerkt habe! Mit was für einer kriminellen Energie!!!

Die nette Dame von Amazon ruft mich ein paar Minuten später wieder an und erklärt, dass sie meine Packstations-ID sperren lassen hat und nun niemand an die Sendung (die schon in der Packstation lag) herankommen könne. Sie beruhigt mich insoweit, dass dann das Notebook direkt wieder zurück zu Amazon ginge und quasi wie eine normale Rücksendung behandelt würde. Inklusive Rückbuchung auf meine Kreditkarte.

Ich atme aus, zittere immer noch vor Aufregung und erzähle meinem Kollegen die Geschichte. Dann mache ich Screenshots von den Regeln im Postfach (die ich natürlich dann lösche) und von der Notebook-Bestellung und ändere die Passwörter bei web.de und Amazon (jetzt hatte ich wieder Zugriff) in Kennwörter mit über dreißig Stellen…

9:04.2013 – ca. 11:00 Uhr

Verlege meine vorgezogene Mittagspause in die nahegelegene Polizeidienststelle und erstatte Strafanzeige wegen “Ausspähen von Daten”. Die erste Frage der Komissarin lautet, ob ich in der letzten Zeit eine Mail von web.de bekommen hätte mit der Aufforderung, mein Passwort zu ändern. Nicht dass ich wüsste. Aber damit deutet sie an, dass wahrscheinlich mein Passwort direkt bei web.de abhanden gekommen bzw. gehackt worden sein könnte.
Sie nimmt die Anzeige auf, tröstet mich dass so etwas “ständig vorkomme” – macht mir aber keine große Hoffnung, dass jemand gefasst werden würde.

9.04.2013 – abends

Ich rufe dann doch noch einmal selbst bei DHL/Packstation an und schildere meinen Fall. Mein Packstation-Konto ist tatsächlich durch Amazon gesperrt und wird es auch bis zur Dauer der Polizeiermittlung bleiben. Ich kann danach eine neue Post-ID beantragen.
Die Dame beruhigt mich zudem noch einmal, dass niemand an die Sendung heran käme. Mich interessiert, ob der Betrüger tatsächlich die Sendung mit Hilfe meines DHL-Kontos hätte umleiten können (Kundendaten hatte er ja schon geändert laut SMS). Dies ist aber nach Auskunft von DHL gar nicht möglich! Sie gleicht die hinterlegte Handynummer mit meiner ab – auch dort ist inzwischen eine andere eingetragen. Die mtan für die Packstation ist also auch dort hingeschickt worden.

Hier wird die bisher ziemlich raffiniert durchdachte Masche allerdings unplausibel. Wie wollte der Betrüger dann an die Sendung kommen? Ohne die Karte für die Packstation kann man selbst mit der dazugehörigen mtan nichts abholen. Vielleicht ein pfiffiger Plan, nur nicht ganz zu Ende gedacht? Oder wollte er beim DHL-Kundenservice versuchen, irgendwie über “Karte verloren” oder die Mitleidstour die Sendung umzuleiten? Oder die Packstation aufbrechen? Sehr unwahrscheinlich.

Den Rest des Abends verbringe ich damit, alle wichtigen Kennwörter zu ändern, bei Amazon eine andere zu hinterlegen, alles irgendwie mit einem “Sicherheitskonzept” noch sicherer zu machen…

10.04.2013

Ich informiere die Polizei per eMail über die in meinem DHL-Konto hinterlegte fremde Handynummer. Die einzige winzigkleine Spur. Aber ich fürchte, auch damit wird die Polizei keinen durchschlagenden Erfolg erzielen. Aber wer weiß?

wie es weiter ging

Meine Kreditkarte war natürlich schon belastet (799 €), also hieß es auf die Rückbuchung zu warten. Und das dauerte noch nervenzehrend lange.
Die Sendung lagerte volle neun Tage in der Packstation, wurde dann laut Sendungsverfolgung noch einmal in eine Filiale geschickt (hier brach mir erneut der Schweiß aus, weil man nicht erkennen konnte, wohin) – bis sie wiederum nach sieben Tagen wieder wohlbehalten bei Amazon ankam und ich auch die Gutschrift erhielt.

Fazit

Ich habe mir den Kopf zerbrochen, wie das passieren konnte…
Die Vermutung, das Passwort könne direkt bei web.de abhanden gekommen sein, erscheint mir noch immer am wahrscheinlichsten. Denn ich nutze keine “einfachen” Kennwörter, niemals nur Buchstaben oder Wörterbuch-Begriffe, notiere sie nicht auf meinem PC und nutze unterschiedliche nahezu überall. Kurz gesagt, ich bilde mir ein zu wissen, wie Sicherheit funktioniert…
Ein Brute-Force-Angriff über die Webseite scheidet aus, da nach mehreren falschen Kennworteingaben eine Sicherheitssperre greift. Ich habe allerdings im Internet nachgelesen, dass ein solcher Angriff über eine IMAP oder POP3-Schnittstelle (so wie man per Smartphone auf sein Mailkonto zugreift) sehr wohl funktionieren kann, wenn der Mailanbieter dafür keine Sicherheitssperren eingebaut hat. Und das scheint mir hier auch wahrscheinlich.
Mein Rechner ist frei von Malware, Viren und Trojanern – also schied so etwas wie ein Keylogger ebenfalls aus und war auch nicht sonderlich wahrscheinlich.

Also nochmal der Hinweis:
Benutzt wirklich lange Passwörter, Kombinationen aus Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen und ändert diese regelmäßig!
Trennt “wichtige” eMail-Adressen von denen, die ihr “sonstwo” im web verwendet und nutzt nicht die selben bei verbundenen Diensten wie Amazon und DHL.
Eine wirkliche 100%ige Sicherheit wird es allerdings auch dann nicht geben…

Letztendlich wusste ich schon am 9.04., dass die Geschichte zumindest ohne Schaden (mal abgesehen von der gesperrten Packstation-Karte) für mich ausgehen wird. Allerdings hat es mich schwer getroffen, dass AUSGERECHNET MIR das passiert ist. Wo ich doch meine, mich gut auszukennen und alles “sicher” zu managen. Und der Schreck saß wirklich tief…
So etwas brauche ich nicht noch einmal!!!

Aber zum Glück – alles gerade nochmal gutgegangen.

Ansonsten frage ich mich, warum derjenige sich “nur” ein Notebook für 799€ ergaunern wollte… und nicht lieber ein tolles MacBook oder ein richtig fesches, teureres Ultrabook. Auch das werde ich nie erfahren…

Jetzt Ihr!? Ist Euch schonmal etwas ähnliches passiert?
Oder habt Ihr eine Erklärung für den seltsamen Plan?
Habt Ihr gute Sicherheitstipps?
Ich freue mich sehr auf Eure Kommentare!!!

 

Weihnachtskarten-Aktion

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Bekommst Du auch gern Weihnachtspost?

So “richtige” handgeschriebene Weihnachtskarten?

SternDann bist du jetzt gerade richtig hier zu meiner Weihnachtskarten-Aktion!

Wie mir das in den Sinn gekommen ist, weiß ich eigentlich gar nicht so genau. Vielleicht weil immer alle sagen, wie gern sie doch Weihnachtskarten bekommen, oder einfach weil ich ganz gerne Weihnachtskarten schreibe, oder weil ich gerade unter Drogeneinfluss stehe (meine Kopfschmerzen sind dafür ganz prima betäubt)…

Jedenfalls kannst du eine Weihnachtskarte bekommen!

Wie das geht?

So einfach –

  • wenn ich dich “in echt”, aus den Blog-Kommentaren, von Facebook oder aus meiner Twitter-Timeline “kenne”, kannst du mitmachen! 
  • Schreibe mir hier unter diesen Artikel einen einfachen/netten/kreativen/lustigen/außergewöhnlichen/spannenden/langweiligen/fröhlichen was-auch-immer Kommentar, warum ich ausgerechnet Dir eine Weihnachtskarte schreiben sollte… 
  • Schreibe mir gleichzeitig Deine Adresse per Mail (an-kas(at)live.de) oder per Direktnachricht bei Facebook oder Twitter (keine Sorge, ich verkaufe sie nicht und stelle auch sonst nix damit an!)
  • Kommentare, die bis zum 13.12.2012 hier eingehen, kommen mit in die Auswahl.

 

  • Ich wähle die 5 “Bewerber” aus, die mich am meisten angesprochen haben und schreibe (natürlich vor Weihnachten) eine persönliche Weihnachtskarte und verschicke sie mit der guten alten Deutschen Post. Ganz richtig auf Papier, mit der Hand, ohne Internet und so’nen neumodischen Kram.

Also traurig wäre ich, wenn keiner einen Weihnachtsgruß von mir haben wollte, also traut Euch!
Ich bin gespannt…

Lieber Gruß,

Anke

Ich glaub‘, ich „spinne“… jetzt regelmäßig bei McFit!!!

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Vor einiger Zeit habe ich mir mal Gedanken darüber gemacht, dass ich eigentlich ganz gern mal wieder zum „Spinning“ gehen würde, nur leider fiel mir kein Anbieter ein, wo ich hätte hingehen können. Also habe ich einfach mal meinen Radl-Experten Michael angequatscht, ob er nicht eine Idee oder einen Tipp für mich hätte.

Und tatsächlich – er sagte „bei McFit“…
Häh? Wie jetzt?

Seit dem 31.08. hat in Bochum-Wattenscheid eins der neuen Evolution-Studios von McFit eröffnet, in dem das zusätzliche Angebot von Kursen, Spinning, Power Plate, Box-Workout und Express-Workout angeboten wird.

Gesagt, getan – ich war ziemlich gespannt auf das nigelnagelneue Studio und das neue Angebot. Ich konnte mir unter dem Begriff „Cybertraining“ eigentlich überhaupt nichts vorstellen… Ob das in etwa so wäre, wie wenn man im Flugzeug von einer Zeichenfigur die Notausgänge erklärt bekomme, wurde ich gefragt.
Keine Ahnung, ich ließ mich überraschen!

In der zweiten Woche nach der Eröffnung habe ich dann endlich mal Zeit gefunden, nach Bochum-Wattenscheid zu fahren, was für mich nicht wirklich viel weiter entfernt ist als das McFit-Studio, in dem ich sonst trainiere.

Schon beim Reinkommen war ich ziemlich überfordert. Auf drei Ebenen gab es Trainingsbereiche, ich hatte null Ahnung, wo ich jetzt hin musste. Am Empfang habe ich dann einfach mal um Hilfe gefragt, und der nette Trainer erklärte mir dann, in welchen Etagen welche Trainingsbereiche zu finden sind.

express-workout-bochum-mcfit-bochum© McFit: Express-Workout

lounge-bochum-mcfit-bochum© McFit: Lounge im Eingangsbereich

Alles ist nagelneu, sieht mega-modern und futuristisch aus! Sehr chic. Eine Etage tiefer war ich dann im „Cybertraining-Bereich“ angekommen. Es gibt dort jeweils einen Kursraum für Spinning, für Power-Plates und für Kurse.

Im Internet hatte ich mir den aktuellen Kursplan angeschaut und mir einen Yoga-Kurs um 19 Uhr ausgesucht und wollte anschließend noch Spinning ausprobieren.
Durch Fensterscheiben auf der Rückseite der Räume konnte man die laufenden Kurse beobachten.

cybertraining-kurse-mcfit-bochum© McFit: Kursraum Cybertraining

power-plate-mcfit-bochum© McFit: Power Plates

Mit mir gemeinsam wollten noch vier andere Teilnehmer den Yoga-Kurs machen, und so betraten wir den Kursraum, holten uns eine Matte und warteten auf den Start. Pünktlich um sieben ging es los, und „Marc“, der nette (echte) Mensch am großen Bildschirm vorne, führte uns durch ein etwa 50-minütiges Yoga-Programm mit klassischen Yoga-Elementen.

Letztendlich war das so, als wenn man vor dem Fernseher eine Yoga-DVD anschaut, nur dass der Bildschirm viiiiiiiiel größer ist ;-) und dass man nicht allein vor sich hin sportelt.
Die Übungen ließen sich auch für einen Yoga-Neuling wie mich halbwegs hinbekommen, und im Zweifel konnte man (frau) ja auch noch einmal bei den Mit-Teilnehmern abgucken. Es war aber alles sehr gut erklärt und nicht zu schwierig.
Wenn „Marc“ allerdings gegen Ende der Stunde noch ein einziges Mal „Genieße Dich…“ gesagt hätte, wäre ich versucht gewesen, meine Schuhe in den Bildschirm zu werfen!!! ;-)

Nach der Entspannungsphase ging es dann gleich für mich weiter zum 30-minütigen Spinning-Kurs „Basic“, wo man eine Einführung ins Spinning bekommen konnte.

18 Spinningräder finden sich in diesem Raum, alle in jede Richtung in der Größe verstellbar und wie alles andere auch nagelneu. Hier war es schon ein bisschen voller, aber nicht einmal die Hälfte der Räder war letztendlich besetzt.

Auch hier erklärte uns die Grundlagen des Spinnings eine nette Trainerin vorn am Bildschirm. Wirklich sympathisch gemacht, man vergisst beinahe, dass man nur auf einen LED-Schirm schaut. Diesmal war ich froh, dass ich mir nur die „Basic-Variante“ ausgesucht hatte, die nur eine halbe Stunde dauert, denn nach der Yogastunde war ich schon ziemlich kaputt und kam auf dem Radl schon ordentlich ins Schwitzen.

Hier noch einmal ein Bild von Samstag, da saß ich um acht Uhr (MORGENS!) schon im Spinning-Sattel, weil ich es zeitlich nicht anders hinbekommen hätte – und das Training einfach total viel Spaß macht und mich richtig schön zum Schwitzen bringt!
Diesmal hatte ich mir den Kurs “Intervall Basic” ausgesucht. Nach ungefähr 40 Minuten waren wir beim Cool Down angelangt und ich fit und munter für den Tag.
Hier sieht man noch einmal ganz gut, wie das Training funktioniert: Auf dem Bildschirm ist “Arianna”, die Trainerin, der Fortschritt der Trainingseinheit und das Level der Intervalle in Form von kleinen Balken.
 

Was ich ein bisschen vermisse, ist etwas lautere und fetzigere Musik beim Spinning, das würde mich noch mehr mitreißen, aber wenn man (frau) mal später genau weiß, was Ariane so ansagt, kann man ja auch noch eigene Musik mitnehmen…

Spinning bei McFit

© An-Kas: Cybertraining Spinning bei McFit Bochum-Wattenscheid

Was ich jetzt noch unbedingt mal ausprobieren muss, ist dieses Wackeldings (Power Plate) Zwinkerndes Smiley. Und noch ganz viele verschiedene Kurse, da bin ich schon ganz gespannt drauf!
Ich denke, man sieht mich jetzt öfter in Bochum-Wattenscheid!

Dafür, dass ich für das zusätzliche Angebot keinen Cent mehr bezahlen muss als meinen normalen McFit-Mitgliedsbeitrag, ist das ein absolut mega-geniales Angebot! Ich bin da ehrlich überzeugt von, auch wenn dieser Beitrag ein wenig nach Werbung aussieht.
Meine Begeisterung ist also echt, und wenn ich nicht schon Mitglied wäre…*gg*

Mein Fazit dazu ist also: Ich glaub‘, ich „spinne“… jetzt regelmäßig bei McFit!!!

Die oberen Fotos habe ich netter Weise (und ganz uneigennützig *gg*) von McFit für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt bekommen. Herzlichen Dank!
Wenn Ihr noch mehr über das Studio in Bochum-Wattenscheid oder das Cybertraining erfahren wollt, schaut doch mal auf den Seiten von McFit vorbei oder folgt @mcfit bei Twitter!!!

Tour de Büsum (4) Vechta-Bremen

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Mit dem Fahrrad nach Büsum? – 500 km Radtour in 7 Etappen
21.06.2012 – Etappe 4 (Vechta-Bremen)

WetterDer morgendliche Blick aus dem Fenster und auf die Wetter-App offenbarte uns auch dieses Mal nur gutes:
Sonnenschein mit lockerer Bewölkung und angenehme Temperaturen bis maximal 22°C.
Wir hatten richtig viel Glück!

Da wir an diesem Tag recht früh in Bremen sein wollten, um ausreichend Zeit für ein bisschen Erholung und Wellness zu haben, bevor wir am Abend verabredet waren, hieß es heute früh aus den Federn zu krabbeln und uns in den Sattel zu schwingen. Gefrühstückt wurde schnell bei einem Bäcker in der City, und dann ging es auch schon los auf herrlichen Radwegen in Richtung Bremen.
Hotel Jakob

Der Wetterbericht hatte nicht zu viel versprochen, es blieb sonnig, aber nicht zu warm.

Die “herrlichen Radwege” relativierten sich für uns dann, als wir mehr als 20 km nur geradeaus an der Bundestraße 213 entlang fuhren. Weil wir ja früh in Bremen ankommen wollten, hatten wir uns heute für den “direkten” Weg entschieden.

unterwegs Richtung Bremen

20 km geradeaus grenzt schon an seelische Grausamkeit. Langeweile pur. Wir hielten uns mit der Aussicht aufrecht, dass wir uns in Delmenhorst mit Erdbeerkuchen belohnen würden.

Nach ein bisschen Rumkurverei und Radlschieben durch die Fußgängerzone (sowas macht den Schnitt kaputt!!! ;-) wurden wir fündig und machten in einem Café eine kleine Pause in der Sonne… Hmjamjam.Erdbeerkuchen

Von Delmenhorst aus war es dann gar nicht mehr weit, und so kamen wir schon gegen 15 Uhr nach ca. 72 km in Bremen an. Bremen

Wir fuhren erst durch die City, um ein paar Fotos zu machen, danach direkt zum Wellnesshotel Munte am StadtparkHotel Munte.

Unsere Fahrräder durften auch mit ins Hotel und wurden in einem Abstellraum sicher eingeschlossen.

Unser Glück wurde dann perfekt, als es war tatsächlich noch möglich war, spontan am Nachmittag eine Massage zu buchen! Juchuh –
Und so warfen wir uns direkt in die bereitgelegten Bademäntel und eroberten den Wellness-Bereich. Nach ausgiebiger Entspannung in der Sauna oder lockerem Planschen im Pool ließen wir uns dann mit einer Rücken- bzw. Ganzkörpermassage durchkneten. Das tat sooooo gut!

Eigentlich war ich über meine “Form” schon ziemlich erstaunt, denn der gefürchtete Muskelkater war bisher ausgeblieben. Klar “merkt” man (frau) in den Oberschenkeln, dass sie schon mehr als sonst belastet werden – aber alles im normalen Rahmen.
Was mir mehr zu schaffen machte, waren Nacken- bzw. Schulterschmerzen durch Verspannungen – die durch die Massage gleich viel besser wurden.

WellnessbereichPool SaunaWellness

Am Abend waren wir mit Kathi und Eddy im Biergarten der “Waldbühne” im Bürgerpark verabredet. Das hatte Eddy ganz prima für uns so ausgesucht, damit wir vom Hotel aus bequem zu Fuß dort hin laufen konnten. Wir waren nämlich abends immer ganz froh, wenn wir nicht mehr in den Sattel steigen mussten…

Ich muss gestehen, ich war ein bisschen aufgeregt. Schließlich “kannte” ich die beiden nur aus dem Internet – und so ein persönliches Treffen ist dann noch einmal ziemlich spannend, ob es dann auch im “RealLife” passt.
Aber alle Nervosität war umsonst, denn die Chemie passte auf Anhieb! Es war ein mega-lustiges Treffen, mit viel Spaß, ganz viel Essen (WIRKLICH VIEL!!! Zwinkerndes Smiley) und großartiger Unterhaltung.

Wir lernten z.B. was “Knipp” ist und wie es schmeckt. Und fanden dank der lustigen Kellnerin heraus, dass es “eine geile Party” gewesen sein muss, wenn jemand (so wie Eddy) 73 km am Stück läuft…

Wir hatten ganz viel Spaß, lernten uns ein bisschen kennen und wurden alle satt (was nicht ganz so einfach war ;). Ich ärgere mich im Nachhinein maßlos, dass ich kein Erinnerungsfoto davon habe. Ich mag mich ja nicht so gern auf Fotos sehen und hatte mich anfangs etwas geziert… Und jetzt habe ich keins. Menno.

Doch ein Erinnerungsbild gibt es – dank Eddy, der uns natürlich bei Facebook lokalisierte und unsere Fressorgie veröffentlichte ;)Hmjamjam

Ich bin wieder aufs neue davon begeistert, was für tolle Menschen man im Web kennenlernen kann! Getoppt wird diese Erfahrung dann wirklich noch durch so ein spontanes, absolut lustiges persönliches Treffen wie dieses. Definitiv war das ein Highlight unserer Urlaubstour!
Ich hoffe, dass die zwei mal zu einem Gegenbesuch ins Ruhrgebiet kommen (muss ja nicht mit dem Fahrrad sein…) und wir uns dann mit einem ebenso tollen Treffen revanchieren können!
Smiley

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Wer sich die Tourdaten bei Garmin Connect ansehen möchte, schaut hier -> Etappe 4 (Vechta-Bremen)

Fotoprojekt Februar – Brücke

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Das Thema von Andys Fotoprojekt 12 Monate-1 Stadt 2012 im Februar lautet “Brücke”.

Am ersten Februarwochenende waren wir trotz der Eiseskälte mit unserer “Foto-Ecke” zu einem Fotoshooting verabredet, also hatte ich die Kamera ohnehin dabei und wollte bei herrlichem Sonnenschein die Februar-Aufgabe angehen.

Im Visier hatte ich die Brücke an der Alleestraße im Ortsteil “Unser Fritz” (Herne – bzw. Wanne-Eickel).

Direkt an das Gelände der Künstlerzeche Unser Fritz anschließend überquert die Alleestraße als Fußgängerbrücke den Rhein-Herne-Kanal. Es handelt sich hierbei um eine recht neue Brücke (2004).

Diese Gegenlichtaufnahme habe ich für das Projekt ausgewählt:
(Eventuell gibt es noch ein paar Bilder als “Zugabe” zu einer Serie, wenn ich bis zum Monatsende noch dazu komme…)

 

Brücke Alleestraße Herne