02.09.2009 – Reykjavik, Ankunft auf Island

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Flagge Island Vom gestrigen Seegang war heute nichts mehr zu spüren, so hatten wir nach der Durchsage des Kapitäns eine Stunde herausgeholt und sollten eine Stunde früher in Reykjavik anlegen.

Bei ca. 10-12°C verweilte ich mit meinem Hörbuch (“Ich bin dann mal weg” – wie passend ;-) ) auf dem Pooldeck, fand es aber recht kalt, weil die Sonne kaum zwischen den Wolken hervor kam. Wo bleibt denn der Sommer?

Sehr spannend wurde es dann allerdings, als der Kapitän durchsagte, dass alle offenen Decks geräumt werden müssten, da ein Hubschrauber einen “medizinischen Notfall” von Bord holen würde. Uiuiui – das musste ja etwas wirklich dramatisches sein, denn in zwei bis drei Stunden wären wir ja auch in Reykjavik angekommen…
So “stand” die Aura auf der Stelle, während ein Mensch und eine Trage herunter gelassen wurden. Der Helikopter schwebte währenddessen in der Luft, als dann dieser Notfallpatient wieder am Seil herauf geholt wurde.
Ist zwar irgendwie makaber, aber natürlich habe ich diese spannende Aktion mit meiner kleinen Kamera in Form von Fotos und Videos dokumentiert.
(Später hieß es, ein Mann habe einen Herzinfarkt gehabt. Ob das so stimmt, weiß ich nicht. Geschätzt hatten wir auch so etwas oder einen Schlaganfall.)

Hubschrauber2 Hubschrauber1

 

 

 

 

 

 

 

 

Gegen 15 Uhr waren wir dann vom Schiff herunter und liefen ungefähr drei Kilometer zur Innenstadt von Reykjavik, wo wir ein bisschen die Stadt erkundeten. Es war ein wenig ungemütlich, weil es immer mal wieder zwischendurch regnete.

Schiffskunstwerk Reykjavik

Das Kunstwerk links auf dem Foto soll ein Wikingerschiff darstellen. Es steht an der Küste zwischen dem Hafen und der City.

Wir shoppten ein wenig, da man auf Island zollfrei einkaufen kann und dann 15 % des Kaufpreises erstattet bekommt. Auf diese Weise kamen wir also zu etwas isländischem Bargeld und ich zu einer Sweatshirtjacke mit dem “Iceland” – Schriftzug.

Am Abend hatten wir noch einen Ausflug gebucht. Mit dem Bus ging es zur “Blauen Lagune”. Dort hatten wir zwei Stunden Zeit, um in dem 38-45°C warmen Wasser zu planschen. Von der Reiseleiterin erfuhren wir, dass es sich bei dem Wasser um “Abwasser” aus dem Wasserkraftwerk der Insel handelt, das zunächst zum Heizen des Frischwassers der Häuser in den Ortschaften verwendet wird. Anschließend wird es in die Blaue Lagune geleitet, wo es in der Erde versickert und innerhalb von vierzig Stunden umgewälzt wird.

2009 09 02_TZ5_0009Das Wasser dort ist herrlich warm, die darin enthaltenen Algen und Mineralien sollen bei Hautleiden (insbesondere bei Schuppenflechte) helfen. Sehr erholsam, wenn auch irgendwie nicht so “natürlich” wie ich mir diese Lagune vorgestellt hatte.
Letztendlich war das ein riesengroßes Schwimmbad… Nur wärmer – und durch den Schwefelgeruch etwas gewöhnungsbedürftig.

Blaue Lagune 2

Blaue Lagune 1

 

 

 

 

 

 

 

 

Für den zweiten Tag auf Island hatten wir einen ganztägigen Ausflug geplant, daher war nach unserem Wellnes-Bad in der Blauen Lagune für uns wieder einmal der Tag zu Ende, und wir gingen früh schlafen.

Ich freute mich schon ganz heftig darauf, morgen die tolle Landschaft Islands und insbesondere natürlich die vielen Islandponys zu sehen…
Morgen also mehr Island-Fotos!

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  1. Island würde mich als Reiseziel auch noch interessieren. Bis jetzt habe ich aber immer die Wärme vorgezogen. Schön dass ich nun bei dir ein wenig „mitreisen“ darf.

  2. @Sandra:
    Der nächste Bericht (2. Tag auf Island) ist fertig. Ich freue mich, wenn es dir gefällt. Ich schreibe halt etwas weniger übers Laufen im Moment…

    @Hannes:
    Genau das gleiche habe ich beim Durchsehen meiner Bilder auch gedacht. Sieht schon ziemlich düster aus. Aber toll war’s trotzdem! ;-)

    @bo58:
    Island war auch für mich einer der ausschlaggebenden Punkte, diese Tour zu wählen. Einen längeren Urlaub dort könnte ich mir auch gut vorstellen.

    @Chris:
    Hehe, du hast Recht, einige meiner Mitreisenden haben sich tatsächlich so etwas geliehen und einen abenteuerlichen Ausflug gehabt. Werde mir die Idee fürs nächste Mal merken ;-)

  3. Also, ich lese jetzt mal Deinen AIDA-Bericht weiter…
    Eigentlich fällt mir nicht viel dazu ein zu schreiben, außer immer wieder „schön, Neid, herrlich“. Das soll nicht abgedroschen klingen, aber wie soll man beschrieben, was für eine Sehnsucht, was für ein Fernweh man dabei empfindet? Ich hoffe, Du nimmst es mir nicht krumm, wenn ich nur lese und genieße und Dich nicht mit Bla bla dazu betexte? *verschmitztgrins*

    • Ach was, das brauchst du doch nicht!
      Ich freue mich auch so, wenn du liest, genießt und etwas Fernweh bekommst!
      Dabei fällt mir ein, dass immernoch die letzten beiden Tage in NY fehlen. Ich hoffe, es wird noch was mit dem letzten Teil des Berichts in diesem Jahr…

  4. Pingback: 13.09.2009 – New York (Abreisetag) « Allerlei aus Ankes Alltag…

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