Zwischenbilanz

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Ich hatte mir vor einiger Zeit vorgenommen, nach dem ersten Semester meines berufsbegleitenden Studiums eine (Zwischen-)Bilanz zu ziehen, die Pros und Contras abzuwägen und mich dann zu entscheiden, ob ich weiter studiere oder die Flügel strecke. Eigentlich kann ich sagen, dass es mir schon nach dem Blog-Post über “Engelchen und Teufelchen” ein wenig besser ging und die quälenden inneren Diskussionen nachgelassen haben. Manchmal ist bloggen doch zu etwas gut *gg*

Es ist inzwischen nicht weniger anstrengend geworden, ganz im Gegenteil:

  • Sechs Klausuren in drei Wochen, für die nicht wenig Stoff aufzuarbeiten und irgendwie in mein Gehirn zu hämmern war…
  • eine arbeitsintensive Gruppenarbeit (die diesmal aber nicht so arg an meinen Nerven gezehrt hat und ein sehr gutes Ergebnis gebracht hat ;-)
  • die Statistik-Klausur ist schonmal bestanden, auf alle anderen Ergebnisse warte ich noch ungeduldig…
  • und während des ganzen Klausur-Vorbereitungs-Stress auch noch ein Auto kaufen, eins verkaufen und sehnsüchtig eine Woche darauf zu warten, trug auch nicht zu einer entspannten Zeit bei!

Eigentlich hat es sich nun so ergeben, dass ich einfach mal spontan mit dem zweiten Semester weitermache. So richtig bewusst gemacht habe ich mir die Entscheidung doch nicht, – aufhören kam nur irgendwie doch nicht mehr in Frage. Es ist so, dass mich zwar diese Gruppenarbeiten weiter nerven, einfach weil sie so zeitaufwändig und anstrengend sind, ich im gleichen Atemzug aber dafür sagen kann, dass mir dabei die Leute irgendwie mehr ans Herz gewachsen sind.
Die Klausuren waren echt heftig anstrengend, aber insgesamt fair, wie ich finde. Großartige Glanzleistungen habe ich aber wohl trotzdem nicht erbracht. Diese Erwartung habe ich aber gar nicht, es sollte nur in einem angemessenen Verhältnis von Zeitaufwand und Ergebnis stehen. Das werde ich aber erst erfahren, wenn die Noten bekannt gemacht werden…

Immerhin habe ich jetzt einen Monat “frei”, denn es geht erst im März wieder mit der ersten Präsenz los. Wobei frei hier sehr relativ ist, da ich dafür einen riesigen Berg an Lehrbriefen durcharbeiten muss… Aber noch genieße ich das Nichtstun und fange dann erst nach der wohlverdienten Erholungsphase wieder mit Lernen an.

Ansonsten bin ich überglücklich mit “Leo Löwenherz”, (so heißt mein neuer Gefährte jetzt, ihr dürft auch ruhig lachen ;-) Nach einem tränenreichen Abschied von meinem treuen Fiesta, der doch recht schnell einen neuen Besitzer gefunden hat (ich hab’ sie bestimmt viel zu günstig abgegeben *schnief*), ist Leo jetzt bei mir und tröstet mich über die Trennung hinweg.
Das Fahren macht mit 120 PS superviel Spaß! Schade ist nur, dass ich noch keine längere Strecke genießen konnte, aber demnächst wird es bestimmt mal einen Trip ins Sauerland geben, wenn der Schnee dort weg ist.

Die Winterreifen haben inzwischen noch ganz chice Radkappen bekommen, die ein bisschen davon ablenken sollen, dass die 17’’ Zoll – 205er – Aluschlappen im Keller auf den Sommer warten müssen. *Hach*, ich gehe wahrscheinlich im Moment allen dermaßen auf den Keks, dass meine Mitmenschen das Thema “Auto” bestimmt kaum noch ohne Augenrollen hören können, aber nach elf Jahren ist ein neues Gefährt wirklich ein absolutes Highlight für mich, und ich freue mich immer noch wie eine Schneekönigin darüber!

Nach der Zwischenbilanz über Leo kann ich sagen, dass ich hellauf begeistert von dem vielen Schnickschnack und dem Temperament bin, das er mitbringt.
Einziges Manko, das mir bisher aufgefallen ist, ist dass bei diesen aktuell richtig eisigen Temperaturen ein Aluminium-Schaltknauf irre kalt ist und man deshalb das Gefühl hat, die Hand friert daran fest… ;-)

Leo_rechts Leo_links
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  1. Hey Ankemaus, das liest sich gut! Haare lassen, Anstrengung…. ja, das gehört nun mal dazu, aber ich finde es sooo klasse, daß Du am Ball bleibst! Da ist Leo (trotz Aufwand für Kauf etc.) doch schon regelrecht eine Belohnung, gell? Ich bin befangen, was die Automarke angeht, finde aber trotzdem, daß ich sagen darf: heißes Schnecksche! *harrharr*

  2. Da ich den größten Teil meines bisherigen Lebens in sogenannten Lehr- und Lernanstalten verbracht habe, kann ich Dir nur zugut nachfühlen. Aber eines kann ich Dir versprechen.
    Wenn´s rum ist, wirst Du zurückblicken und sagen.
    Es war eine anstrengende, aber auch schöne Zeit! ;-)

  3. Pingback: Ende des Studiums. « Allerlei aus Ankes Alltag…

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