12.09.2009 – New York

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Es wurde wirklich langsam mal Zeit, den Abschluss unserer AIDA-Reise 2009 fertig zu schreiben. Eigentlich weiß ich gar nicht, warum das so lange gedauert hat – vielleicht weil dann leider endgültig die (Blog-)reise zu Ende ist…

Krönender Abschluss der traumhaften Kreuzfahrt sollten zwei Tage in der Weltmetropole New York werden. Um nicht wieder etwas zu verschlafen oder zu verpassen, fragten wir am Abend vorher extra an der Rezeption noch einmal nach, ab wann wir NY sehen könnten, d.h. um wie viel Uhr wir an Deck stehen müssten.

Um sechs Uhr in der Früh sollten wir an der ersten Brücke ankommen und dann langsam auf NY zulaufen. Also Wecker sicherheitshalber doppelt gestellt und dann tatsächlich in aller Frühe aufgestanden und aufs Deck geschlafwandelt.

Außer uns hatten natürlich auch alle anderen Gäste die Idee, alles fotografisch oder per Camcorder festzuhalten, so dass schon ein ordentliches Gedrängel an der Reling herrschte. Zunächst war es noch dunkel, aber der Morgen dämmerte bereits – und so erkannten wir den herrlichen Morgennebel, der uns leider die Aussicht auf die Skyline erheblich beeinträchtigte… Ein bisschen regnerisch war es dazu auch noch, also wurden die Skyline-Bilder leider nicht so beeindruckend, wie ich es mir gewünscht hätte…

2009 09 12_FZ50_02182009 09 12_FZ50_0231Dennoch war es eine tolle Erfahrung, unter den beleuchteten Brücken hindurch auf die Stadt zuzufahren, ganz besonders natürlich auch der Weg an der Freiheitsstatue vorbei. Sie wirkte im Nebel eher klein, ganz anders als man sie sich immer vorstellt.

2009 09 12_FZ50_0197Unser Liegeplatz war dann zentral in Manhattan am Pier 88. Während des Anlegemanövers frühstückten wir in Ruhe und trödelten etwas herum, denn es war schon abzusehen, dass der Ausreise-Vorgang, an dem ALLE Fahrgäste teilnehmen mussten, egal ob man vom Schiff wollte oder nicht, mit langen Schlangen und Wartezeiten verbunden sein würde. So war es dann auch, wir gingen allerdings erst relativ spät vom Schiff, so dass wir nicht mehr ganz so lange warten mussten.

Das Hafen- und Zollpersonal war sehr freundlich, überall standen hilfreiche Menschen und wiesen einem den Weg, freundliche Gesichter und „Willkommen“-Begrüßungen waren auch an der Tagesordnung.

Alles ganz easy, die Passkontrolle war vollkommen harmlos. Das einzige was mich wunderte war, dass ich trotzdem noch einmal einen Fingerabdruck abgeben musste, obwohl der doch schon elektronisch in meinem High-Tech-Reisepass gespeichert ist. War mir aber auch egal, da das ganze ratzfatz ging und wir dann endlich auf dem Boden der USA stehen durften!

Zu Fuß erkundeten wir dann New York, bzw. einen kleinen Teil davon. Es regnete leider noch, aber davon ließen wir uns nicht beeindrucken und bummelten durch die Straßen, bestaunten die hohen Gebäude, das Gewusel auf den Straßen und an den Kreuzungen und den Lärm der Großstadt. Mit der Kamera im Anschlag schauten wir uns um, machten jede Menge Bilder und liefen unsere Sohlen ab.

Broadway

Broadway 2Ein bunter Umzug mit bunten Wagen, Fußgruppen und Musikern aus Anlass des 400. Geburtstages von New York fand auch gerade statt, so dass wir hin und wieder gar nicht die Straße an der Stelle überqueren konnten, wo wir gerade her wollten.

Nach einem ausgiebigen Stadtbummel verweilten wir noch im m&m-Store, einem riesigen Kaufhaus mit m&ms in allen Farben und tausenden von Fanartikeln. Ein paar Souvenirs später und entsprechend müde vom laufen gingen wir dann am Nachmittag zurück aufs Schiff. Da waren wir fast allein, da die meisten anscheinend ausgiebiger als wir NY-Eindrücke sammelten. Wir genossen allerdings den späten Nachmittag ALLEIN in der Sauna, von wo wir einen herrlichen Blick auf die beleuchtete Skyline hatten. Relaxen hatten wir auch schwer nötig, denn NY ist zwar wirklich toll und alles sehr beeindruckend – aber nach der ruhigen und entspannenden Schiffsreise einfach zu groß, laut, wuselig und hektisch.

m&m fröhlich

m&m traurig
Nach dem Abendessen hatten wir noch einen Ausflug „New-York bei Nacht“ gebucht. Mit dem Bus ging es durch die toll beleuchtete Stadt, es gab noch einmal viel zu sehen für uns! An der Brooklyn-Bridge machten wir ein paar Nachtaufnahmen von der Skyline, da bereute ich es schon ein wenig, mein Stativ nicht mitgenommen zu haben. Aber ein bisschen was brauchbares kam dennoch dabei herum.

Brooklyn BridgeDer Halt am Broadway und Time Square war ebenfalls sehr spannend und eindrucksvoll, aber es war um ein vielfaches voller und belebter als am Tag, Hektik pur – und ich war froh, wieder im Bus zu sitzen und dem Getümmel zu entfliehen.

Broadway NachtWir setzten uns dann noch ein wenig in die Ocean-Bar und schlürften alkoholfreie Cocktails, da es der AIDA nicht gestattet war, im US-Hafen alkoholische Getränke auszuschenken. Uns machte das nichts, als Entschädigung gab es zudem dafür noch eine Gutschrift auf die Bordkonten.

Die Aussicht von Schiff war richtig klasse, wir genossen den letzten Abend an Bord noch einmal richtig ausgiebig…

NYbyNight2009 09 13_FZ50_0086

Die Koffer waren schon gepackt, denn sie sollten als Service von der AIDA-Crew am anderen Morgen vom Schiff gebracht werden.

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  1. Ich hatte schon gar nicht mehr daran gedacht sonst hätte ich Dir bestimmt einen zarten Wink gegeben. ;-)

    Die Bilder enthalten so viele Details das man sie schon groß machen muß und selbst dann kann man nicht alles aufnehmen.
    Der gelb angestrahlte Himmel wirkt schon irgendwie cool.

    „Alles is bunt, laut und blinkt,
    Stadt voller Affen is voll und stinkt!
    Smog in den Lungen bin drauf und grins
    Ich steige auf ein Haus und ihr hört mich singen
    Alles ist bunt, laut und blinkt,
    Stadt voller Affen ist voll und stinkt! “

    Ist die Geschichte jetzt zu Ende? Ich hab mein Schlussplädoier beim letzten Blogpost rausgefeuert und übe mich jetzt in Zurückhaltung. :-)

  2. Pingback: 13.09.2009 – New York (Abreisetag) « Allerlei aus Ankes Alltag…

  3. Traumhaft, einen kleinen Eindruck von dieser Stadt hast Du mitgebracht und einfangen können und trotzdem möchte ich auch einmal hin … gigantisch gell?

    (ich wollte auch einen Urlaubsbericht schreiben aber irgendwie ist der Alltag so voll und dann … schön das Du die Reise auch hier beendet hast)
    Wann geht die nächste Reise los? ;)

  4. „Die kleine Eva möchte bitte auf dem benachbarten Kontinent abgeholt werden. Die kleine Eva…“

    Ehrlich, wenn Du mich in einer so großen Stadt aussetzen würdest, mit so viel buntem Geblinke und zu Bestaunen und zu Gucken….ich käme nicht mehr auf`s Schiff zurück! *lach*

    Hach, obwohl ich nicht gerade amerikanophil eingestellt bin, es hat ja schon was, die große weite Welt. ;-)

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