Archiv der Kategorie: Arbeit

… gehört leider auch dazu…

Themen der Woche 2

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Ich hatte ja den Vorsatz angekündigt, regelmäßig mindestens einmal in der Woche (postaweek2011) etwas von mir hören zu lassen. Das will ich wenigstens in der zweiten Kalenderwoche nicht schon über den Haufen werfen, also lege ich mal los mit ein paar Stichpunkten, die in dieser Woche für mich aktuell sind:

  • Die erste Arbeitswoche des Jahres ist zur Hälfte geschafft! Folgen aber wohl noch ungefähr 50. Das ist viel!
  • Zwei von sechs Klausuren sind immerhin erledigt (Englisch und Statistik), davon ist letztere schonmal bestanden…
  • Lernen nimmt im Moment neben Arbeiten den Hauptanteil meiner Zeit in Anspruch. Für die nächsten beiden Klausuren (Organisation und Entwicklung, Wirtschaftlich Denken und Handeln) fühle ich mich allerdings trotzdem total schlecht vorbereitet, weil die vielen abgehobenen Management-Theorien einfach nicht in meinem Schädel haften bleiben wollen…
  • In Anlehnung an den letzten “Tatort” bedeutet das wohl, ich muss meine “Work-Life-Balance” verbessern…
  • McFit sieht mich momentan sogar etwas häufiger, allerdings meistens auf dem Rad-Ergometer, weil ich mich noch ein wenig “unfit” fühle, um wieder laufmäßig loszulegen. Aber es sind sogar schon 50 Minuten für 23,2 km dabei herausgekommen! Das fand ich für meine Verhältnisse ganz passabel und ist ausbaufähig…
  • Wir haben Skiurlaub in Nauders gebucht. Das ist mit ein Grund, weshalb ich schnell wieder fit werden muss, um nicht alle paar Meter zum Ausruhen auf der Piste verschnaufen zu müssen! Schließlich habe ich schon Anfragen bezüglich der Videodokumentation, und das soll dann auch keine absolute Blamage werden und wenigstens diesen Level halten…

  • Nächste Woche möchte ich eine Probefahrt mit einem heißen kleinen Flitzer machen. Zum Jahreswechsel ging das ja nicht wegen des Schnees. Sonst hätte es vielleicht ein spontanes, wenn auch verspätetes Weihnachtsgeschenk für mich gegeben!  Vielleicht geht Rostwitha dann doch schneller in den Ruhestand als ich dachte… Was meint Ihr, welches Auto habe ich im Blick? Oder welches würde zu mir passen?
  • Es gibt zwei “To-Do”-Projekte, die dringend noch fertig gestellt werden müssen, und die mir ganz schwer auf der Seele brennen (die aber bis nach den Klausuren warten müssen):

    • Das AIDA-Fotobuch muss unbedingt mal fertig werden, sonst ist die Reise nachher schon zwei Jahre her, bevor meine family & friends mal die Bilder zu sehen bekommen (bzw. mehr als die aus dem antiquierten Blog-Bericht)
    • Ich muss mein Bild zu Ende malen! So richtig mit Acryl auf Leinwand. Ist kein neues Hobby, sondern eine Team-Maßnahme…
      (Mit meinen drei Arbeitskollegen haben wir ein Gemeinschaftsprojekt vereinbart, dass jeder von uns ein Viertel eines Gesamt-“Kunstwerks” malt, und das dann in unserem Büro an der Wand verewigt wird.)

    Was sind denn so Eure Themen der Woche? Mal sehen, ob es in den nächsten fünfzig Wochen oder den kommenden postaweeks2011 noch mal andere Themen als Studium, Arbeit oder Sport entfernt am Rande gibt!?

Alltag und so – 20.11.2009

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Heute mal ein bisschen Alltag, passend zum Blogtitel…

Die letzte Zeit ist bei mir arbeitsmäßig etwas stressig, da ich fünf Wochen lang Schulungen für SAP-Anwender halte. Ein Kurs geht jeweils drei Tage lang, was bedeutet, dass ich neben der Vor- und Nachbereitung der Kurse meine normale Arbeit in den restlichen zwei Tagen oder am Wochenende erledigen muss…

Auch wenn die Variante, dass wir diese Schulungen jetzt “Inhouse” machen, eher eine Notlösung war, habe ich mich trotzdem gefreut, dass man mir und einem Kollegen das als Team durchaus zutraut. Und nach den ersten beiden Wochen kann ich auch behaupten, dass es besser klappt, als ich es gehofft hatte. Die Teilnehmer sind alle supernett, ich bin nicht mehr so nervös wie am ersten Schulungstag, es läuft – und unsere Kritiken sind überwältigend gut!
(Das ist toll fürs Ego und musste ich jetzt mal hier erwähnen *gg* )
Es macht mir sehr viel Spaß, auch wenn es viel anstrengender ist, als ich dachte. Obwohl wir um halb vier Feierabend machen, bin ich danach sowas von ausgepowert und total müde. Viel mehr, als wenn ich bis abends meine “normale” Arbeit mache.

Heute habe ich mir um eins einen ganz frühen Feierabend gegönnt, um endlich mal wieder zu laufen und das tolle Wetter zu nutzen. Um meinem inneren Schweinehund keine Gelegenheit zu geben, mir meine Couch schmackhaft zu machen, hatte ich mich heute mal gut vorbereitet und meine Laufsachen mit ins Büro genommen. Also konnte ich direkt nach der Arbeit in den Wald fahren und wollte zwei lockere Runden, d.h. insgesamt etwa sieben Kilometer laufen. Tempo sollte egal sein, einfach nur um Sonne zu tanken und entspannt wieder reinzukommen, schließlich hatte ich mal wieder eine faule Laufpause von zwei Wochen eingelegt.

Allerdings fiel es mir heute total schwer. Mir war die ganze Zeit total warm, was an den sommerlichen Temperaturen, meiner langen Hose plus Jacke oder daran gelegen haben könnte, dass ich irgendwas ausbrüte.
Also zockelte ich in Zeitlupentempo durch den Wald, mein Hörbuch “weiblich, ledig, untot” als Ablenkung dabei. Für das Schneckentempo fand ich meinen Puls zu hoch, kam einfach nicht in mein Wohlfühltempo und war nach drei Kilometern so schlapp, dass ich nach einer Runde zurück zum Auto ging. So hatte ich mir meinen Freitagnachmittag-Genusslauf nicht vorgestellt und bin ziemlich unzufrieden nach Hause gefahren.

Nach einer guten Stunde Mittagsschlaf bin ich dann mit Halsschmerzen aufgewacht, mag nicht sprechen (weil es weh tut) und lutsche seitdem ununterbrochen Hals- und Hustenbonbons. Ich kann keine Schweinegrippe gebrauchen, sonst muss meine Schulung in der nächsten Woche verschoben werden… Das wäre ganz übel! Also kämpfe ich jetzt mal am Wochenende tapfer dagegen an uns schaue mal, wer gewinnt.

Ansonsten haben wir seit letztem Wochenende ein 60-Liter-Aquarium, so ein neumodisches Würfelding, in das in zwei Wochen Garnelen einziehen sollen. Jetzt sind schon Pflanzen darin -  das Wasser braucht jetzt allerdings noch Zeit, bis es garnelenfreundliche Werte aufweist. Wenn die neuen Bewohner eingezogen sind, schaue ich mal, ob ich Fotos davon hinbekomme!

 

Wochenrückblick (41. KW)

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Die Woche war mal wieder irgendwie vollgepackt, aber gekommen bin ich zu nichts…

Am letzten Wochenende war ich das letzte Mal richtig laufen, zusammen mit meinem Mann in einem (für mich) flotten Tempo bei einbrechender Dunkelheit durch den Wald. (5,52 km bei 7:07 min/km).
Anschließend wollten wir in die Sauna gehen, allerdings galt der Gutschein, den wir dafür verwenden wollten nicht – und der Eintritt sollte 21 Euro pro Person kosten. Hallo? Das wären gefühlte achtzig Mark für einen Saunaabend gewesen, wo ich wahrscheinlich ohnehin nach dem ersten Gang auf der Ruheliege eingepennt wäre…
Also wieder umgekehrt und zu Hause entspannt.

Montag und Dienstag musste ich lange arbeiten, weil ich für den Rest der Woche zu einer Fortbildung verplant war, da war dann auch nichts mit Laufen. Naja, wenn ich ehrlich bin hatte ich nicht so die große Motivation, es gab genügend Ausredematerial vom Wetter, bis zum Zeitmangel und zur Dunkelheit…

Mittwoch bis Freitag war ich auf einem Seminar im schönen Münsterland in einem netten Hotel in einem Kuhdorf. Die Laufschuhe hatte ich bewusst daheim gelassen, weil ich schon wusste dass man auf solchen Seminaren einfach keine Freizeit hat. Und so war es auch: Die Fortbildung ging bis achtzehn Uhr, dazwischen gab es Frühstücks-, Mittags- und Kaffeepausen (außer mit Lernen, waren wir nur mit Essen und Trinken beschäftigt ;-) – und nach dem Abendessen ging es natürlich weiter mit “individuellen Problemlösungen” oder wie man das gemütliche Beisammensein sonst umschreiben könnte…

Insgesamt habe ich viel zum Thema Beamtenrecht und Gesetzesänderungen gelernt, aber auch der Austausch mit den anderen Seminarteilnehmern bringt einem immer viele nützliche Informationen für den eigenen Bereich. Ich bin jetzt ein wenig schlauer, was die Probleme der Feuerwehr bezüglich der neuen EU-Arbeitszeitregelungen angeht und welche Schichtmodelle es gibt. Viele Infos und neue Baustellen, die man mit an den eigenen Arbeitsplatz nehmen kann und mit denen ich mich demnächst beschäftigen muss.

Als ich Freitagabend zu Hause war, zog ich nach einem erbitterten Kampf mit meinem Schweinehund die Laufschuhe an und lief eine kurze, langsame, schwerfällige und vollkommen unmotivierte Runde um den Häuserblock. Da war so gar nichts mit mir los, dabei war das Wetter noch so schön und eigentlich hätte ich doch froh sein können, mich endlich wieder zu bewegen. Damit war ich richtig unzufrieden und hoffe, dass ich in den nächsten Tagen wieder von einem motivierteren Lauf berichten kann.

 

Bierchen gefällig?

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Montag, 8. Juni 2009
 
In der letzten Woche bin ich mehr oder weniger zufällig an eine herrenlose Eintrittskarte für das ultimative Event einer Brauereibesichtigung bei Moritz Fiege gelangt.
Mit einer Gruppe von Arbeitskollegen, bunt gemischt aus allen Bereichen, fuhren wir mit der U-Bahn nach Bochum, wo wir uns um viertel nach sechs am Werkstor trafen. Gut gelaunt und durstig starteten wir die BrauKulTour durch das Werksgelände mit einer charmanten Mitarbeiterin von Fiege, die uns das Verfahren des Bierbrauens nett erläuterte.
Zunächst bekamen wir alle ein "Gründer"-Pils in die Hand gedrückt, das erstmal geleert werden wollte. Okay, schnell weg damit, für einen Nicht-Biertrinker wie mich schon eine relativ schwierige Aufgabe, die ich aber tapfer und ruckzuck meisterte.
Zwischendurch konnten wir noch das fast fertig gebraute Zwickelbier kosten, hm – schmeckte halt auch nach Bier, ich werde da wohl nicht zum Experten…
Wir lernten auf der Besichtigunstour, dass in der Brauerei 342 Treppenstufen zurückgelegt werden müssen, das Fiege-Pils so herb schmeckt weil es sehr hopfenbetont ist, dass männlicher Hopfen innen hohl ist (was ihn wie im wirklichen Leben von der weiblichen Variante unterscheidet ;-) , dass bei Fiege das Pils eine festgelegte Zeit in einem Fass ruhen darf (wir konnten das auch ausprobieren) und noch so einiges interessantes mehr über den Ablauf des Bierbrauens.
Zum Abschluss fuhren wir nach ganz oben zu einer kleinen "Gaststätte". Von dort hatte man einen tollen Ausblick auf die Stadt Bochum und die Umgebung. Sogar die Schalke-Arena war zum Leidwesen einiger Anwesender zu sehen.
Als Grundlage gab es dann eine leckere Currywurst, und alle Fiege-Biersorten konnten dann ausgiebig gekostet werden. Für mich kam da natürlich nur was "gepanschtes" in Frage, d.h. ich testete das Fiege-Radler und das Fiege-Schwarzbier-Cola. Beides fand ich ganz prima, und für umsonst sowieso ;-)
Später wurde noch der Gewinner des "Tests" gekürt (ja, wir mussten einen Test schreiben und Fragen beantworten, die während der Führung beantwortet wurden…). Der Große Preis waren zwei Pilsgläser, die einer meiner Kollegen groß umjubelt gewann.
Gegen halb zehn wurden wir mit Peter Alexanders Schlager vom Feierabend aus der Kneipe geleitet, und ein netter Abend ging zuende.
Alle konnten noch laufen, keiner hat sich daneben benommen, die Laune war fröhlich und ausgelassen…
Da uns die Straßenbahn direkt vor der Nase weggefahren war und meine Kollegen etwas ungeduldig waren, holte uns das Kasimir-Taxi dann netterweise vom Bahnhof ab und brachte uns alle heim.
Einzige Nebenwirkung des Fiege-Pilses, die ich bei mir merkte war, dass ich in der Nacht ganz schlecht geschlafen habe und ungefähr jede Stunde einmal wach war. Kann das sein? Oder woran lag es wohl sonst???

Betriebsausflug Bremen 24.04.2009

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Für mich war dieser Betriebsausflug auch so eine Art “Abschiedstour”, weil ich in ein anderes Team gewechselt bin und offiziell nicht mehr dazugehöre.
Als Ausstand sozusagen hatte ich für alle Lunchpakete zusammengestellt, damit schonmal das Frühstück im Zug gesichert war.

Um acht ging es ab Bochum mit dem ICE nach Bremen. Wir waren zu neunt unterwegs, eine bunt gemischte Truppe, so dass es schon im Zug lustig wurde.
Die Zeit im Zug verging wie im Flug mit unserem Picknick, Anstoßen auf unseren Ausflug , lustigen Geschichten und einem Nickerchen zwischendurch.
Gegen halb elf waren wir dann in Bremen angekommen und warteten auf unseren Stadtführer “Heinz”.
Nachdem er uns gut gelaunt und hoch motiviert am Bahnhof abgeholt hatte, marschierten wir zu Fuß durch Bremen, um uns von Heinz die Sehenswürdigkeiten Zeigen und historische Anekdoten erzählen zu lassen. Es war wirklich sehr interessant, zeitweise ein bisschen abschweifend, aber so informativ, dass Heinz die für zwei Stunden geplante Führung um eine ganze Stunde überzog.

Am Markt setzten wir uns erstmal erschöpft in die Sonne und genehmigten uns eine Erfrischung.
Die nächsten knapp drei Stunden standen dann zur freien Verfügung, und wir bildeten kleinere Gruppen, die unterschiedliches vorhatten.
Ich wollte ausgiebig die Shoppingmöglichkeiten von Bremen erkunden und hatte auch einen Auftrag, im Werder-Fanshop vorbeizugehen, um ein Mitbringsel auszusuchen…

Nach erfolgreicher Shoppingtour trafen wir uns alle am Roland wieder und liefen ins Altstadtviertel (Snoor) und zu dem Restaurant, das uns von der Tourismuszentrale empfohlen worden war. Das war eine sehr gute Empfehlung, sehr urig, gemütlich und vor allem sehr gutes Essen.
So wurde es ein wirklich schöner Abschluss eines gelungenen Ausflugs.
Viertel vor acht fuhr der Zug in Richtung Heimat, die Stimmung immernoch superklasse!
Wir kamen erst um zehn in Bochum an, da war ich dann allerdings so müde, dass ich  das Vorhaben, noch zur Stadt-Herne-feiert-Party zu gehen, aufgab und direkt zu Hause auf der Couch einschlief.

Eigentlich auch ein bisschen trauriger Tag, wenn man bedenkt, dass das wahrscheinlich die letzte Tour mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus der Abteilung war. Immerhin war ich fast acht Jahre (sehr gerne) dort und wir alle sowas wie eine kleine Familie. Zum Abschied habe ich von allen einen digitalen Foto-Schlüsselanhänger bekommen mit Bildern von allen, zur Erinnerung sozusagen.

War wirklich eine schöne Zeit (nicht nur heute ;-)