Archiv der Kategorie: Tierisches

Meistens geht es hier um Neuigkeiten aus den Aquarien, aber ich mag auch gerne Pferde, Hunde und andere Tiere…

Die rote Zora

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Gestern hat im “großen” 60l-Aquarium die Lampe aufgegeben. Sie flackerte nur noch, so dass die Garnelen und Fische wahrscheinlich dachten, es gäbe ein Gewitter. Nur dass es nicht donnerte.

Also dachte ich “Kauf’ doch mal eben eine neue Aquarienlampe!”, was sich aber als nicht ganz so einfach herausstellte. Ich war beim großen Zooladen in der Nähe, der hätte die Lampe bis nächste Woche Donnerstag bestellen können. Das hätte aber eine sehr düstere Zeit für Fische und Pflanzen bedeutet, also versuchte ich es weiter in einem grßen Aquaristik-Geschäft der Nachbarstadt. Auch Fehlanzeige. Weiterer Versuch im Baumarkt mit Zooabteilung, aber auch dort konnte man mir nicht weiterhelfen.

Als ich schon entnervt beschlossen hatte, es notfalls am Freitag in dem Duisburger Zoogeschäft zu versuchen, zu dem ich mir geschworen hatte, nicht mehr hinzugehen, fiel mir ein kleiner Laden ein, der mir mal als Aquaristik-Dealer empfohlen worden war.

Und Bingo. Dort gab es den ersehnten Ersatz. Weil ich schonmal da war, schaute ich mir noch in Ruhe die Wasserpfützen in dem Laden an. Eigentlich wollte ich nur gucken.

Tja, und da habe ich mich verliebt. Ganz spontan. In eine kleine, rote Posthornschnecke.
(Ihr erinnert Euch an Klemmentine, unsere tolpatschige Schnecke, die sich klammheimlich in unserer Nano-Becken eingeschlichen hatte und über deren Ableben wir ziemlich traurig waren?)

Ich tätigte also die große Investition von 1,50 € und nahm unsere neue Mitbewohnerin mit heim. Auf der Fahrt überlegte ich mir auch direkt einen Namen für sie:

Sie heißt Zora. Weil sie dunkelrot ist. Und mir das als erstes einfiel.

Damit Ihr auch wisst, wer gerade bei uns eingezogen ist, hier die ersten Bilder:

Zora1

Sie hat auch schon Appetit und schneckt ganz zaghaft auf dem Boden herum. Sie ist so circa einen Zentimeter groß, das heißt sie wird noch ein ganzes Stück wachsen, bis sie mal groß und stark ist.
Auf dem Bild sieht sie gar nicht so rot aus, wie sie in natura ist, dafür sieht man hier das interessante Muster auf ihrem Haus.

Die schwarz-weißen Mitbewohner haben sie auch schon begrüßt. Und ihr direkt das Futter vor der Nase weggeschnappt. Naja, sie sind halt doch schneller…Zora3

Etwas beleidigt schneckt Zora dann in die andere Richtung weiter. Ich bin mal gespannt, ob sie sich gut einlebt und ein genauso langes und aufregendes Schneckenleben bei uns führt wie Klemmentine seinerzeit.

Herzlich Willkommen, Zora!  Zwinkerndes Smiley

Zora2

Eine weitere gute Nachricht aus der Aquarien-Ecke wäre jetzt fast untergegangen: Bei den Black Bees hat es ENDLICH mal wieder Nachwuchs gegeben! Sie hatten jetzt bestimmt fast ein Jahr Pause, in denen kein einziger Nachwuchs zu sehen war!
Ich hatte auch überhaupt nicht mitbekommen, dass eine Garnele Eier getragen hatte, und um so erstaunter war ich, als ich vorgestern drei winzig kleine (ca. 2 mm) Garnelenbabys entdeckt habe.

Auf dem Bild kommen die Größenverhältnisse gar nicht rüber, aber das kleine Ding ist wirklich mega-winzig.

Und wer findet den “Fehler” daran?    Zwinkerndes Smiley

baby

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ausgeschneckt

Bild

Heute haben wir von Klemmentine Abschied genommen…

Klemmentine ist war die Posthornschnecke, die unabsichtlich mit der Aquarieneinrichtung unseres 30l Nano-Beckens bei uns einzog. Eigentlich sollten nur Black Bees den Cube bewohnen, aber wie das immer so ist, schneckten nach einiger Zeit ein paar Blasenschnecken in dem Becken herum. Diese Mini-Blasenschnecken habe ich dann akribisch entsorgt, da die zu einer ziemlichen Plage werden können, aber eine Schnecke sah irgendwie anders aus, mit einem kleinen runden Haus… irgendwie niedlich. Also durfte sie bleiben.

Als sie etwas älter war, konnte man erkennen, dass es sich um eine Posthornschnecke handelte. Ungefährlich fürs Becken, für die Garnelen und auch noch hübsch anzusehen. Nun freuten wir uns über den anfänglich ungebetenen Gast und schlossen sie mehr und mehr ins Herz.

Mit der Zeit stellte sich heraus, dass diese Schnecke etwas…
…na sagen wir mal TOLLPATSCHIG veranlagt war. Sie blieb häufig mit ihrem Haus irgendwo zwischen Aquarienwand und Wurzel-Deko hängen oder klemmte sich sonstwo in der Aquarieneinrichtung ein. So bekam sie ihren Namen. Wir tauften sie "Klemmentine".

Manchmal klemmte sie nicht irgendwo fest, sondern war mal wieder irgendwo herunter gefallen und landete dann liegend auf dem Kies. Dann musste ich immer helfend eingreifen, und sie wieder aufrichten, damit sie wieder weiter schnecken konnte.

Das ist so ziemlich regelmäßig passiert, so dass ich mir zwar immer Sorgen machte, wenn sie mal wieder irgendwo feststeckte oder herumlag,
aber bisher hatte sie immer wieder zaghaft aus ihrem Häuschen heraus geschaut und war dann weiter gekrochen, wenn sie wieder befreit war.

Vor ein paar Tagen bewegte sie sich dann aber leider nicht mehr. Keine kleinen Fühler mehr, die vorsichtig herausguckten, um die Gegend zu erkunden…
Wir warteten noch ein paar Tage, leider ohne Erfolg.

Heute haben wir sie im Garten beerdigt. Nicht ganz ihr Element, aber dennoch würdevoll in einem weißen Taschentuch eingewickelt. R.I.P. Klemmentine.

Unsere (damals noch recht junge) Posthornschnecke Klemmentine

Fiasko bei der Bodenarbeit?

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Bodenarbeit? Für die Nicht-Pferdeleute unter meinen Lesern klingt das wohl eher seltsam. Was soll das denn sein? Parkett schrubben oder sowas wie Bodenturnen? Allenfalls hat es etwas mit letzterem gemein, allerdings geht es hier um die gymnastizierende Arbeit mit Pferden. Und Bodenarbeit eben deswegen, weil man diese von der Erde aus und nicht wie beim Reiten vom Pferderücken ausübt.

Mitte September erreichte mich eine eMail meiner Freundin Sonja, mit der sie mich zu einer Art Wohltätigkeitsveranstaltung am 2. Oktober 2011 einlud, bei der sie interessierten Menschen verschiedene Arten von Bodenarbeit mit ihren beiden Pferden demonstrieren und erklären wollte. Die während dieser Veranstaltung eingenommenen Geldbeträge sollten dann einem guten Zweck zugute kommen.

Gern sagte ich zu und freute mich darauf, endlich mal wieder meine Freundin Sonja zu treffen, Pferde in Aktion zu sehen, und natürlich ausgiebig zu fotografieren.
Das Wetter an diesem Oktobersamstag war einfach traumhaft, für Oktober fast sogar viel zu warm, und ich hatte ernsthaft Sorge, mir einen Sonnenbrand zu holen. Dadurch auch nicht ganz ideale Foto-Bedingungen, da ich zwischendurch immer wieder mit hässlichem Gegenlicht zu kämpfen hatte.

Das Interesse an Sonjas Bodenarbeits-Demonstration war erfreulich groß. Es waren so ungefähr 25-30 Leute da, die die Vorstellung und die fundierten Erklärungen konzentriert und interessiert verfolgten.
Neben Sonja Schnietz, (selbstständige Reken-Reitlehrerin, Trainerin A (FN) Leistungssport) waren die beiden Wallache Fiasko und Twain die wichtigsten Hauptdarsteller der wirklich sehr anschaulichen und informativen Darstellung, was man mit Pferden “am Boden” erreichen kann.

Hier ein paar Eindrücke: Fiasko bei der Bodenarbeit

Mit ein paar Requisiten wie Pylonen, Stangen und Planen kann man einen abwechslungsreichen Parcours aufbauen, um in vertrauter Umgebung zu üben, sein Pferd in allen Situationen sicher zu führen. Hier werden die Basics, also die vertrauensvolle aber bestimmte Kommunikation von Mensch und Tier trainiert.

Hier sieht man Sonja mit Fiasko in einer Stangengasse Rückwärtsrichten:

Rückwärtsrichten
Im Wechsel zeigten Fiasko und Twain ihr Können. Der nächste Schnupperkurs lag in der Erklärung des richtigen Longierens. Hier liegt die Schwierigkeit darin, das Pferd nicht einfach an einer “langen Leine” unkoordiniert vor sich hin latschen zu lassen, sondern das Pferd über eine ordentliche Biegung und eine Vorwärts-Abwärts-Bewegung zu gymnastizieren.Longenarbeit

Seitengänge an der Hand – Twain macht seine Sache schon ganz prima!

Twain Longieren mit Doppellonge:Doppellonge

Und zuletzt als Highlight die Arbeit am Langzügel, sozusagen das “Reiten” vom Boden aus. Der Mensch läuft etwas versetzt dicht hinter seinem Pferd und kann mit Hilfe des Langzügels, der Gerte und der Stimme viele Lektionen erarbeiten.

LangzügelEs war wirklich ein sehr spannender und abwechslungsreicher Nachmittag, ich habe viel informatives gelernt und bin im Nachhinein ein wenig traurig, dass ich nicht (mehr) die Möglichkeit habe, die vielen interessanten Varianten der Bodenarbeit selbst auszuprobieren…

Falls von Euch nun jemand Interesse daran hat, diese interessante Form der Arbeit mit seinem Pferd mit professioneller Hilfe zu erlernen oder eine gute und engagierte Reitlehrerin im Raum Fröndenberg und Umgebung sucht, schaut einfach mal auf der Hompage von Sonja vorbei und informiert Euch dort:

www.reiterdurchblick.de

Garnelen-Makros

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Da habe ich seit ein paar Wochen eine neue Kamera und noch immer keine neuen Bilder aus den Aquarien für Euch…

Das liegt daran, dass ich noch kein geeignetes Objektiv für diesen Zweck besitze. Ich kriege einfach keine knackigen, scharfen Bilder mit meinem 18-135er (f 3,5-5,6 IS) oder einem geliehenen 50er (f 1.4) hin. Die Naheinstellgrenze ist dabei viel zu hoch, das heißt, ich komme nicht nah genug dran, um die kleinen Krabbeldinger automatisch oder manuell scharf zu stellen.

Es standen bis vorgestern zwei Objektive auf meiner Wunschliste. Das 70-200er L (f 4 IS) und das 100er (f 2.8 IS) Makro-Objektiv von Canon. Da ersteres am Freitag bei Media-Markt im Angebot war, habe ich mir diesen Wunsch spontan erfüllt. Das bedeutet aber wohl auch, dass das Makro noch warten muss…

So lange müsst Ihr mit Bildern Vorlieb nehmen, die ich mit meiner Panasonic FZ 50 mit einer Makrolinse gemacht habe. Diese Bridgekamera ist wirklich ein absoluter Allrounder, und macht  in allen Lebenslagen gute Fotos. Daher werde ich sie auch nicht abgeben. Sie wird wohl immer noch hin und wieder ihren Einsatz finden.

Was meint Ihr?

Redbee_vorn2_webRedbee_quadrat_webRedbee1_kleinerRedbee2_kleinerRedbee_vorn_kleiner    

Wieder einmal Bienennachwuchs in Sicht

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Man sollte ja meinen, dass es für Frühlingsgefühle noch etwas zu früh sei, in meinen Aquarien ist das aber kein Hindernis, sich fleißig fortzupflanzen…

Das 60-Liter-Aquarium wimmelt nur so von Red Bees und Red Chrystals und den entsprechenden Mischungen, so dass ich eigentlich dachte, die würden es nun etwas ruhiger angehen lassen und eine Winterpause in Sachen Nachwuchs machen. Aber weit gefehlt, auch hier entdecke ich immer wieder “schwangere” Weibchen.

Bei den Black Bees ist das genauso, da überwiegen momentan die Jugendlichen, aber einige der älteren Damen tragen auch schon wieder jede Menge Eier.

Ich hatte heute mal wieder die Kamera zur Hand und habe ein paar “Schwangeren-Impressionen” für Euch festgehalten:

(Ich finde, man kann die Eier sehr gut erkennen, auch wenn die Fotoqualität nicht immer so brilliant ist. Bei ISO 800 rauscht meine Lumix schon sehr, aber besser bekomme ich sie sonst auch nicht hin!)

Red Bee schwangerP1080307_2Red Chrystal schwanger

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Red Bee schwangerBlack Bee schwangerP1080292_2

Schade ist nur, dass mein Snow-White-Nachwuchs anscheinend doch nicht durchgekommen ist. :-(

Vor einiger Zeit hatte ich eine schneeweiße Babygarnele entdeckt. Ich musste mir zwar sagen lassen, die sei “züchterisch” eigentlich nicht erwünscht, da sie zwar den Weißanteil erhöhen würde, das Weiß dadurch aber an Deckkraft verliere und die nachfolgenden Generationen eher “verwaschen” aussehen würden.
Ich hatte mich daher schon entschieden, sie in das Red Bee – Becken umzusiedeln, da dort ohnehin ein Mischmasch aus Bienen und Red Chrystals herrscht. Aber das hat sich anscheinend erledigt, denn ich habe sie schon einige Zeit nicht mehr gesehen. Schade eigentlich. Ich fand sie sehr interessant. Ein bisschen hoffe ich ja noch, dass sie doch vielleicht wieder auftaucht…

Immerhin hatte ich ein Foto von ihr gemacht:

Snowhite

Garnelen-News

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Im Moment mangelt es ein wenig an Themen. So richtig motiviert, etwas zu unternehmen, bin ich im Moment irgendwie nicht. Laufen müsste ich auch mal wieder, aber auch da fehlt irgendwie ein Startschuss…

Damit der Blog hier aber nicht völlig verwaist und meine treuen Leser sich langweilen müssen, fülle ich das Beitrags-Loch mal mit ein paar News und Bildern aus der Garnelen-Welt.

Im kleinen Aquarium haben die Black-Bees ganz eifrig Nachwuchs bekommen, wovon ich Euch ja schon hier erzählt hatte. Darüber freue ich mich ganz besonders, weil man immer sagt, dass Bienen schon ein wenig anspruchsvoller an die Wasserwerte seien und es oft nicht mit der Vermehrung klappe. Anscheinend passt hier bei uns alles, denn es sind mittlerweile ganz viele Babys.

Sie sind inzwischen auch so groß, dass schon sieben rote in das andere Becken umgezogen sind. Ich hoffe, sie haben sich dort gut eingelebt.        Blackbee3Blac BeeBlackBeevornBrownieIch weiß eigentlich gar nicht so genau warum. aber die schwarz-weißen haben es mir irgendwie besonders angetan. Vielleicht sind sie chicer als die rot-weißen? Oder irgendwie nochmal eher was besonderes?

Das Weibchen auf dem letzten Bild zum Beispiel ist zum Beispiel eher dunkelbraun-rötlich. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich denke sie ist so eine Variante, die man “Brownie” nennt. Sie entsteht, wenn in der Zuchtlinie “Snowwhites” eingekreuzt wurden, also schneeweiße Bienen. Im Vergleich zu den Garnelen auf den Fotos darüber hat sie schon einen ganz anderen Farbton als das tiefe Schwarz ihrer Mitbewohner.

Apropos Mitbewohner –

einen Mitbewohner habe ich Euch noch gar nicht vorgestellt:

Schnecke Auch da bin ich mir nicht ganz so sicher, aber ich denke, dass es eine Posthornschnecke ist. Sie lebt schon seit der Aquarium-Einrichtung mit in dem 30-l Nanobecken, jetzt zusammen mit den schwarz-weißen Bienengarnelen.

Sie war sozusagen ein Blinder Passagier, der sich mit den Pflanzen in das Aquarium eingeschlichen hatte. Anfangs noch ganz klein, dann wurde sie immer größer, und ich konnte es nicht übers Herz bringen, sie zu … naja … weg zu tun.

Seitdem schneckt sie ganz einsam durch das Becken, wahrscheinlich ist das ziemlich traurig, aber ich möchte das kleine Becken nicht mit unzähligen Schneckenhorden bevölkern. Ich finde sie aber total cool, und vielleicht überlege ich es mir auch noch mal, ob sie nicht doch noch Schneckengesellschaft bekommt.

Im anderen Becken, dem “rot-weißen”, gibt es eine kleine Veränderung:    

GruppeDie Amanogarnelen sind ausgezogen. Das sind die etwas größeren, durchsichtigen Garnelen, wie hier ein tragendes Weibchen auf dem unteren Bild:  AmanoSchwanger

Dass ich die Amanogarnelen gemeinsam mit den Red Chrystals oder Red Bees gehalten habe, war ein Anfängerfehler. Der Mensch in der Zoohandlung meinte, das wäre problemlos möglich, was es auch wahrscheinlich ist, wenn diese Art ausreichend Platz zur Verfügung hat…

In meinem Becken musste sie aber die 60 Liter mit den wuseligen Red Chrystals teilen, was dazu führte, dass sie die einfach immer “umrannten” und ihnen sogar teilweise genervt (oder hungrig?) nachjagten.
Um diesen Unfrieden abzustellen, habe ich die fünf (das ist auch eine zu kleine Gruppe, Amanos sollte man besser in größeren Gruppen halten!) bzw. vier Tiere zu meinem Kollegen gebracht, der eine ganze Horde davon in einem größeren Becken hält. Ich denke, die Haltung entspricht dort eher ihren Bedürfnissen, und ich konnte damit meinen Anfängerfehler wieder gut machen.

Allerdings…

AmanoMann

… konnte ich ein Männchen (Foto oben) nicht fangen. Es war schon im Kescher, ist wieder raus gehüpft und ließ sich nicht mehr wiederfinden. Einfach verschwunden. Zumindest so lange, wie ich ihn gesucht habe… Ein Meister im Verstecken!

Letztendlich habe ich es dann irgendwann aufgegeben. Ich war ohnehin von der Fang-Aktion schweißgebadet, denn die Biester sind wirklich nicht leicht zu bekommen, wenn man nicht die halbe Aquarieneinrichtung auseinander rupfen möchte! Jetzt ist er furchtbar einsam, aber nicht mehr so ruppig und wird auch nur so lange einsam sein, biss ich ihn beim nächsten Wasserwechsel doch in die Finger bzw. in den Kescher bekomme und er seinen vier Kameraden hinterher ziehen wird.

Ich kann nur noch einmal daran appellieren, sich wirklich eingehend zu informieren, wenn (und vor allem BEVOR) man sich Tiere halten möchte. Auch wenn es “nur” so etwas wie Wirbellose sein soll. Man kann sich einfach nicht auf die Aussagen von Verkäufern aus Zoohandlungen verlassen, da sie die Bedürfnisse der Tiere oftmals gar nicht richtig kennen oder eben ihre Ware verkaufen wollen.

(Aber nu’ haben sie’s ja gut, Danke lieber D.!)