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11.09.2009 – 6. Seetag

AIDAUnser sechster und letzter Seetag an Bord war auch der Tag, den ich aus diesem Urlaub hätte streichen können…

Der Vormittag begann noch ganz prima mit Sonnenschein und akzeptablen Temperaturen. Zum ersten Mal auf dieser Reise wurde der Pool mit Wasser befüllt.

(Als er dann endlich voll war, waren allerdings dicke schwarze Wolken aufgezogen, die ebenfalls Wasser von oben mitbrachten…)

Die Kids vom Kids Club führten auf dem Pooldeck eine kleine Show auf der Bühne auf, wäre ganz nett gewesen, wenn nicht die wildgewordenen Eltern vor meiner Liege in furchtbarem ***-Dialekt (da ich niemanden diskriminieren will, blende ich die Herkunft mal aus ;-) die Welle gemacht hätten. Total nervig, trotz Freibier…

Ab Mittag begann es zu tröpfeln, bis es dann regnete schüttete wie aus Eimern, so dass niemand mehr wirklich in den Genuss kommen konnte, das Wasser in Pool oder Whirlpool zu nutzen.Rutschgefahr 

Regen auf dem Pooldeck

Tja, was macht man an so einem bescheidenen Tag? Man könnte in die Sauna gehen…
Das haben wir an diesem Tag zwar nicht gemacht, aber ich zeige euch an dieser Stelle mal die AIDA-Sauna von innen. Da war es gerade ganz leer, und wir hatten den Wellness-Bereich ganz für uns allein:

AIDA-Sauna Flur

AIDA-Sauna

Kräutersauna AIDA-Sauna innen

Abends sollte es dann das Farewell-Dinner geben, d.h. Abschiedsessen und kulinarische Highlights. Hummer war nur eine der angekündigten Besonderheiten, auf die ich mich besonders freute! Auch fast am Ende der Reise, waren die Buffets immer noch überwältigend, und da Essen zu meinen größten Hobbys zählt (leider), waren sie jedes Mal ein Plus des Tages.

Leider klingelte der Wecker nicht, d.h. unser nachmittägliches Zwischendurch-Schläfchen dauerte  bis 21 Uhr, und da wurde das Farewell-Diner gerade abgeräumt. Nix mit Hummer also für uns :-(
Ich überlegte dann, gar nicht erst noch einmal aufzustehen, allerdings waren wir zur Poolparty verabredet, und ich wollte unbedingt noch die Lasershow sehen. Eine Lasershow hatte es zu Beginn der Reise schon einmal gegeben, die ich absolut toll fand, und da freute ich mich jetzt noch einmal drauf.

Aaaaber, als wir auf dem Pooldeck ankamen und ich sicherheitshalber mal nachfragte, wurde uns gesagt, dass die Show gerade vorbei sei…
Statt Hummer gab es also kalte Pizza, statt Lasershow und Poolparty eine höchst missgelaunte Anke, die direkt wieder zur Kabine zurück stapfte!
Nun ja, das war halt der einzige völlig missglückte Tag auf der AIDA, es kann halt nicht immer Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung sein! Im Nachhinein muss ich auch etwas schmunzeln, wenn ich mich daran erinnere, WIE wütend ich war. Normalerweise bringt mich nicht so schnell etwas aus der Ruhe, aber da – schon. Jetzt weiß ich schließlich immer noch nicht, wie Hummer schmeckt ;-)

Aquarien-Bilder (unbewohnt)

Lauftagebuch 22.11.2009:
Sonniger Sonntag, d.h. ein neuer Versuch, meinen etwas missglückten Genusslauf von Freitag nachzuholen. Die Halsschmerzen waren zum Glück am Samstag schon wieder weg, und bis jetzt hat mich die Grippe anscheinend noch nicht heimgesucht. (Wahrscheinlich bin ich der Medien-Panikmache auf den Leim gegangen und habe mich selbst verrückt gemacht…)

Also bin ich heute von daheim aus losgelaufen und habe fünf Kilometer geschafft. Allerdings war ich schon nach zweien total kaputt und hätte auch da wieder abbrechen können. Habe ich aber nicht *stolzbin*.
Keine Ahnung, woran es liegt, aber es fiel mir wieder sehr schwer und ich war auch nur sehr langsam unterwegs. Trotzdem war ich nicht so unzufrieden wie Freitag, vielleicht darf ich auch nicht so streng mit mir selbst sein…
Aber Silvester sollen es doch zehn Kilometer (und die nicht als letzte) sein, da müsste ich doch schon fitter sein! Mal schauen, diese Woche geht’s dann auch mal aufs Laufband. Was auf der AIDA geht, kann hier ja auch nicht schaden…

Das neue Aquarium:
Ihr wolltet Fotos sehen? Dann langweile ich Euch schon mal mit Bildern unseres unbewohnten 60-Liter-Würfels. In diesem Zusammenhang kann ich mich noch einmal für die aufwändige und tatkräftige Unterstützung meiner Freundin Denise bedanken, die am letzten Samstag die Bauleitung bei der Pflanzeneinrichtung übernommen hat! Meine zwar kreative, aber ziemlich schwierig umzusetzende Idee mit der roten Straße konnte sie auch nicht aus der Ruhe bringen und hat mit einer Engelsgeduld die Hauptarbeit geleistet!
Danke! (Die ersten Garnelenspieße vom Grill bekommst Du! ;-) )

So sieht er aus, der Sera-Bio-Würfel:
Jetzt dauert es noch mindestens zwei Wochen, bis das Wasser soweit garnelenfreundlich ist, dass sie gefahrlos einziehen können. Der Filter muss erst die entsprechenden Bakterien bilden und vermehren, damit die schädlichen Stoffe herausgefiltert bzw. abgebaut werden.
Sera-Bio-Cube 60-Liter Aquarium

Das ist wirklich eine Wissenschaft für sich, und ich bin da nun wirklich noch kein Experte. Und so ein relativ kleines Becken ist entsprechend anfälliger für Störungen, d.h. für den Anfang eigentlich schwieriger zu managen als ein größeres, das sich recht leicht im Gleichgewicht halten lässt, wenn es einmal eingefahren ist… Mal schauen, ob ich das so hinbekomme!

Wenn es dann soweit “fertig” ist, sollen wahrscheinlich Red Chrystal – Garnelen einziehen und vielleicht eine weitere Art, die sich nicht mit den Chrystals kreuzt. Vielleicht Amano-Garnelen, da habe ich meine Informationsbeschaffung noch nicht abgeschlossen. Und zu guter letzt werden noch ein paar Endler-Guppys dazu kommen, allerdings wohl nur Männchen, damit mir unser Aquarium nicht nach ein paar Wochen aus allen Nähten platzt. Aber auch das steht noch nicht fest…

Hier jetzt erst einmal die unbewohnten Bilder, damit die Vorfreude auf die wuseligen und geschäftigen zukünftigen Bewohner steigt:

Wasserpflanze Rechte Seite Aquarium 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

Linke Seite Aquarium

Tonröhre

 

Alltag und so – 20.11.2009

Heute mal ein bisschen Alltag, passend zum Blogtitel…

Die letzte Zeit ist bei mir arbeitsmäßig etwas stressig, da ich fünf Wochen lang Schulungen für SAP-Anwender halte. Ein Kurs geht jeweils drei Tage lang, was bedeutet, dass ich neben der Vor- und Nachbereitung der Kurse meine normale Arbeit in den restlichen zwei Tagen oder am Wochenende erledigen muss…

Auch wenn die Variante, dass wir diese Schulungen jetzt “Inhouse” machen, eher eine Notlösung war, habe ich mich trotzdem gefreut, dass man mir und einem Kollegen das als Team durchaus zutraut. Und nach den ersten beiden Wochen kann ich auch behaupten, dass es besser klappt, als ich es gehofft hatte. Die Teilnehmer sind alle supernett, ich bin nicht mehr so nervös wie am ersten Schulungstag, es läuft – und unsere Kritiken sind überwältigend gut!
(Das ist toll fürs Ego und musste ich jetzt mal hier erwähnen *gg* )
Es macht mir sehr viel Spaß, auch wenn es viel anstrengender ist, als ich dachte. Obwohl wir um halb vier Feierabend machen, bin ich danach sowas von ausgepowert und total müde. Viel mehr, als wenn ich bis abends meine “normale” Arbeit mache.

Heute habe ich mir um eins einen ganz frühen Feierabend gegönnt, um endlich mal wieder zu laufen und das tolle Wetter zu nutzen. Um meinem inneren Schweinehund keine Gelegenheit zu geben, mir meine Couch schmackhaft zu machen, hatte ich mich heute mal gut vorbereitet und meine Laufsachen mit ins Büro genommen. Also konnte ich direkt nach der Arbeit in den Wald fahren und wollte zwei lockere Runden, d.h. insgesamt etwa sieben Kilometer laufen. Tempo sollte egal sein, einfach nur um Sonne zu tanken und entspannt wieder reinzukommen, schließlich hatte ich mal wieder eine faule Laufpause von zwei Wochen eingelegt.

Allerdings fiel es mir heute total schwer. Mir war die ganze Zeit total warm, was an den sommerlichen Temperaturen, meiner langen Hose plus Jacke oder daran gelegen haben könnte, dass ich irgendwas ausbrüte.
Also zockelte ich in Zeitlupentempo durch den Wald, mein Hörbuch “weiblich, ledig, untot” als Ablenkung dabei. Für das Schneckentempo fand ich meinen Puls zu hoch, kam einfach nicht in mein Wohlfühltempo und war nach drei Kilometern so schlapp, dass ich nach einer Runde zurück zum Auto ging. So hatte ich mir meinen Freitagnachmittag-Genusslauf nicht vorgestellt und bin ziemlich unzufrieden nach Hause gefahren.

Nach einer guten Stunde Mittagsschlaf bin ich dann mit Halsschmerzen aufgewacht, mag nicht sprechen (weil es weh tut) und lutsche seitdem ununterbrochen Hals- und Hustenbonbons. Ich kann keine Schweinegrippe gebrauchen, sonst muss meine Schulung in der nächsten Woche verschoben werden… Das wäre ganz übel! Also kämpfe ich jetzt mal am Wochenende tapfer dagegen an uns schaue mal, wer gewinnt.

Ansonsten haben wir seit letztem Wochenende ein 60-Liter-Aquarium, so ein neumodisches Würfelding, in das in zwei Wochen Garnelen einziehen sollen. Jetzt sind schon Pflanzen darin -  das Wasser braucht jetzt allerdings noch Zeit, bis es garnelenfreundliche Werte aufweist. Wenn die neuen Bewohner eingezogen sind, schaue ich mal, ob ich Fotos davon hinbekomme!

 

10.09.2009 – Halifax, Kanada

Sonnenaufgang Deck 7Halifax – wir kommen!
Wir waren heute so früh wach, dass ich spontan den Einfall hatte, den Sonnenaufgang an Deck anzuschauen. Ruckzuck was über den Schlafanzug gezogen und aufs Deck 7 gespurtet.

Wir hatten nur ein paar Fotos lang Zeit, bis die Sonne aufgegangen war. Es war ein sehr schönes romantisches Morgenrot während wir auf Halifax zufuhren und die Stadt schon sehen konnten.

Um neun ging es dann schon los auf einen AIDA-Ausflug zum Peggy’s Cove.
Die Reiseleiterin sprach ein herrlich verständliches Englisch, was wir absolut klasse fanden. Einige unserer älteren Mitreisenden fanden das allerdings suboptimal und regten sich herrlich auf, allerdings ohne sich zwischendurch mal direkt an die Reiseleitung zu wenden… Letztendlich übersetzte dann unser mitgefahrene AIDA-Scout häppchenweise die Erläuterungen, und wir waren heilfroh, dass wir das englische Original hören durften, was viel umfassender und nicht so “holprig” war.

Peggy's Cove 2

Peggy's Cove 1Peggy’s Cove ist ein malerisches kleines Fischerdorf an der Küste mit einem Postkarten-Motiv-Leuchtturm und einem Postamt darin. Allerdings war dieses winzige Dorf überfüllt mit Touristen, der Busparkplatz war insgesamt wohl größer als das Örtchen selbst…

Hummer Wir erfuhren einiges zum Thema Hummerfang und lernten männliche und weibliche Hummer auseinander zu halten. Halten durfte man sie auch, das überließ ich aber den mutigeren Mitreisenden ;-)

Am schönsten an dem Ausflug war eigentlich die Fahrt durch die wundervolle Landschaft Kanadas. Leider konnten wir die ja fast ausschließlich aus dem Bus heraus bewundern, da es keinen Zwischen- oder Fotostopp gab. Traumhafte Wälder, einsame Seen und schöne Holzhäuser, ganz so wie man sich Kanada so vorstellt. Für mich steht fest, dass Kanada auf alle Fälle mal als Urlaubsziel in Frage kommt! 2009 09 10_FZ50_0388 2009 09 10_FZ50_0407Von der Reiseleiterin erfuhren wir sehr viel über Land und Leute, z-B. über Ahornsirup, Kilts, Nova Scotia und das Titanic-Unglück von 1912. Damals war Halifax bei der Rettung und Bergung von Überlebenden und Opfern intensiv beteiligt. Es gibt z.B. einen Friedhof in Halifax, auf dem 121 Opfer begraben wurden. Wir wollten den eigentlich besichtigen, konnten ihn bei unserem Stadtbummel allerdings nicht finden.)

Gegen Mittag waren wir zurück am Pier, von dort liefen wir aber direkt los, um Halifax noch auf eigene Faust zu erkunden. Zunächst zur Zitadelle, da man von dort eine tolle Aussicht auf Halifax haben sollte.
Das Wetter war total sommerlich – die Sonnenbrille und kurze Hose durften endlich mal aus dem Koffer! Auf der Zitadelle gab es Dudelsack-Spieler und Studenten, die in Kostümen die Räume der Gebäude erklärten und für eine authentische Stimmung sorgten.  Halifax Citadel 1
Halifax Citadel 2 Insgesamt fiel uns auf, dass die Menschen in Kanada wirklich auffallend freundlich sind! Während man sich noch überlegt, ob man gerade die Straße überqueren will oder nicht, halten schon nette Autofahrer an und winken einen hinüber. Oder in den Schaufenstern gab es Schilder “Welcome AIDAaura” und luden zum Eintreten ein. Tolles Gefühl!

Zurück an Bord nahmen wir im Theater an der Informationsveranstaltung zur Abreise teil. Dabei wurde erklärt, wie das Einreise-Prozedere in den USA und am Sonntag die Abreise von der AIDA ablaufen sollte. Alles sehr gut organisiert, hatten wir den Eindruck. Auf alle Fälle wird man regelmäßig mit Informationen durch die Bordzeitschrift oder Durchsagen auf dem Laufenden gehalten, sehr professionell.

Wochenrückblick (-45. KW)

Damit Ihr Euch nicht fragen müsst, ob ich noch lebe oder noch laufe, folgt hier ein kurzes Lebenszeichen von mir:

In der letzten Zeit habe ich es nur einmal, maximal zweimal in der Woche geschafft zu laufen. Damit bin ich überhaupt nicht zufrieden, schließlich habe ich ein Ziel, nämlich beim Silvesterlauf nicht als Letzte anzukommen…

Das Thema Wettkampf am 8.11. (also heute) hat sich mangels Vorbereitung für mich erledigt. Irgendwie schade, wenn ich mir das Wetter so ansehe, aber das wäre dann wirklich nichts geworden.  Trotzdem noch einmal vielen Dank, dass Ihr Euch bei dem Thema “Soll ich?” so viele Gedanken gemacht und mir Tipps und Entscheidungshilfen gegeben habt! Ich habe fast ein schlechtes Gewissen Euch gegenüber, dass ich das Vorhaben jetzt doch über den Haufen geworfen habe.

Lauf durch FelderStattdessen werde ich nachher den Sonnenschein nutzen und einen schönen Lauf in der Herbstsonne machen. Einfach zum Entspannen…
Ohne Wettkampfstress und Zeitdruck!

(So wie auf dem Bild vom 18.10.09, wo ich durch die Felder gelaufen bin und mal mit der Handycam einen schönen Weg festgehalten habe. Auch im Ruhrpott gibt es schöne, grüne Ecken!)

Das letzte Mal bin ich letzten Sonntag gelaufen, gemeinsam mit meinem Mann eine Runde um den Kemnader Stausee.
Das waren 8.10 km in 01:02:21, einer Pace von 7:41 min/km und einem Durchschnittspuls von 155.

Damit war ich ganz zufrieden, vor allem weil ich trotz meiner – na sagen wir mal “Trainingsdefizite” – die ganze Strecke durchgehalten habe und der Puls für meine Verhältnisse recht weit unten blieb. Für meinen Mitläufer war das Tempo allerdings zu anstrengend, er kann halt nicht so langsam laufen… ;-)

Ob sich meine Trainingsmotivation in der nächsten Zeit verbessern wird, kann ich noch nicht so sagen, ich habe momentan ziemlich viel um die Ohren, vor allem im Job. Ich habe eine neue Aufgabe übernommen, für die ich mich sehr kurzfristig und sehr umfassend vorbereiten muss und daher die letzten Wochen fast jeden Tag bis sechs im Büro war. Danach habe ich dann so gut wie nie Lust, die Laufschuhe zu schnüren, weil meine Couch die attraktivere Option für mich ist…

Jetzt werde ich mal noch zwei Stündchen von zu Hause aus arbeiten, dann eine reizvolle Laufstrecke aussuchen und in der Sonne entspannen. Vielleicht geht es dann heute Abend noch in die Sauna, mal schauen…

Ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag!
PS: (Halifax muss noch ein bisschen warten, mir fehlt einfach die Zeit dafür…)

 

09.09.2009 – 5. Seetag

Da sich schon gewisse Leute beschwert haben, wir würden schon eine halbe Ewigkeit in Kanada festhängen, fahren wir heute mal noch 1041 km (562 Seemeilen) weiter in Richtung Halifax.

Sonne an DeckDer fünfte Seetag war mit reichlich Sonne gesegnet. Herrlicher Sonnenschein schon beim Aufwachen. Mal davon abgesehen, dass irgendeine Tante meinte, mit einem lauten Getrappel an unserem Fenster vorbei joggen zu müssen. Normalerweise habe ich ja viel Verständnis für Läufer, ABER NICHT VOR MEINEM FENSTER!!!

Frühstücken konnten wir in Sommer-Urlaubslaune endlich einmal draußen auf dem Deck neun.
Weiter ging es mit Sonne tanken und Hörbuch hören und auf dem Pooldeck schlummern.

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Zu diesem entspannten Sommer-Urlaubstag gehörte natürlich eine gepflegte Erdbeerbowle und ein kühles Bierchen auf der Liege…

Das AIDA-Clubteam organisierte eine Mal-Aktion, bei der man Bettlaken mit den Buchstaben “Happy Birthday New York” bemalen konnte. Diese sollten dann anlässlich der 400-Jahr-Feier der Stadt im Hafen auf der “Wäscheleine” gehisst werden.

Als besonderes Highlight trat das AIDA-Show-Ensemble mittags auf dem Pooldeck auf, was mir wieder die Gelegenheit zu einem Mittagsschläfchen raubte…
In schneeweißen Anzügen sangen sie Udo-Jürgens-Lieder auf und ab. (Das war an und für sich schon Strafe genug). Ohrwurm der Reise ist natürlich “Ich war noch niemals in New York”, was wir ja bald nicht mehr von uns sagen können…

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Aida Show Ensemle 2 

Als Abendprogramm hatten wir die Show eines der angeblich besten Mentalisten Deutschlands ins Auge gefasst. Ich hatte so etwas schon einmal im GOP Varieté gesehen und fand das eigentlich ganz faszinierend, dieser Typ allerdings war die Krönung und unfreiwillig komisch.
Der blödsinnige Name “Uri-Geller-Show” hätte uns eigentlich schon vorwarnen müssen, denn die billigen Tricks enttäuschten uns schon ziemlich:
Mit mehrfach verbundenen Augen Dinge aus dem Publikum “erdenken” kann ich auch – wenn ich ein Headset im Ohr habe! Das war so offensichtlich, dass wir uns ordentlich veralbert vorkamen.
Genauso der Trick, bei dem vier Leute aus dem Publikum gemeinsam eine Karte “auswählten”, die dann (oh Wunder) zufällig die 36. Karte eines von der Decke baumelnden Kartenspiels war. Wäre ein ganz netter Trick gewesen, wenn das Kartenspiel nicht sowas von plump ausgetauscht worden wäre…

 

Empfehlung Foto-Blog

Eigentlich wollte ich hier nicht unbedingt Werbung machen, aber ich bin über einen Blog gestolpert, der mich absolut begeistert!

Ich glaube, ich habe ihn entdeckt, als ich mal den Tag “Fotos” eingegeben habe, da ich selbst so ein bisschen hobbymäßig fotografiere und gerne gute Fotos anschaue.

Wer Hunde mag und ganz tolle professionelle Fotos sehen möchte, kann mal hier bei meiner Namensvetterin vorbeischauen und  meine Begeisterung vielleicht teilen:

http://petpicturepool.wordpress.com/

Ganz besonders schöne “Wasser-Hundefotos” findet ihr hier:
Wassergalerie – einmalig schöne Hundefotos…

Keine Sorge, ich werde euch jetzt nicht öfter mit Werbung behelligen, aber die Bilder sind so toll, dass ich sie euch so gern zeigen wollte. Ich hoffe natürlich, dass das auch der Fotografin Recht ist, aber da werde ich natürlich kurz bescheid sagen…

KanadaflaggeGegen halb zwölf begann die Einfahrt in den Hafen von St. John’s in Kanada / Neufundland. Die Fahrt dort hinein war sehr eindrucksvoll, da der Hafen dort ein “Naturhafen” – sozusagen eine Sackgasse ist.

Vom Schiff aus konnte man die bunten Häuser von St. John’s, die älteren und neueren Gebäude sehen, viele Kirchen und die herrliche Landschaft Neufundlands.

Bis zu unserem Ausflug “Wanderung am Signal Hill” um zwei Uhr hatten wir noch ein wenig Zeit und machten Fotos vom Deck aus und aßen eine Kleinigkeit zu Mittag.

Mit einer Gruppe von achtzehn Leuten startete der Ausflug mit einem gelben Schulbus hinauf zum Signal Hill. Aida-Scout Udo und zwei kanadische Reiseleiterinnen begleiteten die Wanderung. Deren englische Erläuterungen konnte man sehr gut verstehen, toll dass unsere Schulkenntnisse anscheinend noch nicht völlig eingerostet sind! Das Wetter war mal wieder nicht gerade freundlich, es war windig und ein bisschen regnerisch.

Signal Hill

AIDA StJohnsZunächst konnten wir uns auf dem Signal Hill ein Weilchen umsehen und auch den Turm anschauen, auf dem das erste transatlantische Telefon-Funksignal empfangen wurde.
Man hatte eine traumhafte Aussicht auf St. Johns, den Hafen, die AIDA und das Meer. Nur leider fing es an zu regnen, dabei hatten wir uns gedacht, die Tour bei wärmeren Temperaturen mal ohne Jacke machen zu können…

2009 09 08_FZ50_0522_2

Die Wanderung ging hauptsächlich bergab, teilweise auf sehr schmalen Wegen entlang der steil abfallenden Klippen. Zum Teil auch über stabile Holztreppen – alles anstrengend, aber gut machbar. Die Tour gefiel uns sehr gut, endlich mal wieder etwas Bewegung und tolle Motive zum Fotografieren zu haben.
Auch der Regen hatte wieder aufgehört, es blieb zwar windig aber immerhin trocken. Der letzte Teil der Wanderung landete in einem halb zerfallenen Hafenviertel mit urigen Holzhäusern und steilen Straßen.       Landschaft Signal HillZum Abschluss stand eine “Weinverkostung” an. Das war allerdings eher skurril: In einem winzig kleinen Souvenirladen gab es den Wein zum Probieren aus Blaubeeren und anderen einheimischen Beerensorten aus Pappbechern. Als dann die nächste Ladung Menschen aus einem AIDA-Bus anrollte, flüchteten wir aus dem Laden und erkundeten St. John’s noch ein bisschen auf eigene Faust.

StJohns1

StJohns2

Wir schafften es tatsächlich, vor dem Auslaufen zu Abend zu essen und waren dann pünktlich um acht auf dem Sonnendeck vorne an der Schiff-Spitze.

In der Dunkelheit lief die AIDA aus dem Hafen durch die Enge Ein- bzw. Ausfahrt aus, wir schauten den Lichtern der Stadt nach und freuten uns schon auf den zweiten Stopp in Kanada. Weiter ging es jetzt nach Halifax…

Unser neuer Begleiter "Johnny"

 

Soll ich?

Durch Zufall ist mir heute in der Mittagspause ein Flyer in die Hand gefallen, in dem ein „Stadtlauf“ in meiner Heimat angekündigt wird. Den habe ich spontan mitgenommen und mal in Ruhe bei einer leckeren Broccolipfanne durchgelesen. Ein bisschen Lust hätte ich schon, hier „zu Hause“ etwas Wettkampfluft zu schnuppern…

…aber ich weiß nicht so recht…
Unter anderem gibt es einen „Jedermann-Lauf“, der ca. (wieso circa???) 3200 Meter lang ist, und einen Hauptlauf mit 10 km.
Die Strecke geht durch die Innenstadt und ist eine Runde von 1600 Metern.

Jetzt überlege ich, ob es irgendwelche Gründe für mich geben könnte, an einem der beiden Läufe teilzunehmen. Bei dem kurzen Lauf denke ich, dass ich die zwei Runden wohl schaffen werde, aber in welchem Tempo? Würde man so einen Lauf benutzen, um mal zu versuchen, alles an Geschwindigkeit aus sich rauszuholen? Was wäre denn da für mich realistisch? Macht das Sinn? Oder ist das zu schnell für mich lahme Ente?

Oder vielleicht doch den Zehner? Eigentlich habe ich mir ja den 10-km-Lauf an Silvester vorgenommen, um dort meine persönliche Bestzeit zu laufen.
An dieser Strecke jetzt würde mich stören, dass ich SECHS mal und ein bisschen diese blöde Stadtrunde laufen müsste. Andererseits ist da wenigstens was los und das Profil recht eben. Aber ich hasse Rundenlaufen doch so sehr. Außerdem gibt es ein Zeitlimit von 75 Minuten, wobei ich denke, dass ich schon noch darunter liegen würde. Aber ich mag halt auch nicht als Letzte ins Ziel kommen…

Der Stadtlauf ist in dreieinhalb Wochen. Nicht mehr lange hin also. Anmelden kann man sich auch noch am Veranstaltungstag. Was meint Ihr? Soll ich oder soll ich nicht?
Über Eure ehrlichen Meinungen, schonungslosen Kommentare und sonstige hilfreiche Tipps würde ich mich freuen… ;-)

Differenzen?

Vorweg: Ich habe mich heute tatsächlich aufgerafft und bin losgelaufen. Nach einem viel zu langen Arbeitstag, wonach ich eigentlich lieber die Füße hochlegen und mich allenfalls bewegen wollte, um die Fernbedienung in die Hand zu nehmen…

Aber nachdem Christian richtigerweise festgestellt hatte, dass ich beim letzten Kampf mit meinem inneren Schweinehund nur ein lahmes Unentschieden errungen hatte, wollte ich ihn diesmal gar nicht richtig zu Wort kommen lassen (den Schweinehund! Christian darf ruhig weiter reden ;-) )

Als ich gerade meinen Lauf dokumentieren wollte, ist mir aufgefallen, dass zwischen den Daten bei Sporttracks und dem Garmin Trainings-Center eine Differenz besteht.

Garmin sagt:
4,60 km – 33:21 min – Pace 7:15 min/km – Pulsdurchschnitt 157 bpm

Sporttracks sagt:
4,71 km – 33:19 min – Pace 7:07 min/km – Pulsdurchschnitt 157 bpm

Wieso weichen die Daten voneinander ab? Kann mir das jemand erklären? Wem kann ich denn jetzt vertrauen? Nicht, dass das bei meinen Trainings irgendwie von Bedeutung wäre…

Auf alle Fälle war ich relativ flott für meine Verhältnisse unterwegs, lt. Sporttracks sogar 500 Meter in einer Pace von 5:33 min/km *staun*. Vielleicht lerne ich allmählich doch etwas schneller zu laufen. (Da ging es auch nicht bergab, ich habe extra geschaut *gg*)

Allerdings war mir die Strecke eigentlich zu kurz. Es ist nur so, wenn ich allein unterwegs bin und “nur” hier um die Häuser laufe, zieht es mich wie mit einem Magneten immer wieder Richtung Couch. Da kann ich zwar Schlenker einbauen, komme aber kaum über meine fünf km hinaus. Also schließe ich daraus, dass ich mir für Freitag eine schöne Strecke aussuche und mir wieder etwas mehr km vornehme. Vielleicht schaffe ich davor noch einen Lauf zum Thema “kurz und knackig” (Zitat Hannes ;-)

Mal schauen…

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