Hochzeitsfeier in Porta Westfalica

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22. Mai 2009 – Freitag
Heute hatten wir uns frei genommen, um in aller Ruhe zu den Feierlichkeiten anlässlich der Hochzeit unserer Freunde B.&J. fahren zu können. Ein bisschen gerädert standen wir morgens auf, weil wir ja gestern den ganzen Tag unser Wohnzimmer renoviert hatten, d.h. Schränke ausgeräumt, abgebaut, abgeklebt und Wände neu gestrichen. Sieht auf alle Fälle wieder schön sauber aus, die neuen Möbel können jetzt kommen!
 
Gegen elf fuhren wir los auf den weiten Weg nach Minden, wo wir uns ein Hotelzimmer reserviert hatten. Dort trafen wir direkt auf unsere Freunde A.&P., die ebenfalls dort übernachten wollten. Uns rutschte dann gemeinschaftlich das Herz in die Hosen, als die Dame an der Rezeption meinte, wir könnten ab 15 Uhr in die Zimmer, da sie jetzt noch nicht sauber seien.
Ähm, das war so nicht ausgemacht, schließlich brauchten wir schon ein bisschen mehr Zeit, um uns bis zur kirchlichen Trauung um 16 Uhr aufzubrezeln. Also ein bisschen gemoppert, und schon bekamen wir doch zwei Zimmer, die auch schon fertig waren.
Nun hieß es sich hochzeitsfein fertig zu machen, so dass wir rechtzeitig zur Kirche fahren konnten.
 
Da wir unterwegs das Brautpaar trafen, fanden wir die Kirche in Porta-Westfalica auch halbwegs auf Anhieb, denn der "Sandsteinklotz", wie er liebevoll von den Einheimischen genannt wird, sieht so überhaupt nicht nach einem katholischen Gotteshaus aus…
Die Trauung war sehr schön (wir hatten aufgrund des "anderen Vereins" doch etwas Sorgen gehabt), viel Musik und auch ein netter Pfarrer begleiteten die Zeremonie.
Als wir aus der Kirche kamen, hatte auch das Wetter ein Einsehen, und der Regen ließ sich von strahlendem Sonnenschein ablösen…
 
Anschließend fuhren wir im hupenden Autokorso zur Hochzeitsfeier in Minden zu einer Kirche, die auch tatsächlich noch wie eine solche aussah, die allerdings für gesellschaftliche Festivitäten als Kulturzentrum umgewidmet worden war.
Der Trauzeuge informierte uns Gäste dann ausführlich über die Namenswahl, die die beiden getroffen hatten und monierte, dass die Braut als Borussia Dortmund-Fan nicht die Variante eines Doppelnamens, nämlich abgekürzt B.V.B. (09) gewählt hatte, sonder sich nur für den Nachnamen V. des Ehemannes entschieden hatte. Aha.
 
Die Feier war wirklich klasse. Tolles Essen, außergewöhnliches Ambiente, absolut spitzenmäßige Liveband und nette Leute! Es war richtig super, viele Leute wiederzutreffen, die man sonst nicht so oft sieht.
Ein paar neue Leute konnte ich auch kennenlernen, weil ich alle Gäste anquatschte, damit sie bei einer "Mitmach-Aktion" als Überraschung für das Brautpaar mitmachten. Worum es da ging, verrate ich hier mal noch nicht, vielleicht liest ja doch jemand mit *gg*.
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