Nordsee-Urlaub 2011 – (8) Radtour Friedrichskoog

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31.07.2011 – Radtour zum Friedrichskoog

Aktivprogramm Radfahren: Heute ging es in südliche Richtung zum Friedrichskoog. Eine Strecke ist laut Beschilderung rund 28 km lang. Das war für uns Nichtradler schon eine Herausforderung, schließlich mussten wir das ganze auch noch einmal wieder zurück.
Gut gestärkt fuhren wir nach dem Frühstück los. Verfahren kann man sich auch auf dieser Strecke nicht, denn es geht immer geradeaus am Deich entlang. Langweilig wird es dennoch auf der Strecke nicht, denn man begegnet auf dieser Strecke während der gesamten Tour ungefähr fünf Autos, drei Fahrrädern, einem überfahrenen Hasen und fünfhundert Schafen…

FriedrichskoogAls wir am Ortsschild in Friedrichskoog ankamen, war ich schon ziemlich kaputt. Die letzten zehn Kilometer waren mit reichlich Gegenwind gekrönt, was mich schon ordentlich fertig gemacht hat.
Dann aber schnell ein paar Beweisfotos gemacht, dass wir auch wirklich bis dorthin gefahren sind, danach kehrten wir gemütlich in einem Café ein und gönnten uns ein großes, wahnsinnig leckeres Stück Sahnetorte. Hmmmmm.

Es war den ganzen Tag ziemlich bewölkt und windig, wie man auf den Bildern sehen kann. Aber da wir unseren Teller ja immer leer essen, kann man das “Immerhin-kein-Regen-Wetter” durchaus als “gut” bezeichnen.

Strand FriedrichskoogBitte beachtet auf dem rechten Bild, wie weit entfernt das Büsumer Hochhaus zu erkennen ist! Da wurde mir schon ganz anders, dass ich da wieder hin zurück radeln musste…
Zumindest wurde mir da bewusst, dass wir das Vorhaben, auch noch die Seehundstation zu besichtigen, an diesem Tag ad acta legen würden, denn laut der netten Kellnerin wären es noch rund fünf Kilometer in die andere Richtung zu fahren gewesen. Nein, das kam für mich dann nicht noch zusätzlich in Frage, der Tagesordnungspunkt fiel aus.

Deich Friedrichskoog links Deich Friedrichskoog rechts

Auf dem Rückweg ging es dann wieder am Deich entlang, der mit Warnschildern dekoriert war, dass dort Militärisches Übungsgelände sei und betreten und fotografieren verboten sei. Abends googelte ich das ganze mal, weil mich interessierte, wofür das Militär das Wattenmeer und den Deich zum Üben benötigt. Kurz zusammengefasst und sinngemäß werden dort wohl einmal im Jahr Versuche mit Hochgeschwindigkeitsraketen durchgeführt, die in Richtung Wattenmeer abgeschossen und mit Hubschraubern anschließend wieder eingesammelt werden. Diese Waffentests sind wohl schon seit längerer Zeit in der Diskussion unter Natur- oder Umweltschützern, weil sie die sensible Ökologie des Wattenmeeres erheblich stören. Deshalb finden diese Tests aber wohl nur noch ganz selten statt.

Kitesurfen verbotenAuf dem Rückweg schauten wir am Strand bzw. an einem Weiher in Meldorf ein paar Campern und Kitesurfern zu und machten klammheimlich ein wenig Pause.
Wir waren zwar fest davon überzeugt, dass der Rückweg weniger beschwerlich vonstatten gehen müsste, aber weit gefehlt. Der Wind hatte natürlich gedreht, und wir hatten auch diesmal mit Gegenwind zu kämpfen. Sehr gute Sporteinheit übrigens!

Ansonsten gab es auch auf dem Heimweg nicht viel spannendes unterwegs zu sehen, geschweige denn zu fotografieren. Außer vielleicht dem Weg und den wolligen Fotomodellen auf dem Deich…

Schaffoto Schafmodel

Meldorfer Bucht

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