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Internetbetrug – gerade nochmal gutgegangen

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Mal ein ganz anderes Thema heute, aber irgendwie auch aus meinem “Alltag”, denn hier geht es um einen Fall von “Datenklau” und einem versuchten Internetbetrug, der mir selbst im letzten Monat passiert ist.

Ich dachte eigentlich, so etwas könnte MIR doch nicht passieren, also vielleicht für Euch zur Info und als gutgemeinter Hinweis, gut auf Eure Passwörter und Daten aufzupassen. Nun aber der Reihe nach – und sorry jetzt schon, dass es eine längere Geschichte wird:

9.04.2013 – ca. 7:00 Uhr

Morgens sehe ich auf meinem Handy eine SMS-Nachricht von DHL in englischer Sprache, ich möchte doch bitte die Änderung meiner Kundendaten verifizieren, nachzulesen sei dies auch in der Mail die ich erhalten haben sollte.
Dies kommt mir komisch vor, da ich nichts geändert habe. Die Absendernummer ist aber echt, da über diesen Weg sonst auch die Benachrichtigungen von der Packstation kommen.

Ich checke meine Mails. Da ist keine von DHL.

Noch denke ich mir nichts böses und will einfach mal bei Amazon nach meiner letzten Bestellung schauen, da ich ein Ladekabel bestellt habe, was unterwegs sein müsste. Vielleicht war da ja etwas mit der Packstation schief gelaufen?

Ich versuche, mich bei Amazon einzuloggen, bekomme aber die Fehlermeldung, mein Passwort sei nicht korrekt. Seltsam, denn mein Kennwort kenne ich und ich habe es auch nicht falsch eingegeben. Mit einem Klick auf “Passwort zurücksetzen” fordere ich ein neues an und warte auf die eMail dazu. Aber in meinem Mailpostkorb kommt nichts an. Dies kommt mir nun doch etwas seltsam vor, noch denke ich an einen Fehler bei Amazon – und schreibe eine eMail mit der Problembeschreibung an den Kundenservice mit der Bitte, mich zurückzurufen.

Dann versuche ich noch, mich bei Packstation.de anzumelden, auch dies gelingt mir nicht. Hier bin ich mir allerdings nicht mehr über mein Passwort sicher – also versuche ich ebenfalls, es zurückzusetzen. Auch hier erhalte ich keine eMail, und ich schreibe wieder an den Kundenservice.

Um zu testen, ob mein Mailpostfach funktioniert, schicke ich mir selbst eine Mail, aber das klappt problemlos.

So ein leises, ungutes Gefühl beschleicht mich, aber noch komme ich nicht auf die Idee, dass da etwas kriminelles im Busch sein könnte und fahre zur Arbeit.

9.04.2013 – ca. 10:00 Uhr

Ich erhalte einen Anruf von einer netten Dame von Amazon, die mir bei der Rücksetzung meines Passwortes behilflich sein will. Ich sage ihr, dass ich die Mail nicht bekomme, und auch ihre nochmalige Rücksetzungs- und eine weitere Test-Mail landet nicht in meinem Postfach, während wir telefonieren.
Auch im Spam-Ordner ist nichts, wie sie vermutet. Ich bekomme sonst ja auch problemlos Mails von Amazon.
”Aber letztens haben Sie noch etwas bestellt? Da hat es noch funktioniert?” , fragt mich die nette Dame von Amazon dann.
”Ja genau. Ein Ladekabel, darauf warte ich noch.” , entgegne ich.

”Und ein Notebook!?”

…fragt sie dann. Und mir wird ganz anders…
(Dass ich nicht vom Stuhl gefallen bin, wundert mich jetzt noch.)

Das verneine ich, und jetzt wird auch die nette Dame von Amazon etwas hektisch. Sie erklärt mir, dass ein Ultrabook bestellt wurde, das offensichtlich auch schon versandt wurde, und sie werde jetzt schnell mit DHL klären, dass der Zugang zur Packstation gesperrt werde, damit niemand an die Sendung kommen könne und danach werde sie mich wieder anrufen.

Nun bin ich total fertig. Das bedeutet, dass jemand Zugriff auf mein Mailkonto bei web.de haben musste! Jetzt schaue ich noch einmal genau in mein Postfach und finde…

… Regeln:

  • Absender enthält amazon – dann sofort löschen
  • wenn Absender enthält dhl – dann Mail in den Ordner Papierkorb verschieben

Und wieder bricht mir der Schweiß aus. Jemand hat in meinem Mailpostfach rumgewerkelt. Ohne dass ich es bemerkt habe! Mit was für einer kriminellen Energie!!!

Die nette Dame von Amazon ruft mich ein paar Minuten später wieder an und erklärt, dass sie meine Packstations-ID sperren lassen hat und nun niemand an die Sendung (die schon in der Packstation lag) herankommen könne. Sie beruhigt mich insoweit, dass dann das Notebook direkt wieder zurück zu Amazon ginge und quasi wie eine normale Rücksendung behandelt würde. Inklusive Rückbuchung auf meine Kreditkarte.

Ich atme aus, zittere immer noch vor Aufregung und erzähle meinem Kollegen die Geschichte. Dann mache ich Screenshots von den Regeln im Postfach (die ich natürlich dann lösche) und von der Notebook-Bestellung und ändere die Passwörter bei web.de und Amazon (jetzt hatte ich wieder Zugriff) in Kennwörter mit über dreißig Stellen…

9:04.2013 – ca. 11:00 Uhr

Verlege meine vorgezogene Mittagspause in die nahegelegene Polizeidienststelle und erstatte Strafanzeige wegen “Ausspähen von Daten”. Die erste Frage der Komissarin lautet, ob ich in der letzten Zeit eine Mail von web.de bekommen hätte mit der Aufforderung, mein Passwort zu ändern. Nicht dass ich wüsste. Aber damit deutet sie an, dass wahrscheinlich mein Passwort direkt bei web.de abhanden gekommen bzw. gehackt worden sein könnte.
Sie nimmt die Anzeige auf, tröstet mich dass so etwas “ständig vorkomme” – macht mir aber keine große Hoffnung, dass jemand gefasst werden würde.

9.04.2013 – abends

Ich rufe dann doch noch einmal selbst bei DHL/Packstation an und schildere meinen Fall. Mein Packstation-Konto ist tatsächlich durch Amazon gesperrt und wird es auch bis zur Dauer der Polizeiermittlung bleiben. Ich kann danach eine neue Post-ID beantragen.
Die Dame beruhigt mich zudem noch einmal, dass niemand an die Sendung heran käme. Mich interessiert, ob der Betrüger tatsächlich die Sendung mit Hilfe meines DHL-Kontos hätte umleiten können (Kundendaten hatte er ja schon geändert laut SMS). Dies ist aber nach Auskunft von DHL gar nicht möglich! Sie gleicht die hinterlegte Handynummer mit meiner ab – auch dort ist inzwischen eine andere eingetragen. Die mtan für die Packstation ist also auch dort hingeschickt worden.

Hier wird die bisher ziemlich raffiniert durchdachte Masche allerdings unplausibel. Wie wollte der Betrüger dann an die Sendung kommen? Ohne die Karte für die Packstation kann man selbst mit der dazugehörigen mtan nichts abholen. Vielleicht ein pfiffiger Plan, nur nicht ganz zu Ende gedacht? Oder wollte er beim DHL-Kundenservice versuchen, irgendwie über “Karte verloren” oder die Mitleidstour die Sendung umzuleiten? Oder die Packstation aufbrechen? Sehr unwahrscheinlich.

Den Rest des Abends verbringe ich damit, alle wichtigen Kennwörter zu ändern, bei Amazon eine andere zu hinterlegen, alles irgendwie mit einem “Sicherheitskonzept” noch sicherer zu machen…

10.04.2013

Ich informiere die Polizei per eMail über die in meinem DHL-Konto hinterlegte fremde Handynummer. Die einzige winzigkleine Spur. Aber ich fürchte, auch damit wird die Polizei keinen durchschlagenden Erfolg erzielen. Aber wer weiß?

wie es weiter ging

Meine Kreditkarte war natürlich schon belastet (799 €), also hieß es auf die Rückbuchung zu warten. Und das dauerte noch nervenzehrend lange.
Die Sendung lagerte volle neun Tage in der Packstation, wurde dann laut Sendungsverfolgung noch einmal in eine Filiale geschickt (hier brach mir erneut der Schweiß aus, weil man nicht erkennen konnte, wohin) – bis sie wiederum nach sieben Tagen wieder wohlbehalten bei Amazon ankam und ich auch die Gutschrift erhielt.

Fazit

Ich habe mir den Kopf zerbrochen, wie das passieren konnte…
Die Vermutung, das Passwort könne direkt bei web.de abhanden gekommen sein, erscheint mir noch immer am wahrscheinlichsten. Denn ich nutze keine “einfachen” Kennwörter, niemals nur Buchstaben oder Wörterbuch-Begriffe, notiere sie nicht auf meinem PC und nutze unterschiedliche nahezu überall. Kurz gesagt, ich bilde mir ein zu wissen, wie Sicherheit funktioniert…
Ein Brute-Force-Angriff über die Webseite scheidet aus, da nach mehreren falschen Kennworteingaben eine Sicherheitssperre greift. Ich habe allerdings im Internet nachgelesen, dass ein solcher Angriff über eine IMAP oder POP3-Schnittstelle (so wie man per Smartphone auf sein Mailkonto zugreift) sehr wohl funktionieren kann, wenn der Mailanbieter dafür keine Sicherheitssperren eingebaut hat. Und das scheint mir hier auch wahrscheinlich.
Mein Rechner ist frei von Malware, Viren und Trojanern – also schied so etwas wie ein Keylogger ebenfalls aus und war auch nicht sonderlich wahrscheinlich.

Also nochmal der Hinweis:
Benutzt wirklich lange Passwörter, Kombinationen aus Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen und ändert diese regelmäßig!
Trennt “wichtige” eMail-Adressen von denen, die ihr “sonstwo” im web verwendet und nutzt nicht die selben bei verbundenen Diensten wie Amazon und DHL.
Eine wirkliche 100%ige Sicherheit wird es allerdings auch dann nicht geben…

Letztendlich wusste ich schon am 9.04., dass die Geschichte zumindest ohne Schaden (mal abgesehen von der gesperrten Packstation-Karte) für mich ausgehen wird. Allerdings hat es mich schwer getroffen, dass AUSGERECHNET MIR das passiert ist. Wo ich doch meine, mich gut auszukennen und alles “sicher” zu managen. Und der Schreck saß wirklich tief…
So etwas brauche ich nicht noch einmal!!!

Aber zum Glück – alles gerade nochmal gutgegangen.

Ansonsten frage ich mich, warum derjenige sich “nur” ein Notebook für 799€ ergaunern wollte… und nicht lieber ein tolles MacBook oder ein richtig fesches, teureres Ultrabook. Auch das werde ich nie erfahren…

Jetzt Ihr!? Ist Euch schonmal etwas ähnliches passiert?
Oder habt Ihr eine Erklärung für den seltsamen Plan?
Habt Ihr gute Sicherheitstipps?
Ich freue mich sehr auf Eure Kommentare!!!

 

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Kommt Zeit, kommt Rad

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CIMG0352Mein altes Trekkingrad war so langsam in die Jahre gekommen, und der Wunsch nach einem neuen Zweirad meldete sich bei mir… Bisher hatte es mir eigentlich immer treue Dienste geleistet bei dreieinhalb Radurlauben, unzähligen Tagestouren und gelegentlichen Strecken zur Arbeit. Auch einen heftigen Sturz hatte es mit ein paar Schrammen überlebt und eigentlich fuhr es noch ganz prima, aber das Projekt „neues Fahrrad“ erhielt Einzug in meinem Dickschädel Kopf.

Erster Ausflug zum neu eröffneten Raddiscounter in der Nähe ergab nur die Gewissheit, dass ich eigentlich so gar keine Ahnung davon hatte, was ein „gutes Fahrrad“ ausmacht. Und so fuhr ich zwar ein paar Modelle probe, kaufte aber das aus meiner Sicht eigentlich gute Angebot deshalb nicht, weil das Radl blau war, und mein altes Gefährt doch genauso ausgesehen hat…

Auf meine hilflose Frage zum Thema Radlkauf bei Twitter erhielt ich dann ausgesprochen hilfsbereite und kompetente Antworten von einem „Experten“ aus dem Radrennsport. (Wenn man einen „Profi“ fragt, muss man sich allerdings darüber klar sein, dass die Empfehlungen nicht gerade für den kleinen Geldbeutel bestimmt sind ;-) Damit kristallisierte sich dann aber schnell heraus, was meine Anforderungen waren und worauf ich achten sollte… Wahrscheinlich habe ich schwer genervt mit meinen planlosen Fragen und den Links á là „Guck mal das an, was sagst du zu diesem Angebot?“, dafür sage ich noch einmal einen herzlichen Dank an Michael!

Nach unzähligen Besuchen bei den Fahrrad-Dealern der Umgebung habe ich dann „meins“ gefunden. Das alte Sprichwort „Kommt Zeit, kommt Rad“ hatte sich doch bewahrheitet *grins*.
Ein Trekkingrad mit ordentlichen Komponenten und einem total chicen Mixte-Rahmen in matt-schwarz ist nun mein neues Gefährt. Die Qual der Wahl bestand dann noch einmal bei der Rahmengröße, da ich sowohl mit dem 45er als auch mit dem 48er gut zurechtkam. Aber da sowohl der nette Fahrradverkäufer als auch mein Herzmann meinten, auf dem größeren sehe ich „besser“ aus, stand die Entscheidung dann fest:IMG_0445

Jetzt bin ich absolut zufrieden und freue mich auf den Radurlaub in diesem Sommer, in dem wir von Herne nach Büsum radeln werden. Mit dem neuen Radl trainiere ich jetzt fleißig, was wieder regelmäßigere Fahrten zur Arbeit und längere Tagestouren bedeutet.

IMG_0449Erwähnenswert sind vielleicht die letzten beiden wirklich schönen Touren:
Letzten Samstag waren wir mir lieben Freunden gemeinsam zum Spargelessen in Haltern und zurück (73,8 km). Schöne Strecke, Sommertemperaturen und viel Spaß dabei – ohne Muskelkater oder sonstige Zipperlein am nächsten Tag ;-)

Am Dienstag (01.05.) haben wir den Feiertag genutzt und sind nach Bochum, Essen, Mülheim und zurück geradelt, diesmal aber ohne Spargelessen – eigentlich ganz ohne Pause, von kurzen Stopps mal abgesehen… (83,42 km)
Allerdings sind aus meiner Sicht solche Feiertage eher weniger zum Radeln zu empfehlen – tausende Menschen unterwegs mit zappelnden Kindern, die einem vor die Felgen springen, Bollerwagen-Grüppchen, Elektro-Fahrrad-Senioren und Einmal-im-Jahr-Spaziergängern, die auch alle dort ihre Freizeit verbringen wollen, wo ich gerade entlang radeln möchte…

Wenn wir die Geheimnisse der GPS-Navigation demnächst besser durchschauen, können wir bestimmt auch schöne Strecken etwas „abseits“ vom Getümmel finden und unsere Touren angemessen dokumentieren?
(Kennt sich da von Euch jemand aus und weiß Tipps und Tricks dazu?)

IMG_0443Tags drauf jammerten meine Oberschenkel aber doch ein bisschen über Muskelkater, und ich hatte sogar einen leichten Anflug von Sonnenbrand, obwohl es zwischendurch ein wenig geregnet hatte und der Himmel die ganze Zeit bedeckt war.
Die unbefestigten Wege waren allerdings noch schön weich und vermatscht, so dass ich mir jetzt überlegen kann, wer wohl mein Fahrrad sauber macht! Wobei es ja eigentlich auch ganz chic ist, wenn es nicht mehr ganz so fabrikneu aussieht…

Neuer Gefährte

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Rostwitha Nach elf Jahren bei mir und mit einem Lebensalter von vierzehn wird meine zuverlässige Lebensgefährtin Rostwitha (die ihren Namen nur ihrer Farbe verdankt!) in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Ich hoffe, dass sie ihren Lebensabend noch in guten Händen verbringen wird, da ich sie wirklich gern gefahren bin und sie ja nun auch wirklich viele Jahre treue Dienste geleistet hat.
Also falls sie jemand kaufen möchte, einfach melden!

Allerdings ist zum Jahreswechsel irgendwie der Gedanke gereift, dass ein neues Auto doch mal ganz schön wäre, und so sind mein Mann und ich mal so “unverbindlich” zu verschiedenen Autohändlern in der Umgebung gefahren. Auf ein bestimmtes Modell war ich nicht fixiert, meine Anforderung war nur: sportlich, pfiffig, mit Sitzheizung… ;-)

Bei Peugeot zeigte mir der Verkäufer ein Sondermodell des 207 “Sportium”, das mir auf Anhieb super gefiel. Eine Probefahrt ging zu diesem Zeitpunkt nicht, da er kein vergleichbares Vorführfahrzeug mit Winterreifen hatte, und es lag gerade viel Schnee. Also ließen wir uns ein Angebot machen und überlegten die Sache ein paar Tage. Am Freitag hatten wir dann einen Termin zu einer Probefahrt. Löwe1

Als wir beim Händler ankamen, hatte der eine schlechte Nachricht für uns. Das Modell ist eine limitierte Edition, die nicht mehr bestellbar sei. Und das Fahrzeug, das er im Laden stehen hatte, war ein Diesel, was für mich nicht in Frage kam. Oh – und jetzt?

Weil wir ja schonmal da waren, fuhr ich dennoch einen 207 probe, gleiche Motorvariante, aber eben nicht das Modell, das ich ins Auge gefasst hatte. Das Aha-Erlebnis beim Fahren blieb auch irgendwie aus. Es war ganz okay, aber der Funke war irgendwie nicht übergesprungen. Also verabschiedeten wir uns erfolg- und ergebnislos aus dem Laden und klapperten ein paar andere Autohäuser ab und informierten uns noch über andere Marken und Modelle.

Zu Hause befragte ich dann das WWW nach dem Sportium-Modell von Peugeot und fand unter den Gebrauchtwagen-Angeboten eine interessante Annonce eines Händlers aus Soest. Ein Vorführwagen mit wenig Kilometern, DAS Modell, in schwarz und bis auf die Sitzheizung so ausgestattet, wie ich ihn haben wollte…

Also fuhren wir gestern mal auf “gut Glück” nach Soest und schauten uns wie “zufällig” bei dem Peugeot-Händler um. Direkt vor der Tür stand DER 207, allerdings angemeldet und nicht mit einem Soester Kennzeichen. Für uns war da eigentlich schon klar, dass der Wagen also wohl schon weg war, uns den anscheinend jemand vor der Nase weggeschnappt hatte…

Trotzdem gingen wir in den Laden und trafen den Verkäufer, der ein wenig im Stress war, weil noch etliche andere Kunden dort waren. Er schlug uns daher direkt vor, ein Stündchen eine Probefahrt zu machen, danach hätte er Zeit für uns. Dabei zeigte er auf DEN Wagen vor der Tür und erklärte uns, dass sei der Vorführwagen der Peugeot-Kette und stände auch zum Verkauf. Wir ließen uns nichts anmerken, nahmen den Schlüssel und stiegen ein.
Mein Mann meinte hinterher, ich hätte die Kaufentscheidung schon getroffen, bevor ich vom Hof gefahren sei. Und ich hätte so im Kreis gegrinst, dass nur die Ohren im Weg waren. Und so war es tatsächlich. Der Wagen machte mir sofort richtig viel Spaß, es war ein ganz anderes Gefühl als bei der Probefahrt am Freitag… Einfach spritzig mit einigem Schnickschnack, der mir super gefällt. Z.B. spricht die Freisprecheinrichtung über Bluetooth mit meinem iPhone und ich kann darüber dann auch direkt Musik hören, ohne Kabelsalat!
Das einzige, was mir fehlt – ist die Sitzheizung. Schadeschadeschade, aber man kann nicht alles haben!

Wieder zurück ging die Verhandlung los, da bin ich ja eher minderbemittelt, aber mein Mann brachte den armen Verkäufer fast zur Verzweiflung. Mit einem guten Gefühl, den Winterreifen dazu und einem Kaufvertrag in der Tasche war dann das Geschäft abgeschlossen. Der Verkäufer musste dann schon lachen, als wir irgendwann doch gestanden, nur wegen genau diesem Fahrzeug nach Soest gefahren zu sein…

Loewe3

Am Freitag könnten wir ihn abholen, bis dahin muss ich mich nur noch um die Versicherung und die Anmeldung kümmern. Allerdings habe ich den Abholtermin aus “lerntaktischen Gründen” auf Samstag verschoben, da ich am Samstag eine Klausur schreibe und den Freitag noch dringend zum Lernen brauche. Und Ihr könnt Euch sicher vorstellen, wie groß meine Motivation wäre, wenn ich mein Auto am Freitag schon hätte…
Das schlimme ist nur, dass mein Mann das Auto dann allein abholen muss, weil ich ja vormittags in der FH bin. Das ist schade, aber bis Montag will ich dann auch wieder nicht warten, und so kann ich dann nach der letzten Klausur in diesem Semester mit dem neuen Gefährten eine entspannte erste Tour übernehmen.

Er braucht natürlich noch einen Namen. Vorschläge? Aktuell tendiere ich zu “Leo”. Und zwar deswegen, weil der Verkäufer mir erklärte hat, dass ich keinen Peugeot fahre, sondern einen “Löwen”…! Aha…

Apple-Spielzeug

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Ich hab es. Endlich. Seit Donnerstag…

Worum es geht? Na um mein iPhone natürlich! Vielleicht haben es einige von euch mit verfolgt, jedenfalls wollte ich seit Juni ein iPhone haben. Mein erster Anlauf bei eBay war ein riesiger Schuss in den Ofen – zum Glück mit dem Ergebnis, dass ich mein Geld über PayPal zurück bekommen habe.
(hier nachzulesen).

Nun musste aber immer noch eins her, das Vorhaben hatte ich ja nicht aufgehoben, auch wenn mich das jetzt einige Zeit und Nerven gekostet hatte. Inzwischen hatte ich mir vorgenommen, das ganze nicht mehr über eBay oder PayPal abzuwickeln, denn im Nachhinein ist zwar alles gut gegangen, aber eine wirkliche Absicherung wie es immer so groß und breit beworben wird, hat man damit anscheinend nicht. Wer das Kleingedruckte liest, ist da klar im Vorteil…

Es sollte also ein Händler sein, wo ich das Apfel-Spielzeug abholen könnte. Gesucht, gefunden – sogar einer in der Nähe, eine Autoviertelstunde entfernt ungefähr. Dort angerufen, nachgefragt – die Antwort war die, dass es vorrätig sei (3G, schwarz, 16 GB), ich die Bestellung aber erst im Internet durchführen müsse. Die Abholung dann wäre kein Problem. Einziger Nachteil, es sollte 120 Euronen mehr kosten, als ich eigentlich “bereit” war, auszugeben. Aber ich wollte es doch UNBEDINGT, also hatte ich mich schon fast dazu durchgerungen.

Am letzten Samstag hatte ich dann überlegt, es vormittags zu bestellen und direkt abzuholen. Irgendwie klappte es dann aber zeitlich nicht, und ich verschob es auf die kommende Woche. Das war auch gut so. Denn am Samstag Vormittag klingelte mein Handy, und ein lieber Arbeitskollege fragte mich, ob ich immer noch ein iPhone haben wolle…

Na klar. Her damit!

Schnell war geklärt, dass ich es auf jeden Fall haben wolle, und wir machten aus, wie wann und von wem ich es bekommen solle.
Am Donnerstag war es dann so weit, ich hatte sozusagen ein “Blind-Date” im Café mit dem Kollegen meines Arbeitskollegen, und wir schlossen den iPhone-Handel gemütlich im Café bei Sonnenschein und guter Laune ab.

Das war für mich wirklich ein Happy End! Ich habe nun wesentlich weniger bezahlt, eine total nette Einführung in die iPhone-Welt mit allen wichtigen Hinweisen und Erklärungen bekommen. Es funktioniert, ist wie neu (vier Wochen alt oder so, jedenfalls ohne jegliche Gebrauchsspuren) – ABER weiß.
(In der Aufregung hatte ich danach nun nicht mehr gefragt und war etwas erstaunt, aber es ist todschick!)

Von meinen ersten Anläufen, mein neues Spielzeug komplett einzurichten und mit Apps und Daten zu bestücken, werde ich demnächst berichten. Ganz ohne Hindernisse war das nämlich nicht, inzwischen ist aber alles so, wie ich es haben wollte…
Falls Ihr aber noch Tipps oder Empfehlungen für Apps habt, die man unbedingt sein Eigen nennen muss – immer her damit!

Das beste dabei ist, dass ich mir von dem gesparten Geld noch ein Paar neue Laufschuhe gönnen kann! Zur Belohnung sozusagen, denn am Freitag habe ich bei meiner Waldrunde (7,6 km) die Stunde voll gemacht! Jetzt kann ich die 10 km anpeilen.

iphone – Jagd: Wie wird sie ausgehen? (Teil 3)

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Wer die letzten Blogs von mir verfolgt hat, wird wissen dass ich auf der Jagd nach einem neumodischen Schnickschnack-Telefon (einem iphone) war. Bei eBay hatte ich dann endlich eins zu einem akzeptablen Preis ersteigert und freute mich wie eine Schneekönigin auf die Lieferung…

Inzwischen ist der Kauf mehr als zwei Wochen her (24. Juni) und ich habe immer noch kein iphone.
Erst hieß es, die Sendung würde Montags rausgehen. Das wäre der 29. Juni gewesen. Dann hieß es, sie sei am Mittwoch versandt und Donnerstag von Hermes abgeholt worden. (2. Juli)

Inzwischen hatte mich ein netter Herr P. aus Frankfurt angemailt, der ebenfalls ein iphone bei dem gleichen eBay-Verkäufer ersteigert hatte und genau wie ich besorgt über die Sperrung und die verzögerte Lieferung war. Zunächst hatte ich mich gewundert, woher er denn wohl meine eMail-Adresse hatte, denn über eBay kann man so etwas eigentlich nicht herausfinden. Das klärte sich aber schnell, denn der Verkäufer hatte offensichtlich eine meiner Nachfrage-Mails an Herrn P. weitergeleitet. Für mich waren die Mails eines “Leidensgenossen” irgendwie tröstlich, denn so blieben wir in Kontakt und stellten immer wieder fest, dass wir haargenau die selben Mails bekommen hatten.

Nach der letzten Mail des Verkäufers sollten wir uns am Dienstag (7. Juli) melden, ob alles geklappt habe. Da war ich noch ganz zuversichtlich, denn schließlich braucht Hermes nur ca. 2-3 Werktage für die Zustellung. Als aber am Montag und dann auch am Dienstag keine Benachrichtigung im Briefkasten auftauchte, schwand meine Zuversicht zusehends dahin.
Auch Herr P. reagierte sehr verärgert und stellte dem Verkäufer ein letztes Ultimatum, das ich als Blindkopie zugemailt bekam. Mittlerweile war auch meine Geduld am Ende, und ich rief die Paypal-Seite auf, um einen Antrag auf Käuferschutz zu stellen. Dem Verkäufer schrieb ich, dass ich eine umgehende Lieferung oder eine sofortige Rückzahlung meines Kaufbetrages erwarte und dass ich den Käuferschutzantrag gestellt habe.

EBay wirbt mit diesem Käuferschutzprogramm, das für alle eBay-Auktionen gilt, die mit PayPal abgewickelt wurden. Jetzt wird sich zeigen, ob das auch alles so einfach und unkompliziert abläuft, wie eBay es bewirbt:
”PayPal ist die von uns empfohlene Zahlungsmethode auf eBay, weil Ihre Einkäufe auf eBay in unbegrenzter Höhe abgesichert sind, wenn Sie mit PayPal bezahlen. Der PayPal-Käuferschutz greift, wenn ein Verkäufer einen Artikel nicht oder erheblich von der Artikelbeschreibung abweichend liefern sollte.”

Bei PayPal ist das Verfahren so angelegt, dass man zunächst einen Konflikt meldet, in diesem Fall dass ein eBay-Verkäufer einen Artikel nicht geliefert hat. Alle Mails zwischen den Parteien werden nun über PayPal abgewickelt. Ich hängte den bisherigen Mailverkehr mit an das Formular, um schonmal die bisherigen Mails zu dokumentieren. Auch an dieser Stelle schrieb ich eine “letzte Mahnung”.
Nach der Meldung eines Konfliktes hat man zwanzig Tage Zeit, einen Antrag auf Käuferschutz zu stellen und PayPal über den Ausgang des Falls entscheiden zu lassen. Wann man diesen Antrag innerhalb dieser Frist stellt, ist dabei egal.

Ein paar Minuten nach meiner Meldung an PayPal kam eine Mail zurück (nicht über PayPal) dass die Sendung definitiv rausgegangen sei und ich die Nummer der Sendungsverfolgung am nächsten Tag bekomme.
Mittwochmittag hatte ich dann eine Mail von Herrn P. mit seiner Sendungsverfolgungsnummer im Postfach. Er freute sich, dass die Sendung offensichtlich doch unterwegs sei. Bei meiner Sendungsnummer stand lediglich meine Postleitzahl und zum Lieferstatus “Hier finden Sie in Kürze aktuelle Infos”. Das sagte mir irgendwie, dass Hermes das Paket noch gar nicht in die Hände bekommen hatte, denn sonst hätte meines Wissens dort eine Information zum aktuellen Lieferstatus gestanden. Diesbezüglich fragte ich bei Hermes per Mail nach (bis jetzt noch ohne Antwort), ob meine Vermutung so zutreffen könnte.

Bis heute schaute ich mehrmals täglich auf den Status der Sendungsverfolgung, ohne dass sich dort etwas tat. Heute Mittag gab es dann eine neue Wendung. Der Geschäftsführer der Firma, die das iphone verkauft, schrieb mir diese eMail:

“Sehr geehrter Kunde,
ich muss mich vielmals entschuldigen. Sie haben Ware bei uns bestellt und keine Lieferung erhalten. Ihr Geld ist bereits seit über 2 Wochen auf meinem Geschäftskonto eingegangen.
Herrn xxx trifft hier keine Schuld. Ich selbst habe ihm gesagt die Ware ist versendet und habe ihm die Hermes Versandbelege gesendet. Anschließend konnte er mich nicht mehr erreichen. Herr xxx arbeitet 490 Km weit weg von mir als Vertreter unserer Firma. Die Ware lagert hier in Itzehoe vor Ort. Herr xxx hatte also gar keinen Einfluss auf die verzögerte Lieferung.
Ich habe die Ware bereits verpackt und wollte diese versenden. Auf Grund eines dringenden Auslandsaufenthaltes musste ich überstürzt abreisen und habe die Ware schlicht vergessen wegzusenden.
Ich bin erst heute wieder gekommen und werde mich umgehend um den Versand bemühen. Ich möchte mich nochmal vielmals für dieses Geschäftsgebaren entschuldigen.
Mit freundlichen Grüßen…”

Was ich jetzt davon halten soll, weiß ich noch nicht so recht. Genauso ging es Herrn P., der wieder die gleiche Nachricht bekommen hatte. Ist das wieder eine Hinhaltetaktik oder eine ernstgemeinte Entschuldigung für einen Fehler, der theoretisch so passiert sein könnte?
Was mir aber ziemlich schnell klar wurde ist, dass der Mensch (zumindest ICH) offensichtlich dazu neigt, zu hoffen… Jedenfalls antwortete ich darauf immernoch skeptisch, dass ich Verständnis für Fehler hätte, nun aber erwarte, dass das iphone per Express geliefert wird. Darauf habe ich jetzt noch keine Antwort. Wenn alles gut läuft, was ich immer noch hoffen möchte, könnte ich mein neues Spielzeug morgen in den Händen halten.

Fest vorgenommen habe ich mir aber auf jeden Fall, dass ich das Paket nur mit Zeugen öffne. Am besten den Versandboten bitte, kurz dabei zu bleiben, wenn ich es aufmache. Das Quentchen Pessimismus in mir befürchtet nämlich dann noch, dass in dem Paket nur Blumenerde oder Toilettenpapier drin ist. Und was ist dann?

Was meint Ihr, bin ich einem Internetbetrug auf den Leim gegangen? Muss ich meinem Geld noch hinterherlaufen? Wickelt PayPal wirklich solche Fälle so problemlos ab wie beschrieben? Oder kommt mein iphone doch noch?

Gestern sagte mein Kollege übrigens ganz trocken zu mir “Ein iphone??? Das ist ja wirklich nur was für Mädchen…!” ;-)
Er meint, welcher Mann brauche schon ein Telefon, das einem den Weg zum nächsten H&M oder zurück zum geparkten Auto zeigt…

Au weia…

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Freitag, 26. Juni 2009

Sommerliche Temperaturen, Sonnenschein und nicht so viel Motivation zu arbeiten?
Okay, ich entschied mich spontan um zwölf Uhr das Wochenende einzuläuten, um ein bisschen in Bochum shoppen zu gehen.
Direkt losfahren konnte ich allerdings nicht, da mich ein Kollege auf dem Parkplatz zugeparkt hatte… Dennoch entschied ich mich, erst dann auszurasten, wenn der Kollege nicht da sein sollte. Also schnell angerufen, und zu(seine)m Glück kam er auch sofort und fuhr seinen Flitzer weg. Shopping konnte beginnen.

Bei Jack Wolfskin holte ich eine Bestellung ab, gönnte mir noch eine Bluse und eine Dreiviertelhose und bummelte ein wenig durch die City. Ein paar Sommerschuhe hätte ich noch gebraucht, aber irgendwie fand ich nichts was mir gefiel.

Auf der Rückfahrt drehte ich fast durch, weil auf der Dorstener Straße Stau ohne Ende war, in der Baustelle die Beschilderung so unmöglich war dass ich auf einmal in einer Sackgasse stand und mich wieder in den Stau einreihen musste. Der Rückweg dauerte also eine geschlagene Dreiviertelstunde, wäre ich mal besser mit der U- oder Straßenbahn gefahren…

Zu Hause verbrachte ich die meiste Zeit mit meinem dritten Teil der Vampir-Saga um Edward und Bella. Diese Buchreihe ist einfach umwerfend toll! Eine mitreißende, romantische und spannende Geschichte um die Liebe zwischen einem Vampir, einem Mädchen und ihrem besten Freund, einem Werwolf. Ganz toll geschrieben und so fesselnd, dass ich es kaum weglegen kann. Ich schmelze förmlich dahin…

Abends überraschte mich dann eine Information, über die ich eigentlich nur zufällig in  “Mein Ebay” stolperte. In der Übersicht meiner gekauften Artikel stand unter der iPhone-Auktion: Hinweis von ebay: Der Anbieter ist bei ebay nicht mehr angemeldet.

Au weia. Was sollte das denn???
Etwas hektisch wollte ich die beendete Auktion noch einmal aufrufen, was aber nicht funktionierte und die Meldung kam, dass die Auktion storniert wurde…
Oh nein, warum passiert mir immer sowas?
Ich sah sofort mein Geld davonschwimmen, kein iPhone und einem Betrüger aufgesessen… Meine Laune sank sofort in den Keller und ein lautes “Was für eine Sch…e!” entfuhr mir.

Dann googelte ich entsprechende Fälle nach und erfuhr, dass das Mitgliedskonto des Verkäufers von ebay gesperrt worden sein musste, da man einen gewerblichen Account wohl nicht so von jetzt auf gleich löschen kann. Auch las ich, dass dennoch ein Kaufvertrag zustande gekommen sei, dass es nicht unbedingt sein musste, dass der Verkäufer nicht liefern würde.
Dennoch machte ich mich nochmal eingehend mit den ebay- und den PayPal-Käuferschutz-Richtlinien vertraut und ging schonmal alles durch, wie ich denn wohl wieder an mein Geld zurückkommen könnte.

Ich konnte mich nur sehr schwer zügeln, sofort alles auf den Kopf zu stellen und einen Antrag auf Käuferschutz zu stellen. Erstmal schrieb ich eine eMail an den Verkäufer, dass ich die beendete Mitgliedschaft gesehen hatte und was nun mit meiner Lieferung bzw. meiner Zahlung sei…
Danach hieß es abwarten, aber der Abend war jetzt gelaufen, meine Stimmung total hinüber. Eigentlich hätte ich noch ein Programm für morgen Abend ansehen wollen, um für die “Extraschicht” ein paar Spielorte heraus zu suchen, die man anschauen könnte, aber dazu war ich auch nicht mehr bei Laune.

Dann fand ich in meinem Postfach noch die traurige Nachricht, dass der Hund meiner Freundin S. eingeschläfert worden war. Das ließ mir dann endgültig die Tränen in die Augen schießen, denn der arme Kerl war erst fünf Jahre alt geworden und ein absolut toller Hund gewesen. Ein Rottweiler-Mischling und total freundlich und verspielt. Ich hatte das Vergnügen gehabt, einmal allein eine große Spazierrunde mit ihm zu drehen, was absolut klasse gewesen war. Daran musste ich sofort zurückdenken und wie er meiner Freundin und ihrem Mann nun schrecklich fehlen muss…

Au weia, das reichte dann auch für diesen Abend an schlechten Nachrichten, letztere aber ließ mein Problem mit dem blöden Telefon auch wiederum ganz unbedeutend erscheinen! Es gibt echt schlimmeres im Leben als die missglückte Jagd nach einem Handy, also beschloss ich mich wieder ab- und mich nicht so aufzuregen.