Auf ein Neues – 2012

Standard

 

Da wir für den Jahreswechsel auf den letzten Drücker noch immer keinen Plan hatten, was wir machen wollten, entschieden wir halbwegs spontan, ein paar Tage wegzufahren. Das Ziel war eigentlich egal, also suchten wir auf booking.com nach einem netten Wellness-Hotel in schöner Landschaft. Gesucht – gefunden, nur 240 km von uns entfernt in Hessen im Knüllwald.

Aussicht auf RengshausenDas Hotel Sonneck liegt wirklich sehr reizvoll auf einer Anhöhe, von der man eine wirklich herrliche Sicht auf Rengshausen hat.
Allerdings ist drumherum wirklich GAR nichts. Der Ort lohnt sich noch nicht einmal, um abends dort was essen oder eine Runde spazieren zu gehen…
Wohl dem, der ein Auto dabei hat, oder einfach nur entspannen will, denn dazu eignet es sich wirklich sehr gut: Ein kleines Hallenbad und eine gemütliche kleine Außensauna ließen uns jeden Tag wunderbar entspannen.

Restaurant Hotel SonneckDas Hotel gefiel uns auch außerhalb des Wellness-Bereiches sehr gut. Das Zimmer war nicht zu klein, das Bad schon eher, aber vollkommen okay für die paar Tage.
Alles sehr geschmackvoll eingerichtet und offensichtlich erst kürzlich renoviert. Das Design war auch modern, hell und freundlich.

Insgesamt wirklich sehr empfehlenswert, insbesondere auch wegen der familiären und angenehm herzlichen Atmosphäre.

Was haben wir denn nun so erlebt im Knüllwald?

Fußweg zur WartburgAm Freitag fuhren wir ins ungefähr 80 km entfernte Eisenach, machten auf eigene Faust unseren eigenen kleinen Stadtrundgang durch die Sehenswürdigkeiten der Stadt und wollten natürlich auch die Wartburg besichtigen.

Die fehlende Kondition machte sich bei mir schon ziemlich bemerkbar, denn die “30 Minuten Fußweg” entpuppten sich als ziemlich steile Angelegenheit…
Mit dem Wetter hatten wir Glück, es regnete heute nicht, und auf unserem Weg zur Wartburg kam sogar für einen Moment die Sonne heraus.

auf dem Weg zur WartburgOben auf der Burg angekommen, erwartete uns allerdings nicht die Sonne, sondern dichter Nebel und sogar nicht unerhebliche Reste von Schnee –
das erste Mal, das ich in diesem Winter Schnee sehe!

Von der Wartburg aus konnten wir (durch den Nebel) auf Eisenach herunter schauen, dafür hatte sich der Weg schon gelohnt.
Aber auch die Burg bot ein eindrucksvolles Motiv:

Wartburg, Eisenach

Nach einer Stärkung mit Pflaumenkuchen in der Burgschänke nahmen wir noch an einer Führung durch die Wartburg teil. Die “Erzählerin” machte ihre Sache sehr gut, erklärte die historische Geschichte der Burg und Luthers interessant und fesselnd – aber die Besichtigung war in einer knappen Stunde doch etwas kurz.

Am Silvestervormittag bummelten wir durch Rotenburg an der Fulda. Ein uriges Dörfchen mit unzähligen, liebevoll gestalteten Fachwerkhäusern.
Eigentlich sehr hübsche Fotomotive, aber das Wetter spielte nicht so richtig mit, so dass ich meine “richtige” Kamera nicht mitschleppen wollte und meine “kleine” für ein paar Erinnerungsbilder herhalten musste.

Rotenburg an der FuldaZurück im Hotel ließen wir den Tag gemütlich in der Sauna ausklingen und machten uns dann so langsam für den Silvesterabend “fein”.

Hier hatten wir mangels Alternativen auf das Angebot des Hotels zurückgegriffen und das Silvesterbuffet mit Musik gebucht. Zum Glück hatte ich in einer weisen Vorahnung entschieden, dass wir nicht im Raum mit der Busladung Altenheim und dem Alleinunterhalter sitzen wollten, sondern im Restaurant an “unserem” Tisch.

Happy New YearUnser Silvester wurde also ganz ruhig und besinnlich. Wir spielten den ganzen Abend lang Gesellschaftsspiele, tranken erstmals (!) Wein zusammen und waren so froh, dass wir nicht mit Polonaise und alten Leuten feierten…

Ich darf Euch doch noch ein tolles Neues Jahr wünschen?

Ein glückliches und gesundes 2012, in dem  Eure Träume in Erfüllung gehen, wünsche ich allen Freunden, Bekannten, Verwandten und Bloglesern!!!

Hutewald-Wanderweg 1Am Neujahrstag unternahmen wir eine Wanderung auf dem direkt am Hotel gelegenen “Hutewald-Wanderweg”.
Ungefähr 350 m oberhalb des Hotels verlief der ca. 11,5 km lange Rundweg – bis wir die Stelle allerdings fanden, hatten wir uns allerdings schon das erste Mal verlaufen und fast keine Lust mehr…

Der Weg war dann aber absolut super ausgeschildert, so dass man an fast keiner Stelle überlegen musste, welche Richtung oder welchen Weg man einschlägt.
Die Einstufung des Pfades als “Leicht” fanden wir allerdings auch wiederum relativ. Es war schon recht steil an vielen Stellen, und durch den lang anhaltenden Regen der letzten Tage glich der Weg an vielen Stellen einer Schlammlandschaft.

Das machte uns aber nichts aus, wir genossen die herrliche Landschaft, tolle Aussichten und sahen sogar ein Rudel Rehe vor uns über den Weg springen. So schnell ist meine kleine Cam dann aber doch nicht (und ich schon erst recht nicht), so dass dieses Bild nur in unserer Erinnerung bleiben wird…

Hutewaldweg3Hutewaldweg2

 

Unser letzter Urlaubstag in Hessen war total verregnet. Aber nicht so tragisch, so fuhren wir in das nahe gelegene Städtchen Bad Hersfeld zum Bummeln. Das war ganz urig mit vielen schönen Geschäften und malerischen Fachwerkhäusern.

Und weil wir noch immer nicht genug von hübschen Fachwerkhäuschen hatten, hielten wir auf dem Rückweg noch in Homberg (Efze) und machten dort ein paar Bilder, denn inzwischen hatte es so gut wie aufgehört zu regnen, dafür wurde es so langsam dunkel.

Homberg (Efze)Insgesamt hatten wir einen sehr ruhigen Jahreswechsel, haben viel sauniert, viel gespielt und weniger Sport gemacht, als ich es mir vorgenommen hatte. Aber das Jahr ist ja noch lang – da geht sicher noch was… Zwinkerndes Smiley

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Eine Antwort »

  1. Für einen ruhigen Jahreswechsel perfekt. Bei mit war Silvester ähnlich gestrickt, nur ich war anders Drauf als ich es mir gedacht habe. Aktion hatte ich dann ein bisschen beim Silvesterlauf:)

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