Pleiten Pech und Pannen

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20. Mai 2009 – Mittwoch
Gestern war ein Tag, an dem nichts so richtig klappen wollte, es "lief" einfach nicht so richtig:
Ersteinmal fing es schon damit an, dass ich mitten in der Nacht (also gegen sechs) aufstand, um früh auf der Arbeit zu sein. Um diese Uhrzeit ist mit mir generell nicht viel anzufangen…
 
Meine erste Amtshandlung des Tages sollte damit beginnen, dass ich die benutzten Gläser und Tassen vom Vortag wegspülen wollte. Dabei habe ich dann direkt ein Glas zerdeppert, es nicht bemerkt und erstmal reingegriffen. Dienstunfall beim Spülen sozusagen.
Ich habe es überlebt und konnte mich dann produktiveren Dingen zuwenden.
Als nächstes erreichte mich von zu Hause die Nachricht, dass mein Mann beim Bügeln eines (!) Hemdes das Bügeleisen auf die Wohnzimmerfliesen fallen gelassen hatte. Wie man sich denken kann, hat bei dieser Begegnung die Fliese den Kürzeren gezogen…
Nun ja. Wir werden wohl erstmal eine Vase draufstellen…
 
Auf dem Weg zu einem Termin verpasste ich dann erstmal den Kollegen, mit dem ich verabredet war und konnte ihn ums ganze Haus herum suchen… Als ich ihn dann auf dem Parkplatz entdeckte und auf ihn zulief, fiel mir (bedingt durch die heute anscheinend irgendwie größere Erdanziehungskraft) mein Büroschlüssel aus der Hand und in die EINZIGE (mit Schlamm gefüllte) Pfütze auf dem Platz. Igitt.
Der restliche Arbeitstag verlief relativ ereignislos, außer dass ich sehr viel um die Ohren habe und eigentlich noch bis morgen früh dort hätte bleiben können.
 
Allerdings waren wir abends zu einem Richtfest eingeladen, so dass ich mich dann doch irgendwann loseisen musste und heimfuhr. Vorher hatte ich mir noch ein bisschen was zu arbeiten auf einen USB-Stick gezogen, den dann allerdings auf dem Schreibtisch liegen gelassen.
Passte irgendwie zum Tag.
Als wir dann nach Waltrop fuhren, versicherte ich mich noch einmal, dass mein Mann auch den Weg kennt, ich hätte sonst einfach die Adresse mitgenommen, um notfalls das Navi zu befragen. Aber er versicherte mir glaubhaft, dort auch so hinzufinden, außerdem seien wir ja auch schonmal dort gewesen…
Tatsächlich war dann auf der A43 Stau und wir fuhren einen anderen Weg. Leider in die falsche Richtung. So haben wir noch ziemlich viel von der schönen Landschaft in Recklinghausen sehen können und ein paar Minuten länger gebraucht als erwartet…
Immerhin kamen wir doch noch an, nachdem wir noch einmal die Fahrtrichtung auf der A2 gewechselt hatten, und konnten das neue Haus unserer Freunde bewundern. Es ist schon richtig als Haus zu erkennen. Mauern, Klinker, Wände, Dachstuhl – was halt bei einem Richtfest schon so fertig ist.
Der Abend wurde also noch ganz prima, von dort gab es keine weiteren Ereignisse zu berichten. Den Nachhauseweg haben wir auch direkt gefunden.
 
Morgen wollen wir das "Projekt Wohnzimmer" in Angriff nehmen (ausräumen, streichen), daher hoffe ich, dass morgen nicht so viele Missgeschicke passieren ;-)
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