Bierchen gefällig?

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Montag, 8. Juni 2009
 
In der letzten Woche bin ich mehr oder weniger zufällig an eine herrenlose Eintrittskarte für das ultimative Event einer Brauereibesichtigung bei Moritz Fiege gelangt.
Mit einer Gruppe von Arbeitskollegen, bunt gemischt aus allen Bereichen, fuhren wir mit der U-Bahn nach Bochum, wo wir uns um viertel nach sechs am Werkstor trafen. Gut gelaunt und durstig starteten wir die BrauKulTour durch das Werksgelände mit einer charmanten Mitarbeiterin von Fiege, die uns das Verfahren des Bierbrauens nett erläuterte.
Zunächst bekamen wir alle ein "Gründer"-Pils in die Hand gedrückt, das erstmal geleert werden wollte. Okay, schnell weg damit, für einen Nicht-Biertrinker wie mich schon eine relativ schwierige Aufgabe, die ich aber tapfer und ruckzuck meisterte.
Zwischendurch konnten wir noch das fast fertig gebraute Zwickelbier kosten, hm – schmeckte halt auch nach Bier, ich werde da wohl nicht zum Experten…
Wir lernten auf der Besichtigunstour, dass in der Brauerei 342 Treppenstufen zurückgelegt werden müssen, das Fiege-Pils so herb schmeckt weil es sehr hopfenbetont ist, dass männlicher Hopfen innen hohl ist (was ihn wie im wirklichen Leben von der weiblichen Variante unterscheidet ;-) , dass bei Fiege das Pils eine festgelegte Zeit in einem Fass ruhen darf (wir konnten das auch ausprobieren) und noch so einiges interessantes mehr über den Ablauf des Bierbrauens.
Zum Abschluss fuhren wir nach ganz oben zu einer kleinen "Gaststätte". Von dort hatte man einen tollen Ausblick auf die Stadt Bochum und die Umgebung. Sogar die Schalke-Arena war zum Leidwesen einiger Anwesender zu sehen.
Als Grundlage gab es dann eine leckere Currywurst, und alle Fiege-Biersorten konnten dann ausgiebig gekostet werden. Für mich kam da natürlich nur was "gepanschtes" in Frage, d.h. ich testete das Fiege-Radler und das Fiege-Schwarzbier-Cola. Beides fand ich ganz prima, und für umsonst sowieso ;-)
Später wurde noch der Gewinner des "Tests" gekürt (ja, wir mussten einen Test schreiben und Fragen beantworten, die während der Führung beantwortet wurden…). Der Große Preis waren zwei Pilsgläser, die einer meiner Kollegen groß umjubelt gewann.
Gegen halb zehn wurden wir mit Peter Alexanders Schlager vom Feierabend aus der Kneipe geleitet, und ein netter Abend ging zuende.
Alle konnten noch laufen, keiner hat sich daneben benommen, die Laune war fröhlich und ausgelassen…
Da uns die Straßenbahn direkt vor der Nase weggefahren war und meine Kollegen etwas ungeduldig waren, holte uns das Kasimir-Taxi dann netterweise vom Bahnhof ab und brachte uns alle heim.
Einzige Nebenwirkung des Fiege-Pilses, die ich bei mir merkte war, dass ich in der Nacht ganz schlecht geschlafen habe und ungefähr jede Stunde einmal wach war. Kann das sein? Oder woran lag es wohl sonst???
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