30.08.2009 – 1. Seetag

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Heute lagen 1054 Kilometer vor uns bis Invergordon / Schottland. In der Nacht bin ich oft aufgewacht, da es schon ziemlich geschaukelt hat. Das ist ganz anders als ein sanft wogendes Wasserbett…

PoolbrunchIn den Treppenhäusern sind die ersten Spuckbeutel ausgelegt, uns geht es aber prima, und wir können das Frühstück und den Poolbrunch voll genießen:

Es gibt alles, was das Herz begehrt. Die Auswahl ist riesig. Meine Favoriten sind aktuell die Pfannekuchen beim Frühstück und die dicken runden Kirschen! Mittags gibt es Kokosnuss – hm… Ich muss aufpassen, nicht als Litfaßsäule heimzukommen!!!

Um zehn gab es die obligatorische Seenotrettungsübung. Nach einem akustischen Signal mussten alle Gäste und die Besatzung zu einem festgelegten Treffpunkt kommen und eine Schwimmweste anlegen.
Alle wurden registriert, dann war die Übung auch schon wieder zu Ende und wir konnten das gute Wetter auf dem Pooldeck genießen.

Pooldeck 30.08.2009

Während mein Mann sich bei einer Massage durchkneten ließ, wagte ich mich in den Fitnessbereich.
Durch die schwankenden Bewegungen des Schiffs war das Laufen auf dem Laufband recht ungewohnt und irgendwie “eirig”, aber dann ging es. Es wurden 30 Minuten mit 3,96 km. Da es recht voll war, sollte man die Ausdauergeräte auch nicht länger benutzen als eine halbe Stunde. Na gut, da hielt ich mich dann auch dran…

Dafür war ich nachmittags direkt wieder im Fitnessbereich und machte bei einem Step-Aerobic-Kurs mit. Auch hier war das eher piano, weil das mit dem Step bei der Schaukelei sonst etwas heikel gewesen wäre. Aber ins Schwitzen kam ich allemal, Hanteln bin ich ja mal so gar nicht gewöhnt…

auf See

Laut der Lautsprecherdurch-sage des Kapitäns, der morgens immer alle Gäste begrüßt und etwas zur Position und zum Wetter sagt, hatten wir heute Windstärke 6 und Wellen von ca. 2-3 Metern.
Die Nordsee sei dadurch etwas “ruppig” und “stampfe” ein wenig. Ich fand es aber nicht so schlimm.

Dann wollten wir uns noch etwas Kultur antun und gingen in einen Vortrag über Schottland, der im Theater stattfand, aber das war eine reine Katastrophe. Statt etwas reiseführermäßiges über Land und Leute zu erfahren, bekamen wir eine höchst langweilige Geschichtsstunde… *gähn*
Daher flüchteten wir schnell klammheimlich zum Buffet ins Marktrestaurant zum Thema “Spanien”.

Abendprogramm? Wir waren hundemüde und bekamen keine Vorstellung und keine Bar mehr zu Gesicht!

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