Blutspende, die sechste.

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Mittwoch, 1. Juli 2009

Eigentlich war ich mit vier bis fünf Leuten zum gemeinsamen Blut spenden verabredet… Wie das Leben aber so spielt, sagten so ziemlich alle nacheinander mit mehr oder weniger nachvollziehbaren Gründen ab. Z..B. aufgrund von Erkältung, Kreislaufproblemen, dem Wetter (hochsommerliche Temperaturen) oder sonstwas.

Um so erfreulicher war es, dass ich wieder mal einen sogenannten “Erstspender” überzeugen konnte, etwas gutes zu tun. Meine Freundin N. wollte mit, und so zogen wir gemeinsam zum DRK-Haus los.
Zunächst zur Anmeldung, wo man einen Fragebogen bekommt, der ganz viele intime Fragen beinhaltet, die man wahrheitsgemäß beantworten muss. Z.B. zu Krankheiten, Behandlungen, Auslandsreisen, Operationen usw.
Bei mir ging das ganz fix: schnell notiert welche Allergien ich habe und dass ich ein Schmerzmittel in den letzten zehn Tagen eingenommen hatte. Für N. dauerte das natürlich alles etwas länger, da sie alles sorgfältig lesen und ausfüllen musste.

Die nächste Station führte uns zum Arzt, der sich den Fragebogen anschaute und Blutdruck maß. Hm, meiner war schon wieder viel zu hoch. Da ich die Prozedur nun schon zum sechsten Mal über mich ergehen lasse, konnte das wirklich nicht an Aufregung liegen. Vielleicht muss ich tatsächlich mal zum Arzt deswegen…
Bei der nächsten Anlaufstelle wird der Hämoglobingehalt des Blutes durch einen kleinen Pieks ins Ohrläppchen oder den Finger bestimmt und die Temperatur gemessen.
Zuletzt kann man dann über einen codierten Aufkleber bestimmen, ob man wirklich möchte, dass das Blut verwendet wird oder ob man doch zu einer Risikogruppe gehört und das Blut von der Spende ausschließen will. Das ganze erfolgt anonym.

Wenn dann alle Stationen durchlaufen sind, geht es zur eigentlichen Blutspende. Man darf sich den Arm aussuchen, aus dem man “angezapft” wird und wird zu einer Liege gebeten. Dort liegt man dann ungefähr zehn Minuten, während ein halber Liter entnommen wird. Die Nadel ist zwar nicht unbedingt winzig, es ist aber nur ein kleiner Pieks, halb so wild.
Während der Blutentnahme wird man von den netten Helferinnen und Helfern des DRK rührend umsorgt, ständig fragt jemand ob alles okay sei und hat ein nettes Wort übrig. Anschließend ruht man sich noch etwa zehn Minuten aus und kann dann zum angenehmen Teil, dem Imbiss übergehen.

Wir wurden wie immer liebevoll verpflegt mit Cola, Würstchen, Brötchen, Waffeln und natürlich der obligatorischen Tafel Schokolade. Auch hier wurde noch einmal ein Handstand veranstaltet, um mir die Sorte rauszusuchen, die ich gern haben wollte. Alles in allem wirklich eine gute Tat, nicht nur für den Empfänger der Blutspende, sondern auch für einen selber:
Man bekommt einen Blutspende-Pass, weiß also seine Blutgruppe und hat die Sicherheit, dass der Hausarzt bescheid bekommen würde, wenn sich bei einer Spende auffällige Blutwerte zeigen. Das Blut wird z.B. auf HIV und Hepatitis getestet. Gute Sache also.

Falls sich jemand anschließen möchte…
Der nächste Termin, zu dem wir gehen, ist der siebte Oktober!

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