Garnelen-News

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Im Moment mangelt es ein wenig an Themen. So richtig motiviert, etwas zu unternehmen, bin ich im Moment irgendwie nicht. Laufen müsste ich auch mal wieder, aber auch da fehlt irgendwie ein Startschuss…

Damit der Blog hier aber nicht völlig verwaist und meine treuen Leser sich langweilen müssen, fülle ich das Beitrags-Loch mal mit ein paar News und Bildern aus der Garnelen-Welt.

Im kleinen Aquarium haben die Black-Bees ganz eifrig Nachwuchs bekommen, wovon ich Euch ja schon hier erzählt hatte. Darüber freue ich mich ganz besonders, weil man immer sagt, dass Bienen schon ein wenig anspruchsvoller an die Wasserwerte seien und es oft nicht mit der Vermehrung klappe. Anscheinend passt hier bei uns alles, denn es sind mittlerweile ganz viele Babys.

Sie sind inzwischen auch so groß, dass schon sieben rote in das andere Becken umgezogen sind. Ich hoffe, sie haben sich dort gut eingelebt.        Blackbee3Blac BeeBlackBeevornBrownieIch weiß eigentlich gar nicht so genau warum. aber die schwarz-weißen haben es mir irgendwie besonders angetan. Vielleicht sind sie chicer als die rot-weißen? Oder irgendwie nochmal eher was besonderes?

Das Weibchen auf dem letzten Bild zum Beispiel ist zum Beispiel eher dunkelbraun-rötlich. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich denke sie ist so eine Variante, die man “Brownie” nennt. Sie entsteht, wenn in der Zuchtlinie “Snowwhites” eingekreuzt wurden, also schneeweiße Bienen. Im Vergleich zu den Garnelen auf den Fotos darüber hat sie schon einen ganz anderen Farbton als das tiefe Schwarz ihrer Mitbewohner.

Apropos Mitbewohner –

einen Mitbewohner habe ich Euch noch gar nicht vorgestellt:

Schnecke Auch da bin ich mir nicht ganz so sicher, aber ich denke, dass es eine Posthornschnecke ist. Sie lebt schon seit der Aquarium-Einrichtung mit in dem 30-l Nanobecken, jetzt zusammen mit den schwarz-weißen Bienengarnelen.

Sie war sozusagen ein Blinder Passagier, der sich mit den Pflanzen in das Aquarium eingeschlichen hatte. Anfangs noch ganz klein, dann wurde sie immer größer, und ich konnte es nicht übers Herz bringen, sie zu … naja … weg zu tun.

Seitdem schneckt sie ganz einsam durch das Becken, wahrscheinlich ist das ziemlich traurig, aber ich möchte das kleine Becken nicht mit unzähligen Schneckenhorden bevölkern. Ich finde sie aber total cool, und vielleicht überlege ich es mir auch noch mal, ob sie nicht doch noch Schneckengesellschaft bekommt.

Im anderen Becken, dem “rot-weißen”, gibt es eine kleine Veränderung:    

GruppeDie Amanogarnelen sind ausgezogen. Das sind die etwas größeren, durchsichtigen Garnelen, wie hier ein tragendes Weibchen auf dem unteren Bild:  AmanoSchwanger

Dass ich die Amanogarnelen gemeinsam mit den Red Chrystals oder Red Bees gehalten habe, war ein Anfängerfehler. Der Mensch in der Zoohandlung meinte, das wäre problemlos möglich, was es auch wahrscheinlich ist, wenn diese Art ausreichend Platz zur Verfügung hat…

In meinem Becken musste sie aber die 60 Liter mit den wuseligen Red Chrystals teilen, was dazu führte, dass sie die einfach immer “umrannten” und ihnen sogar teilweise genervt (oder hungrig?) nachjagten.
Um diesen Unfrieden abzustellen, habe ich die fünf (das ist auch eine zu kleine Gruppe, Amanos sollte man besser in größeren Gruppen halten!) bzw. vier Tiere zu meinem Kollegen gebracht, der eine ganze Horde davon in einem größeren Becken hält. Ich denke, die Haltung entspricht dort eher ihren Bedürfnissen, und ich konnte damit meinen Anfängerfehler wieder gut machen.

Allerdings…

AmanoMann

… konnte ich ein Männchen (Foto oben) nicht fangen. Es war schon im Kescher, ist wieder raus gehüpft und ließ sich nicht mehr wiederfinden. Einfach verschwunden. Zumindest so lange, wie ich ihn gesucht habe… Ein Meister im Verstecken!

Letztendlich habe ich es dann irgendwann aufgegeben. Ich war ohnehin von der Fang-Aktion schweißgebadet, denn die Biester sind wirklich nicht leicht zu bekommen, wenn man nicht die halbe Aquarieneinrichtung auseinander rupfen möchte! Jetzt ist er furchtbar einsam, aber nicht mehr so ruppig und wird auch nur so lange einsam sein, biss ich ihn beim nächsten Wasserwechsel doch in die Finger bzw. in den Kescher bekomme und er seinen vier Kameraden hinterher ziehen wird.

Ich kann nur noch einmal daran appellieren, sich wirklich eingehend zu informieren, wenn (und vor allem BEVOR) man sich Tiere halten möchte. Auch wenn es “nur” so etwas wie Wirbellose sein soll. Man kann sich einfach nicht auf die Aussagen von Verkäufern aus Zoohandlungen verlassen, da sie die Bedürfnisse der Tiere oftmals gar nicht richtig kennen oder eben ihre Ware verkaufen wollen.

(Aber nu’ haben sie’s ja gut, Danke lieber D.!)

 

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  1. Der letzte Absatz gefällt mir gut. Du machst dir richtig Gedanken das es den Tieren gutgeht. Leider gibt es genug Menschen die gedankenlos an die Sache rangehen.

    Die Schnecken sind echt ne Pest oder können es zumindest werden. Aber einfach „entsorgen“ kann ich auch nie.

  2. Na gut, wenn ich ehrlich bin, sieht diese hier gar nicht so schleimig-rotzig aus, aber ich hasse Schnecken auf`m Boden!
    Da gibt es eine Geschichte zu mit Riesenschnecken, keine Schuhe, ein Schrei. *bäh*
    ;-)

    Christian hat es, was die Sorgfalt und Verantwortung für ein Aquarium und andere Tiere angeht, m.E. schon auf den Punkt gebracht und ich finde, Du machst das toll! :-)

  3. Pingback: Blog-Suchbegriffe (1) « Allerlei aus Ankes Alltag…

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