Tour de Büsum (4) Vechta-Bremen

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Mit dem Fahrrad nach Büsum? – 500 km Radtour in 7 Etappen
21.06.2012 – Etappe 4 (Vechta-Bremen)

WetterDer morgendliche Blick aus dem Fenster und auf die Wetter-App offenbarte uns auch dieses Mal nur gutes:
Sonnenschein mit lockerer Bewölkung und angenehme Temperaturen bis maximal 22°C.
Wir hatten richtig viel Glück!

Da wir an diesem Tag recht früh in Bremen sein wollten, um ausreichend Zeit für ein bisschen Erholung und Wellness zu haben, bevor wir am Abend verabredet waren, hieß es heute früh aus den Federn zu krabbeln und uns in den Sattel zu schwingen. Gefrühstückt wurde schnell bei einem Bäcker in der City, und dann ging es auch schon los auf herrlichen Radwegen in Richtung Bremen.
Hotel Jakob

Der Wetterbericht hatte nicht zu viel versprochen, es blieb sonnig, aber nicht zu warm.

Die “herrlichen Radwege” relativierten sich für uns dann, als wir mehr als 20 km nur geradeaus an der Bundestraße 213 entlang fuhren. Weil wir ja früh in Bremen ankommen wollten, hatten wir uns heute für den “direkten” Weg entschieden.

unterwegs Richtung Bremen

20 km geradeaus grenzt schon an seelische Grausamkeit. Langeweile pur. Wir hielten uns mit der Aussicht aufrecht, dass wir uns in Delmenhorst mit Erdbeerkuchen belohnen würden.

Nach ein bisschen Rumkurverei und Radlschieben durch die Fußgängerzone (sowas macht den Schnitt kaputt!!! ;-) wurden wir fündig und machten in einem Café eine kleine Pause in der Sonne… Hmjamjam.Erdbeerkuchen

Von Delmenhorst aus war es dann gar nicht mehr weit, und so kamen wir schon gegen 15 Uhr nach ca. 72 km in Bremen an. Bremen

Wir fuhren erst durch die City, um ein paar Fotos zu machen, danach direkt zum Wellnesshotel Munte am StadtparkHotel Munte.

Unsere Fahrräder durften auch mit ins Hotel und wurden in einem Abstellraum sicher eingeschlossen.

Unser Glück wurde dann perfekt, als es war tatsächlich noch möglich war, spontan am Nachmittag eine Massage zu buchen! Juchuh –
Und so warfen wir uns direkt in die bereitgelegten Bademäntel und eroberten den Wellness-Bereich. Nach ausgiebiger Entspannung in der Sauna oder lockerem Planschen im Pool ließen wir uns dann mit einer Rücken- bzw. Ganzkörpermassage durchkneten. Das tat sooooo gut!

Eigentlich war ich über meine “Form” schon ziemlich erstaunt, denn der gefürchtete Muskelkater war bisher ausgeblieben. Klar “merkt” man (frau) in den Oberschenkeln, dass sie schon mehr als sonst belastet werden – aber alles im normalen Rahmen.
Was mir mehr zu schaffen machte, waren Nacken- bzw. Schulterschmerzen durch Verspannungen – die durch die Massage gleich viel besser wurden.

WellnessbereichPool SaunaWellness

Am Abend waren wir mit Kathi und Eddy im Biergarten der “Waldbühne” im Bürgerpark verabredet. Das hatte Eddy ganz prima für uns so ausgesucht, damit wir vom Hotel aus bequem zu Fuß dort hin laufen konnten. Wir waren nämlich abends immer ganz froh, wenn wir nicht mehr in den Sattel steigen mussten…

Ich muss gestehen, ich war ein bisschen aufgeregt. Schließlich “kannte” ich die beiden nur aus dem Internet – und so ein persönliches Treffen ist dann noch einmal ziemlich spannend, ob es dann auch im “RealLife” passt.
Aber alle Nervosität war umsonst, denn die Chemie passte auf Anhieb! Es war ein mega-lustiges Treffen, mit viel Spaß, ganz viel Essen (WIRKLICH VIEL!!! Zwinkerndes Smiley) und großartiger Unterhaltung.

Wir lernten z.B. was “Knipp” ist und wie es schmeckt. Und fanden dank der lustigen Kellnerin heraus, dass es “eine geile Party” gewesen sein muss, wenn jemand (so wie Eddy) 73 km am Stück läuft…

Wir hatten ganz viel Spaß, lernten uns ein bisschen kennen und wurden alle satt (was nicht ganz so einfach war ;). Ich ärgere mich im Nachhinein maßlos, dass ich kein Erinnerungsfoto davon habe. Ich mag mich ja nicht so gern auf Fotos sehen und hatte mich anfangs etwas geziert… Und jetzt habe ich keins. Menno.

Doch ein Erinnerungsbild gibt es – dank Eddy, der uns natürlich bei Facebook lokalisierte und unsere Fressorgie veröffentlichte ;)Hmjamjam

Ich bin wieder aufs neue davon begeistert, was für tolle Menschen man im Web kennenlernen kann! Getoppt wird diese Erfahrung dann wirklich noch durch so ein spontanes, absolut lustiges persönliches Treffen wie dieses. Definitiv war das ein Highlight unserer Urlaubstour!
Ich hoffe, dass die zwei mal zu einem Gegenbesuch ins Ruhrgebiet kommen (muss ja nicht mit dem Fahrrad sein…) und wir uns dann mit einem ebenso tollen Treffen revanchieren können!
Smiley

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Wer sich die Tourdaten bei Garmin Connect ansehen möchte, schaut hier -> Etappe 4 (Vechta-Bremen)

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  1. Jo, bin richtig neidisch……………..toll, was ihr macht.Alles Gute für die nächste Zeit und fahrt vorsichtig, sonst ist der “ POTT “ traurig.
    So, gröt mi de Nordsee un hau man so richti de Poarrn weg,am leevsten mit Schwattbrot , Botter un`n Speegelei drop. Veele gröten, Kuddel

    • Hallo Kuddel, wir sind ja schon eine Weile wohlbehalten zurück,
      ich arbeite mit dieser Blogserie nur unsere Tour in Wort und Bild auf! Ein paar Kilometer bekommt Ihr also noch zu sehen!;-)
      Viele Grüße

  2. Hach, watt war datt schön, datt wir uns getroffen haben!!! Ein toller Abend, der nach Wiederholung brüllt! – Mal sehen, in welcher Stadt das dann ist…

    …Danke für die schönen Bilder vom Wellness-Hotel: ich glaub, wir müssen hier in Bremen auch mal Urlaub machen…*kratz-am-Kopf*

    • Ach was, schöne Wellnesshotels gibt es bei uns im Pott (bestimmt!) auch. Das lässt sich dann viel besser mit der nächsten Fressorgie verbinden.
      Wir warten schon auf Euch! ;-)
      Lieber Gruß

  3. Das liest sich ja echt klasse! Hört sich nach einem wirklich gelungenen Tag an. Habt euch nach der Leistung aber auch so ein köstliches Essen und Wellness verdient.
    Dazu hätte ich ja auch mal total Lust. Mal sehen, vielleicht ergibt es sich ja.

    • Es macht wirklich seeeeeehr viel Spaß. Ist jetzt nicht so 100% Erholungsurlaub. Aber man sieht so viel und tobt sich so richtig aus.
      Mach‘ das einfach mal – Packtaschen drauf, Strecke aussuchen, losfahren!!!
      Lieber Gruß!

  4. Da nehm ich mir extra ein bischen Zeit, um volle Urlaubsstimmung aufkommen zu lassen und dann liest sich das so schnell weg! Ich mag ja, das man „mitleiden“ darf. Diese 20km Geradeaus haben mich an eine Tour auf einem Deich erinnert. Zu Fuß. Ganz schrecklich!
    Der Blick in diesen Pool und auf die gefüllten Teller hat mich sehr entschädigt für diese Erinnerungen! *gg*

    LG Anke

  5. Pingback: Jahresrückblick 2012 « Allerlei aus Ankes Alltag…

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