Tour de Büsum (1) Herne-Münster

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Mit dem Fahrrad nach Büsum? – 500 km Radtour in 7 Etappen
18.06.2012 – Etappe 1 (Herne-Münster)

DWD

Ziemlich aufgeregt schauten wir morgens aus dem Fenster, wie sich denn wohl das Wetter auf unserer ersten Etappe zeigen würde. Mit dem Ergebnis, dass es jetzt nicht ganz so vertrauenserweckend aussah, aber noch waren wir guter Dinge und packten die letzten Dinge für die Tour zusammen.

Zum Frühstück waren wir praktischer Weise erst einmal bei meiner Schwiegermama eingeladen. Immer wieder fiel der Blick nach draußen – inzwischen war es ziemlich dunkel und sah nach Weltuntergang aus.

Als dann auch noch eine SMS mit der Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes ankam, in der von schwerem Gewitter, orkanartigen Böen, heftigem Starkregen und Hagel die Rede war, überlegte ich schon ernsthaft, ob wir den Start der Tour nicht doch besser um einen Tag verschieben sollten…

Wir warteten das Gewitter und die Regenschauer ab, verschoben den Tourstart um eine gute Stunde und fuhren dann gegen elf Uhr los in Richtung Münster. Inzwischen regnete es nicht mehr, und wie das Wetter dann auf der Strecke war, seht Ihr am besten selbst:

Münsterland Münsterland
Anke on Tour Timo on Tour

Alles lief bestens. Es regnete nicht mehr, war nicht zu warm – dennoch war eincremen angesagt, denn die Sonne zeigte sich dann doch noch.
Die Strecke, auf der uns das Fahrradnavi lotste, war fahrradfreundlich mit vielen Radwegen, aber ziemlich “geradeaus” an größeren Straßen entlang ohne bedeutsame “Sightseeingpunkte”.

Tour de Büsum unterwegs

Wir fuhren ganz gemütlich los, hielten zwischendurch ein paarmal kurz an, um etwas zu trinken, ein paar Fotos zu machen oder einfach mal ein wenig die Beine auszuruhen.

Eine etwas größere Pause von einer knappen Stunde gönnten wir uns erst kurz vor Münster, als wir wussten, dass es nicht mehr weit war.

Pause

Mit der Suche nach einem Hotel brauchten wir uns nicht mehr aufzuhalten, da wir das schon übers Internet vorgebucht hatten.

Nach rund 70 km kamen wir in Münster am “Hotel Windthorst” in der Innenstadt an.
Die Statistik ergab, dass wir netto rund vier Stunden gefahren sind und mit einem Durchschnittstempo von ca. 17 km/h unterwegs waren. Angeblich bedeutete das auf der Strecke einen Kalorienverbrauch von 3900 Kal.!

Das Hotel hatten wir so zentral gewählt, um noch ein wenig in der Stadt spazieren zu gehen und ein wenig Sightseeing machen zu können. Was das Hotel leider nicht bieten konnte, war eine sichere Unterstellmöglichkeit für unsere Räder.
Aber auch das war kein Problem in der Fahrradstadt Münster, denn der nette Herr an der Rezeption gab uns den Tipp, dass die Fahrräder in der Radstation am Hauptbahnhof sicher und kostengünstig aufgehoben wären.

Radstation MünsterDiese Radstation ist wirklich sehenswert! Riesengroß und mit geschätzten 1.000.000 Fahrrädern in zwei Ebenen vollgestellt.
Auch für unsere beiden gab es noch einen Platz, wo sie für 70 Cent (!) je Kalendertag sicher und videoüberwacht bis zum nächsten Tag ausruhen konnten.

Ausgeruht und frisch gemacht haben wir uns natürlich auch erst einmal im Hotel, bevor wir uns auf die Suche nach einem Abendessen machten. Münster ist immer wieder schön, eine tolle Stadt – in der ich es allerdings ziemlich stressig finde, mit dem Fahrrad unterwegs zu sein!
Von allen Seiten nur Fahrradfahrer, die wild durcheinander rasen und keine Rücksicht auf so Vorstadt-Genussradler wie uns nehmen …
Zwinkerndes Smiley

Münster Münster
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