Archiv der Kategorie: Berlin

Berlin-Fotos

Standard

Momentan komme ich zwar nicht so oft dazu, meinem Hobby Fotografieren nachzugehen, aber zwischendurch entstehen immer mal ein paar Bilder, die ich gern zeigen möchte.

Da ich das Einbinden von Fotos in meinem neuen Blog noch nicht versucht habe, nehme ich das hier zum Anlass, ein paar Berlin-Fotos rauszusuchen und hier hochzuladen…

Ampelmännchen Berlin

Aussicht Berlin Hbf
P1020580 Bundeskanzleramt2

Alex

Spiegelung Alex
Aussicht Alexanderplatz Hackescher Hof
Quadriga s/w BerlinP1020535
Quadriga 2  Berlin P1020027
Brandenburger Tor Gedächtniskirche
Paul-Löbe-Allee Berlin_Denkmal
Berlin Hbf  Reichstag 

Das waren jetzt ein paar Berlin-Eindrücke aus mehreren Jahren und zu verschiedenen Jahreszeiten. Berlin ist wirklich eine sehr schöne Stadt mit tollen alten Bauwerken, älteren und neuen Sehenswürdigkeiten. Ich kann immer wieder Neues entdecken…

Meine persönlichen Favoriten in Berlin sind:

  • natürlich der Reichstag, beeindruckendes Gebäude, faszinierende Aussicht von der Kuppel
  • das Brandenburger Tor, altbewährtes Fotomotiv, leider sehr zugebaut
  • das Museum am Checkpoint Charlie: wirklich sehr interessant gestaltetes Museum zur Geschichte des Mauerbaus, Grenzübergänge, spektakuläre Fluchten von Ost nach West, deutsche Geschichte ganz hautnah…
  • Berliner Unterwelten-Führung: Der Verein Berliner Unterwelten erforscht, dokumentiert und erhält seit 1997 geschichtsträchtige Bauwerke im Untergrund Berlins. Man erforscht alte U-Bahn Tunnel und erfährt, wie früher versucht wurde, durch die Kanalisation oder das U-Bahn-Netz in den Westen zu fliehen.
  • Bootsfahrt auf der Spree, Sightseeing einmal vom Wasser aus…

Zuletzt war ich am 2. und 3. Juli 2009 in Berlin zu einer Fortbildung. Hier dazu der Blogeintrag in Windows-Live:
http://an-kas.spaces.live.com/blog/cns!5729154D3C52DA3D!362.entry

Das soll dann auch gleichzeitig der Test sein, wie man Trackbacks erstellt. Muss ich ja auch mal herausfinden…

Technorati-Tags: ,,

Berlin, Berlin… wir fliegen nach Berlin.

Standard

Donnerstag 02.07.2009 / Freitag 03.07.2009

Der Wecker klingelte ganz grausam um viertel vor vier in der Nacht. Schnell geduscht, angezogen und um halb fünf zur Straßenecke gelaufen. Von dort wurde ich von meinen beiden Kollegen W. und D. abgeholt und wir fuhren in Richtung Düsseldorf zum Flughafen.

Erst haben wir noch gewitzelt, weil wir so früh losgefahren waren, dann zeigte sich aber doch ziemlich schnell, dass das ganz gut gewesen war. Wir fanden nämlich schonmal den Parkplatz nicht, für den wir einen Stellplatz gebucht hatten. Ein netter Mensch, der uns etwas hilflos um die Einfahrten kreisen sah, bot uns stattdessen einen günstigeren Parkplatz auf einem Firmengelände an. Das nahmen wir dann auch an und stellten das Auto dort ab. Kam uns zwar irgendwie komisch vor, aber wir hatten eine Quittung und eine Visitenkarte des Parkplatz-Menschen.

Nach ein bisschen Bemühen schafften wir es dann, an den Check-in-Terminals der Lufthansa unsere Bordkarten auszudrucken und Sitzplätze zu reservieren. Damit waren wir dann so ziemlich gut in der Zeit, so dass wir nach der Sicherheitskontrolle nicht mehr allzu lange im Wartebereich sitzen mussten.
Der Flug verlief angenehm, dauert ja auch nur eine knappe Stunde, ich döste sogar ein wenig vor mich hin. Zwischendurch noch ein Tee getrunken, zu essen gab es nix…

Kurz vor acht landeten wir dann in Berlin-Tegel, kauften eine Tagesfahrkarte am Schalter und bekamen den Bus in Richtung Innenstadt. Einmal mussten wir noch in die S-Bahn umsteigen und fuhren zu unserer Zielhaltestelle “Frankfurter Allee2”. Den Weg zum Seminargebäude kannten meine Kollegen schon, so dass wir noch so rechtzeitig dort ankamen, um schnell noch unser Frühstück nachzuholen. Um neun ging es dann direkt mit dem Seminar los. Das Seminar hatte den Titel “Methoden für Wirtschaftlichkeitsberechnungen in der Verwaltung (im NKF)”, also genau das, was ich in meinem Job sehr gut gebrauchen kann.
Leider hatte der Seminarraum keine Klimaanlage, und mit zwölf Personen in einem nicht gerade großen Raum bei hochsommerlichen Temperaturen wurde es schnell stickig.
Das Rauchen unserer angestrengten Gehirnzellen trug wahrscheinlich auch noch zu erhöhten Gradzahlen bei, jedenfalls waren wir ziemlich platt, als der erste Seminartag um halb fünf zu Ende ging. Hauptthema war an diesem Tag die Methode der “statischen Wirtschaftlichkeitsberechnung”.

Mit der U-Bahn fuhren wir dann zum Hotel AGON am Alexanderplatz.  Ein sehr komfortables Hotel, ich hatte eine wirklich riesengroße Wohnung. Ja, eine WOHNUNG. Das muss einer der im Osten üblichen Plattenbauten gewesen sein, mit geschätzten hunderten von Briefkästen im Hausflur (die waren nämlich auch noch vorhanden.) Also standen mir ein Wohnraum mit Küchenzeile und Kühlschrank, ein Badezimmer, ein Flur und ein riesiges Schlafzimmer zur Verfügung. Zwei Balkone noch dazu. War echt angemessen ;-)

Meine Jungs hatten mir nur eine halbe Stunde Zeit gegeben zum frischmachen, die brauchte ich allerdings auch, denn das hochsommerliche Berlin-Wetter ließ den Schweiß ganz ordentlich fließen. Auf unserem Programm standen nun die Saturn- und Media-Märkte der Stadt, in denen wir Zuflucht fanden, als ein Schauer vorüberzog.
Dann waren wir noch am Reichstagsgebäude, am Kanzleramt, am Brandenburger Tor und relaxten ein wenig am Landwehrkanal in einer Strandbar. Dort war es sehr entspannend, im Liegestuhl zu liegen und die Sightseeing-Schiffe vorbeischippern zu sehen. Bis allerdings dunkle Wolken heraufzogen und wir wieder vor einem Schauer flüchten mussten. Diesmal zog es uns zum Hauptbahnhof, und von dort fuhren wir wieder gen Alexanderplatz.
Weil es schon recht spät und ich ziemlich müde war, gingen wir nach einem Milchshake und einem kurzen Absacker zurück zum Hotel. So eine Dusche ist wirklich ein Geschenk des Himmels. Gut war auch, dass ich mir noch ein Polo-Shirt gekauft hatte, weil ich Sorge hatte, dass ich bei den schweißtreibenden Temperaturen nicht ausreichend Klamotten dabei hatte.

Ein wenig Zeit verbrachte ich damit, über mein MDA im Internet zu surfen. Ich konnte z.B. sehen, dass ich über Windows-Live eine Nachricht bekommen hatte, nicht jedoch den Inhalt. Das wurmte mich dann doch ziemlich, denn auf diese Nachricht hatte ich schon dringend gewartet und konnte den Inhalt jetzt nicht öffnen. Dumm gelaufen, bekam ich aber tatsächlich nicht hin. Ansonsten ist so ein mobiles Internet doch was feines. Noch toller wäre es, wenn ich inzwischen mal mein iphone hätte… Zu diesem Thema gab es erstmal nichts neues. Noch war nichts angekommen, allerdings hatte der Verkäufer gemailt, es sei am Mittwoch in den Versand gegangen. Na prima, dann musste es ja bald kommen…

   

Am nächsten Morgen ging es schon ganz früh am Morgen los, weil das Seminar um acht Uhr beginnen sollte. Daher checkten wir schon um kurz vor sieben aus und frühstückten dann in Ruhe und mehr oder weniger ausgiebig. So ein Frühstücksbuffet am Morgen ist doch was feines. Rührei darf nicht fehlen, und auch ein Joghurt mit frischen Früchten gehört für mich dazu.
Nur halbwegs pünktlich kamen wir beim Seminar an, weil der Fahrkartenautomat nur EC-Karten annahm und wir dreimal einzelne Tickets kaufen mussten. Heute stand auf dem Lehrplan das Thema “dynamische Wirtschaftlichkeitsberechnungen” und Berechnungen des Kapitalwertes von Maßnahmen. Ich muss gestehen, dass ich dem wirklich anspruchsvollen Seminarinhalt nicht so gut hätte folgen können, wenn ich die Themen nicht schon ausgiebig im Studium gehabt hätte. Der Dozent erklärte sehr gut, die praktischen Übungen an den Lehr-Notebooks mit Excel waren auch sehr hilfreich. Insgesamt ein sehr praxisnahes Seminar mit verwendbaren Methoden und Excel-Funktionen, die ich noch nicht kannte.

Um halb drei waren wir fertig und hatten noch viel Zeit, um uns noch die Hauptstadt anzusehen. So richtig viel Lust hatten wir allerdings nicht mehr, und ein Ziel wollte uns auch nicht mehr so recht einfallen. Also liefen wir mehr oder weniger planlos durch Berlin. Wir waren zum Bahnhof Zoo gefahren und wanderten von dort auf dem Kudamm auf und ab, machten einen Abstecher durchs KaDeWe und liefen am Europacenter und der Gedächtniskirche vorbei.
Gegen fünf machten wir uns dann schon auf den Weg mit dem Bus zum Flughafen Tegel.

Wieder druckten wir uns unsere Bordkarten am Online-Schalter aus und vertrieben uns die Zeit mit Essen, warten, Fotos machen, Leute beobachten und faul herumsitzen.
Rechtzeitig gingen wir zur Sicherheitskontrolle und begaben uns in den Wartebereich. Unser Flug sollte um zehn nach sieben abfliegen, Boarding-Time eine halbe Stunde früher.
Von Mitreisenden hörten wir dann, dass sich unser Flug wohl verspäten würde, weil die Maschine aus Düsseldorf von dort wohl auch erst später losgeflogen war. Nun ja, da machten wir uns noch nicht viele Gedanken. Erst als gegen sieben eine Lautsprecherdurchsage ertönte, dass unser Flug gestrichen sei. GESTRICHEN? Wie jetzt???
Wir mussten dann wieder zurück zu den Ticketschaltern der Lufthansa und uns in eine Schlange mit den ca, 150 Leuten anstellen, die auch nach Düsseldorf fliegen wollten.
Wir erfuhren, dass bei uns zu Hause ein ziemlich starkes Gewitter für Überschwemmungen, vollgelaufene Keller, überschwemmte Straßen und eben eine Sperrung des Düsseldorfer Flughafens gesorgt hatte. Konnten wir uns zu dem Zeitpunkt noch so gar nicht vorstellen, da in Berlin strahlender Sonnenschein und allenfalls mal ein kleiner Regenschauer zu sehen war. Von Gewitter oder Unwetter keine Spur!
So wie wir es sahen, gab es tatsächlich keinen Ersatz für unseren Flug, auch würde er nicht zu einem späteren Zeitpunkt gehen. Wir diskutierten einen Moment und stellten dann fest, dass eine weitere Übernachtung in Berlin für uns nicht in Frage kam.

Jetzt mussten wir nur noch klären, wie wir denn nun nach Hause kommen sollten. Das Angebot von Lufthansa bestand nämlich nur aus Hotel- und Taxigutscheinen und einer Zugverbindung nach Düsseldorf, bei der wir um halb sechs morgens mit dreimaligem Umsteigen erst angekommen wären. Völlig undenkbar!
Als wir dann nach längerer Wartezeit am Schalter waren, verhandelten wir mit der netten Dame von Lufthansa, dass wir drei einen Mietwagen (ausnahmsweise, da sonst kein Kulanzangebot) bekommen sollten. Nach einigem Hin und Her hatten wir es dann so ausgemacht, dass wir von Europcar eine Mercedes-C-Klasse bekommen und damit nach Düsseldorf zurückfahren konnten.

Schnell vorher nochmal kurz bei Burgerking angehalten, Fotos gemacht, frisches Shirt angezogen und dann mit Hilfe des Navis in Richtung Heimat gedüst. Meine Kollegen hatten Spaß an dem schnellen und komfortablen Auto und wechselten sich brüderlich ab.
Ich machte es mir im Fond gemütlich und schlummerte die meiste Zeit seelenruhig vor mich hin. Nach der halben Strecke ungefähr kamen wir dann doch noch durch ein Gewitter, wo es aber dann allenfalls fünf Minuten wie aus Eimern goss. Als wären wir durch die Wolke hindurch gefahren, war danach alles wieder trocken und kein Regen mehr.
Gegen halb zwei waren wir dann zurück in Herne. Erst brachten wir den Kollegen D. heim, dann mich. In Eickel sah man schon, dass es ziemlich gestürmt haben musste, weil sehr viele Äste auf den Straßen lagen und zum Teil noch Wasser in Senken auf den Straßen stand. Es tat mir dann doch etwas leid, dass mein Kollege W. noch weiter zum Flughafen fahren musste, um sein Auto von dort abzuholen. Schließlich kam er dadurch erst noch viel später nach Hause.

Ich brauchte noch ein bisschen, bevor ich schlafen ging. Las noch die erwartete eMail und was sonst noch so an Nachrichten gekommen war und stellte fest, dass mein iphone immernoch nicht geliefert worden war. Allerdings hatte mir ein netter Herr aus Frankfurt gemailt, er habe auch eins bei dem ebay-Verkäufer ersteigert und wäre genau wie ich sehr verunsichert über die Sperrung und die hinhaltenden Mails vom Verkäufer. Irgendwie tat es gut zu hören, dass ich anscheinend nicht die einzige war, die Probleme mit diesem Verkäufer hat. Letzte Info des Verkäufers war die, dass das Handy am Donnerstag von Hermes abgeholt wurde und wir uns am Dienstag melden sollten, ob alles geklappt habe. Also wieder warten…

 Hier habe ich mal ein paar >>> Berlin-Fotos zusammengesucht.

Windows Live Spaces Tags: , , , , , ,