29.08.2009 – Hamburg

Standard

Um halb acht Uhr morgens fuhren wir los. Wir hatten die einmalige Gelegenheit, im Auto mit meinen Eltern mitzufahren, denn diese wollten gern beim Ablegen der AIDA winken und von Hamburg aus dann in den Urlaub fahren. Das bedeutete allerdings, dass nur wir – nicht aber unsere Koffer mitfahren konnten.

Die hatten wir am Dienstag in einem Hermes-Paketshop abgegeben und an einen Hermes-Paketshop in der Nähe des Hamburger Hbf geschickt. Das war schon ein Abenteuer für sich, weil die netten Damen aus dem Shop ein wenig überfordert wirkten. Meine Sorge keimte ziemlich auf, ob das wohl wirklich klappen würde. Ohne Gepäck meinen Urlaub zu verbringen, stellte ich mir nicht so richtig entspannend vor…
Als dann am Donnerstag noch immer im Internet bei der Sendungsverfolgung stand, die Koffer befänden sich in Dortmund, war ich noch mehr beunruhigt und rief die Hermes-Hotline an. Dort beruhigte man mich dann aber, die Koffer würden am gleichen Tag noch ausgeliefert, allerdings habe ich damit schon “Glück gehabt”, denn ein Versand von Koffern zwischen zwei Paketshops sei “eigentlich nicht vorgesehen”. (???)
Ich rief dann am Freitag noch den netten Mann vom Hamburger Paketshop an und vergewisserte mich, dass der Koffer dort sei – alles paletti! (Die Alternative wäre sonst am Samstag gewesen, die Kreditkarte zu zücken und mich neu einzukleiden…)

Wir waren also am Samstag gegen zwölf in Hamburg und fanden dank Navi den Paketshop auch direkt. Es war ein kleines Internetcafé mit einem sehr netten Besitzer, der uns unsere Koffer gab und uns einen schönen Urlaub wünschte. Die Koffer konnten wir am Hamburger Bahnhof direkt an einem AIDA-Auto abgeben und uns noch in aller Ruhe ein bisschen in der Stadt rumtreiben. Also noch ein wenig durch die City gebummelt und dann zum Hafen gelaufen.

Es hatte inzwischen auch zu regnen begonnen, so dass wir dachten, wir könnten früh aufs Schiff gehen. Wir waren schon begeistert, als wir die AIDAaura von weitem im Hafen liegen sahen… AIDAaura in HamburgDas AIDA-Terminal war um drei aber auch schon rappelvoll, dass wir ungefähr eineinhalb Stunden anstanden, bis wir einchecken konnten. Pässe und “Gesundheitsformular” überprüft, Kreditkarte eingelesen – dann bekamen wir unsere Bordkarten überreicht und konnten aufs Schiff gehen! Erst durch die Sicherheitsschleuse, wo alles (Hand-)Gepäck durchleuchtet wurde und noch eben die Hände desinfiziert, dann standen wir in/auf unserem Urlaubsdomizil und bestaunten alles ganz fasziniert.

Wir hatten eine Dreibettkabine für uns zwei, d.h viel Platz für uns und alles bestens also. Vom Fenster aus konnten wir tatsächlich trotz “eingeschränkter Sicht” was sehen (Wasser ;-) , das war auch sehr positiv.

Kabine 6252Kabine Bad
Nach und nach trafen auch unsere Koffer vor der Kabine ein, und wir packten alle Klamotten aus. Dann schnell alle Decks von oben nach unten erkundet:

  • Deck 11 = Sonnendeck (jetzt allerdings Regen ;-)
  • Deck 10 = Pooldeck (aber gar kein Wasser drin), Anytime-Bar und Wellness-Bereich
  • Deck 9 = Calypso-Restaurant, Nightfly-Bar und Fitnessbereich (Laufbänder, Crosstrainer, Rudergeräte und Fahrräder, Aerobic Bereich)
  • Deck 8 = Markt-Restaurant, AIDA-Bar, Shop und Theater
  • Deck 7 = Kabinen
  • Deck 6 = Kabinen (unsere Kabine 6252) und die Rezeption
  • Deck 5-3 = noch mehr Kabinen

Pooldeck Wir waren schlichtweg begeistert vom Schiff. Es war unsere erste Kreuzfahrt, und es wird sicher auch nicht unsere letzte gewesen sein…

Um 20:00 Uhr legten wir ab. Das war für mich sehr bewegend, denn es wurde das Lied “Orinoco Flow” von Enya mit der Passage “Sail Away” gespielt – sehr passend. Am Hafen und die ganzen Landungsbrücken entlang standen wahnsinnig viele Menschen (trotz des Nieselregens) und winkten, hielten Plakate hoch und fotografierten wie wild. Meine Eltern standen auch dort und verabschiedeten uns winkend. Das Signalhorn des Schiffes tutete sehr laut zum Gruß für wahrscheinlich ganz Hamburg, das ging durch Mark und Bein und ließ mir vor lauter Bewegung sogar die Tränen in die Augen steigen. Gänsehautfeeling pur!Hamburg

Auf dem Pooldeck ging es dann direkt mit einer Welcome-Party und einem Begrüßungs-Sekt los, das AIDA-Show-Ensemble sang und tanzte live – schade dass es noch regnete und ziemlich kalt war…

New York – wir kommen!

 

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  1. Toller Bericht, weiter so bin schon ganz neugierig, hatte die Reise, da wie an diesem Tag von Bord gegenagen sind im Internet soweit möglich verfolgt. In Halifax war das total witzig, da konnte man virtuell die Hafenrundfahrt mit dem Boot mitmachen :-) Irre was heutzutage alles möglich ist.
    Claudia

  2. @Christian: Ich hoffe, ich bekomme den Reisebericht auch zügig fertig, dass du nicht so lange warten musst, weiter zu reisen… ;-)

    @Claudia: Wo wart Ihr denn mit der Aura? Ich sehe zu, dass ich schnell weiter berichte…

    @Kai: Klar, aber nicht so viel. Man darf immer nur 30 Minuten, wenn es voll ist (und das ist es an den Seetagen immer) und es schwankt ganz schön. Werde natürlich davon berichten, wenn es soweit ist *gg*

  3. Pingback: 13.09.2009 – New York (Abreisetag) « Allerlei aus Ankes Alltag…

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